Kein Platz für Diskriminierung!

Antidiskriminierung an der OTH Regensburg

Ein diskriminierungsfreier Arbeitsplatz bildet die Grundlage für ein respektvolles und produktives Miteinander. In einer vielfältigen und internationalen Umgebung wie an der OTH Regensburg sind gegenseitiger Respekt und Wertschätzung unerlässlich. Jede Form von Diskriminierung, sexueller Belästigung, Mobbing, Stalking oder sexualisierter Gewalt stellt nicht nur eine schwere Verletzung der Persönlichkeitsrechte dar, sondern beeinträchtigt auch das Arbeits- und Lernumfeld erheblich. Solche Verhaltensweisen schaffen ein toxisches Klima, das die Gesundheit der Betroffenen gefährdet und die Qualität der Arbeit mindert.
Die OTH Regensburg verurteilt jede Form von Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit. Wir stehen für ein respektvolles, tolerantes und vielfältiges Miteinander, in dem alle Menschen sicher und wertgeschätzt leben, studieren und arbeiten können. Wir verpflichten uns daher, eine Kultur des Vertrauens, der Offenheit und der gegenseitigen Wertschätzung zu fördern. Durch klare Richtlinien und präventive Maßnahmen soll ein sicheres, respektvolles und konfliktarmes Umfeld ermöglicht werden.

Was ist Diskriminierung?

Diskriminierung bezeichnet jede Form der Benachteiligung, Herabwürdigung oder Ungleichbehandlung von Menschen oder Gruppen aufgrund bestimmter, tatsächlicher oder zugeschriebener Merkmale. Diese Merkmale können rassistische Zuschreibungen, Nationalität oder Migrationsgeschichte, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, Behinderung oder chronische Erkrankung, Alter oder sexuelle Identität betreffen. Diskriminierung äußert sich in verschiedenen Formen, sei es durch mündliche oder schriftliche Äußerungen oder durch entsprechende Handlungen. Der Schutz vor Diskriminierung aufgrund der genannten Merkmale ist im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) rechtlich verankert. Das AGG soll so Benachteiligung verhindern und die Gleichbehandlung aller Menschen sicherstellen.

  • Mobbing bezeichnet das wiederholte, gezielte Schikanieren oder Belästigen einer Person über einen längeren Zeitraum, sei es durch verbale Angriffe, Drohungen oder absichtliches Zurückhalten von Informationen, mit dem Ziel, die betroffene Person zu isolieren oder zu entwerten. Dies schließt auch Cybermobbing im digitalen Raum ein. Sachliche Auseinandersetzungen oder konstruktive Kritik zählen nicht als Mobbing, wenn sie auf eine faire und gemeinsame Zielerreichung abzielen. Mobbing liegt vor, wenn das Verhalten eine unfaire und schädliche Absicht verfolgt und die betroffene Person über einen längeren Zeitraum hinweg belastet wird und das Wohlbefinden und die Würde der betroffenen Person beeinträchtigt wird.


  • Sexuelle Belästigung umfasst jedes unerwünschte Verhalten mit sexuellem oder geschlechtsbezogenem Bezug, welches die Würde einer Person verletzt. Dazu zählen unerwünschte sexuelle Handlungen, Aufforderungen, anstößige Bemerkungen oder Witze, ungewollte körperliche Berührungen sowie das Zeigen oder Verteilen pornografischer Darstellungen. Solches Verhalten kann ein Umfeld der Einschüchterung, Erniedrigung oder Beleidigung schaffen. Zu sexueller Belästigung gehören auch verbale, schriftliche, bildliche oder körperliche Übergriffe mit sexuellem Bezug, wie etwa sexuelle Bemerkungen, pornografische Darstellungen oder unerwünschte körperliche Annäherungen. Per Gesetz wird sexuelle Belästigung nicht nach den Absichten des Täters, sondern nach der Wahrnehmung der betroffenen Person definiert: Sie gilt als Belästigung, wenn die betroffene Person die Handlungen als unangemessen und belastend empfindet.


  • Stalking, auch als Nachstellung bekannt, bezeichnet das wiederholte und beharrliche Verfolgen oder Belästigen einer Person. Dies kann deren physische und psychische Unversehrtheit bedrohen und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Es umfasst Handlungen wie unerwünschte Telefonanrufe, wiederholte schriftliche Kontaktaufnahmen, das Aufsuchen der betroffenen Person oder das Verfolgen ihrer täglichen Bewegungen. Stalking führt zu einer ständigen Bedrohung und löst psychische Belastungen sowie Ängste aus. Es ist ein systematisches Vorgehen, das darauf abzielt, die betroffene Person zu terrorisieren und ihre Lebensgestaltung massiv zu stören.



Externe Beratungs- und Anlaufstellen

Hier finden Sie weitere externe Beratungs- und Anlaufstellen, an die Sie sich auch in Fällen, welche sich nicht in einem OTH Regensburg-Kontext zugetragen haben, wenden können.

Externe Ressourcen

Download