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H2Map-Educate - Open-Source-Tools und Lernfabriken für den Aufbau internationaler Wasserstoffökosysteme

Das Projekt H2Map-Educate verbindet technologische Entwicklung mit gezielter Kompetenzbildung, um den Ausbau nachhaltiger Wasserstoffwirtschaften in Namibia, Südafrika und der Türkei zu unterstützen. Mit einer offenen Webplattform zur Potenzialanalyse sowie einer innovativen „Learning Factory“ werden sowohl infrastrukturelle als auch sozio-ökologische Fragestellungen systematisch adressiert.

Wer ist an dem Projekt H2Map-Educate beteiligt?

Projektleitung: Prof. Dr. Michael Sterner

Wissenschaftliche Mitarbeiter: Anton Achhammer, Alexander Meisinger, Leon Schumm

Wie lautet der Titel des Forschungsprojekts?

Proposal full title Hydrogen Maps and Hydrogen Education to support the intercontinental collaboration and education of Hydrogen Industry (H2Map-Educate)

Worum geht es in Ihrem Forschungsprojekt?

Das Projekt H2Map-Educate zielt darauf ab, durch eine Verknüpfung von technologischer Innovation und akademischer Kapazitätsbildung die Wasserstoffwirtschaft in Namibia, Südafrika und der Türkei zu unterstützen. Kern des Vorhabens ist die Entwicklung einer modularen Open-Source-Webapp zur Kartierung von Wasserstoffpotenzialen, Infrastrukturen und Bedarfen. Ergänzend dazu wird am NUST-Campus in Namibia eine „Learning Factory“ etabliert, die physische und digitale Schulungsumgebungen für die berufliche und akademische Ausbildung bietet. Dabei werden durch die Integration von Nachhaltigkeitsindikatoren auch sozio-ökologische Risiken umfassend analysiert.

Was begeistert Sie an dem Projekt? 

Besonders begeisternd ist der transdisziplinäre Ansatz, der bewährte Methoden des „Wasserstoffatlas Deutschland“ der FENES auf den afrikanischen Kontext überträgt und so einen direkten Wissenstransfer ermöglicht. Mich fasziniert die Verbindung von Datenmodellierung mit konkreter, lokaler Wertschöpfung und Ausbildung vor Ort. Ein herausragender Aspekt ist dabei das explizite Ziel der Förderung von Chancengleichheit durch Inbezugnahme von historisch benachteiligter Gruppen und einer angestrebten weiblichen Beteiligung von mindestens 40 Prozent. Zudem ist die Zusammenarbeit in einem solch diversen internationalen Konsortium, das Wissenschaft, Industrie und lokale Stakeholder verbindet, ein entscheidender Hebel für eine gerechte globale Energiewende.

Wie können Erkenntnisse aus dem Projekt Anwendung in der Praxis finden?

Die entwickelte WebApp dient als transparente Entscheidungsgrundlage für Investoren, Forschungseinrichtungen und politische Akteure beim Ausbau der Wasserstoffwirtschaft. Durch die Einbindung von Nachhaltigkeitsanalysen – etwa Wasserfußabdruck-Berechnungen – können Entscheidungsträger lokale Ressourcenkonflikte frühzeitig identifizieren und vermeiden. Die „Learning Factory“ am NUST bereitet die lokale Bevölkerung durch akkreditierte Curricula gezielt auf den Arbeitsmarkt der Wasserstoffindustrie vor, was Beschäftigung und lokale Wertschöpfung direkt stärkt. Schließlich werden durch die enge Zusammenarbeit mit Industriepartnern und den Aufbau eines Netzwerks direkt umsetzbare Richtlinien und politische Empfehlungen für den Wasserstoffsektor erarbeitet.

Antworten von Anton Achhammer, OTH Regensburg

 

Auf unserer Website finden Sie einen Überblick über die aktuellen Förderprojekte der OTH Regensburg.

H2Map-Educate Foto OTH Regensburg Anton Achhammer

Projektübersicht

    • Projektdauer

      15.05.2026 - 14.05.2029

    • Projektträger

      Projektträger Jülich - Jülich

    • Mittelherkünfte

      BMFTR - Förderschwerpunkt Wissenschafts- und Hochschulforschung - WIHO-RBM5_WiHo-Transfer (Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt - BUND)

    • Fördersumme

      200.248,75 Euro

Projektdauer

Projektträger

Mittelherkünfte

Fördersumme

15.05.2026 - 14.05.2029

Projektträger Jülich - Jülich

BMFTR - Förderschwerpunkt Wissenschafts- und Hochschulforschung - WIHO-RBM5_WiHo-Transfer (Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt - BUND)

200.248,75 Euro