Aufgrund der im vergangenen Jahr erweiterten Zugangsvoraussetzungen konnten zum Wintersemester 2026/2027 erstmals zwei Kohorten parallel beginnen. 12 Fachkräfte aus unterschiedlichen sozialen und verwandten Berufsfeldern starteten regulär in das erste Semester. Zusätzlich nahmen 24 Erzieherinnen und Erzieher, Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger sowie Heilpädagoginnen und Heilpädagogen ihr Studium direkt im dritten Semester auf. Durch die Anrechnung einschlägiger Ausbildungsinhalte können sie die Regelstudienzeit auf neun Semester verkürzen.
Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Soziale Arbeit richtet sich insbesondere an Fachkräfte mit einschlägiger Berufserfahrung, die ihre praktischen Kompetenzen durch ein wissenschaftlich fundiertes Studium erweitern und sich so neue Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt erschließen möchten. Das Studienkonzept verbindet Präsenzveranstaltungen an der OTH Regensburg mit virtuellen Lern- und Arbeitsformaten. Dadurch entsteht ein flexibles Studienangebot, welches die Vereinbarkeit von Studium und Beruf erleichtert.
Der diesjährige Studienstart ist ein Besonderer: Das Studienangebot feiert sein 10-jähriges Bestehen. "Dass der berufsbegleitende Bachelor Soziale Arbeit seit seinem Start im September 2016 in jedem Jahr starten konnte, zeigt den anhaltenden Bedarf an flexiblen und praxisnahen Qualifizierungsmöglichkeiten in der Sozialen Arbeit", betont Studiengangleiter Prof. Dr. Nicolas Schöpf. "Gerade angesichts der gesellschaftlichen Herausforderungen und des steigenden Fachkräftebedarfs ist die akademische Ausbildung von sozialpädagogischen Fachkräften wichtiger denn je."
Mit dem doppelten Studienstart und dem zehnjährigen Jubiläum unterstreicht die OTH Regensburg die Bedeutung berufsbegleitender Studienangebote für die Qualifizierung von Fachkräften im sozialen Bereich und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung in der Region.
Interessierte, die ein berufsbegleitendes Studium in der Sozialen Arbeit anstreben, haben beim nächsten Infoabend am 12. November 2026, 18 Uhr, die Möglichkeit, sich ausführlich über die Inhalte und den Ablauf zu erkundigen. Weitere Infos dazu finden Sie hier.