Kompetenzen. Perspektiven. Zukunft

Future Skills als Dreiklang: Neue Podcastfolge zum Framework der OTH Regensburg

Was brauchen Studierende, um in einer komplexen, digitalen und sich stetig wandelnden Welt handlungsfähig zu bleiben? Und wie kann eine Hochschule diese Kompetenzen gezielt fördern, ohne Lehre neu zu erfinden? In der zweiten Folge von „Kompetenzen. Perspektiven. Zukunft.“, dem Future-Skills-Podcast der OTH Regensburg, steht das Future Skills Framework der OTH Regensburg im Mittelpunkt.

Manuel Glondys und Paul Boland sprechen darüber, wie das Framework entstanden ist, welche Vorarbeiten an der Hochschule bereits geleistet wurden und warum OTHorizont diesen Prozess nun systematisch weiterführt. Deutlich wird: Das Framework ist kein abstraktes Strategiepapier, sondern ein gemeinsamer Orientierungsrahmen für Studium und Lehre. Es macht sichtbar, welche Zukunftskompetenzen an der OTH Regensburg bereits heute gefördert werden – und wo sie künftig noch bewusster gestärkt werden können.

Ein harmonischer Dreiklang an Zukunftskompetenzen

Im Zentrum stehen die drei Kompetenzbereiche des Frameworks: Persönlichkeitsbildung – „Mach was aus dir!“, gesellschaftliche Verantwortung – „Bring dich ein!“ sowie Digitalität und Transformation – „Gestalte den Wandel!“. Diese Bereiche werden nicht als voneinander getrennte Schubladen verstanden, sondern als Dreiklang: Studierende sollen sich als Persönlichkeiten entwickeln, Verantwortung in Gesellschaft und Beruf übernehmen und Transformationsprozesse aktiv mitgestalten können.

Ein Framework – verschiedene Perspektiven und viele Anschlussmöglichkeiten

Für die Folge wurden verschiedene Perspektiven aus der Hochschule eingeholt. Antje Nissler von der Servicestelle Lehre und Didaktik blickt auf die Entwicklungslinien zurück, die dem Framework vorausgingen. Prof. Dr. Thomas Kriza erläutert das zugrunde liegende Bildungsverständnis und macht deutlich, warum Future Skills weit über reine Arbeitsmarktqualifikation hinausgehen. Prof. Dr. Birgit Rösel zeigt auf, wie bestehende Lehrangebote künftig noch klarer an den Kompetenzbereichen ausgerichtet werden können. Und Prof. Dr. Ulrike Plach gibt konkrete Einblicke in Zusatzstudien und Lehrformate, in denen Future Skills bereits heute greifbar werden.

Damit zeigt die Folge auch, was OTHorizont im Kern ausmacht: Vorhandene Stärken der OTH Regensburg werden sichtbar gemacht, gebündelt und weiterentwickelt. Es geht nicht darum, Lehre zu ersetzen oder mit zusätzlichen Anforderungen zu überfrachten. Vielmehr soll das Framework dabei helfen, engagierte Lehre, Praxisnähe, fachliche Exzellenz und Persönlichkeitsbildung noch stärker miteinander zu verbinden.

Die zweite Podcastfolge lädt dazu ein, das Future Skills Framework der OTH Regensburg näher kennenzulernen – als Grundlage für eine Lehre, die Studierende fachlich stärkt, persönlich bildet, gesellschaftlich sensibilisiert und auf digitale Transformation vorbereitet.

Manuel Glondys (re.) und Paul Boland sprechen in der aktuellen Folge über das Future-Skills-Framework der OTH Regensburg. Foto: OTH Regensburg / Theresa Kraus

Die interviewten Personen dieser Folge

„Future Skills haben an der OTH Regensburg bereits eine Geschichte.“

Antje Nissler
Geschäftsführende Referentin der Servicestelle Lehre und Didaktik

Florian Hammerich

„Future Skills helfen uns, in einer sich rapide verändernden Welt handlungsfähig zu bleiben.“

Prof. Dr. Thomas Kriza
Wissenschaftliche Leitung des Projekts OTHorizont

„Wir müssen die Lehre an der OTH Regensburg nicht neu erfinden.“

Prof. Dr. Birgit Rösel
Vizepräsidentin für Studium und Lehre

„Grundsätzlich sind aus meiner Sicht alle Future Skills wichtig, da sie sich gegenseitig ergänzen.“

Prof. Dr. Ulrike Plach
Direktoriumsmitglied des Zentrums für interdisziplinäre Lehre (ZiL) für den Bereich „Zusatzstudien“