Arbeitspaket 6

Prof. Dr. Ulrike Plach in die Jury des INDUSTRIE 4.0 AWARD berufen

Prof. Dr. Ulrike Plach, Mitgestalterin des OTHorizont-Projekts rund um Future Skills, ist wieder Mitglied der Jury des INDUSTRIE 4.0 AWARD 2026. Der Award zählt zu den renommierten internationalen Auszeichnungen für industrielle Digitalisierung und würdigt Unternehmen, die mit smarten Technologien, innovativen Transformationslösungen und nachhaltiger Perspektive Maßstäbe setzen.

Der INDUSTRIE 4.0 AWARD wird von der internationalen Managementberatung EFESO vergeben und zeichnet Vordenker der industriellen Digitalisierung aus. Im Mittelpunkt stehen Lösungen, die Zukunftsfähigkeit entlang der Wertschöpfungskette stärken – von Smart Factory über Supply Chain Management bis hin zu Nachhaltigkeitsprogrammen. Die Jury trifft ihre Entscheidung auf Grundlage anonymisierter Projektdarstellungen.  

Begleitendes Interview zur Ernennung als Jurorin 

Prof. Dr. Ulrike Plach betont auf der Website des INDUSTRIE 4.0 AWARD, dass technologische Innovation allein nicht ausreicht, um digitale Transformation erfolgreich zu gestalten. Entscheidend seien vielmehr Befähigung, Wissensvernetzung und die systematische Entwicklung transformativer, gemeinschaftsorientierter und digitaler Kompetenzen. Gerade angesichts rasanter technologischer Entwicklungen – etwa im Bereich Künstliche Intelligenz – müssten Mitarbeitende neue Technologien nicht nur verstehen, sondern auch verantwortungsvoll und wirksam anwenden können. 

Prof. Dr. Plach verweist im Interview auch auf das Forschungsprojekt OTHorizont an der OTH Regensburg: Future Skills werden hier nicht als Zusatzqualifikation verstanden, sondern als grundlegende Voraussetzung, um Wandel aktiv mitzugestalten. Dazu gehören Kreativität, kritisches Denken, Lernkompetenz, ethische Urteilsfähigkeit und die Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven produktiv zusammenzubringen. In OTHorizont werden diese Kompetenzen im Kontext interdisziplinärer Lehre weiterentwickelt und fakultäts- sowie studiengangübergreifend verankert. 

Innovation durch Kompetenz-Vernetzung 

Der Ansatz folgt der Überzeugung, dass große Zukunftsfragen nicht aus einer einzelnen Disziplin heraus gelöst werden können. Ähnlich wie in Unternehmen der Industrie 4.0 entsteht Innovationskraft dort, wo technologische, organisatorische und menschliche Kompetenzen miteinander vernetzt werden. 

Die Berufung in die Jury macht sichtbar, wie eng Hochschullehre, Future Skills und industrielle Transformationspraxis miteinander verbunden sind. Für OTHorizont ist sie zugleich ein starkes Signal: Die Kompetenzen, die Studierende heute im Studium entwickeln, sind zentrale Voraussetzungen für die Arbeits- und Innovationswelten von morgen. 

Future Skills treffen Industrie 4.0: Prof. Dr. Ulrike Plach bringt ihre Expertise zu digitaler Transformation, Kompetenzvernetzung und interdisziplinärer Lehre in die Jury des INDUSTRIE 4.0 AWARD 2025 ein. Foto: OTH Regensburg / Kerstin Mayerhofer