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PROTEKT: Krisenvorsorge nachhaltig verbessern

Mit innovativen Tabletop-Übungen macht die OTH Regensburg den Landkreis Oberallgäu fit in Sachen Training und Etablierung einer Krisenvorsorgestrategie.

Wie lautet der Titel Ihres Forschungsprojekts? 

PROTEKT - Projekt zu Training, Etablierung, Krisenvorsorge & Transfer

Wer ist an dem Projekt beteiligt?

Projektleitung: Prof. Dr. Markus Bresinsky (OTH Regensburg); wissenschaftliche Mitarbeit: Sonja Grünbauer, Matthias Sabatier, Jens Ellerkamp, Alexander Dornach (OTH Regensburg); weitere Projektpartner: Regionaler Planungsverband Allgäu, AllgäuNetz GmbH, TH Nürnberg, Hebammenwissenschaften Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Worum geht es in Ihrem Förderprojekt?

Krisen wie Extremwetterereignisse, Stromausfälle oder der Ausfall kritischer Infrastrukturen stellen Regionen und die dort lebenden Menschen vor wachsende Herausforderungen. Im Projekt PROTEKT untersucht die OTH Regensburg gemeinsam mit dem Landkreis Oberallgäu, wie sich Krisenvorsorge nachhaltig verbessern und erfolgreiche Ansätze auf andere Regionen übertragen lassen. Dabei kommen innovative Table-Top-Übungen zum Einsatz, mit denen komplexe Herausforderungen gemeinsam analysiert und bearbeitet sowie ungenutzte Potenziale und Fähigkeiten der beteiligten Akteure sichtbar gemacht werden. Ziel des Projekts ist es, regionale Netzwerke zu stärken und die Resilienz von Behörden, Kommunen, Organisationen und der Bevölkerung langfristig zu erhöhen – verstanden als Anpassungsfähigkeit, als Fähigkeit, aus Krisen zu lernen, sowie als kontinuierliche Weiterentwicklung und Strukturverbesserung. Darüber hinaus soll die Methode Table Top wissenschaftlich begleitet und weiterentwickelt werden.

Was begeistert Sie an dem Projekt? 

PROTEKT verbindet wissenschaftliche Forschung mit konkreten Herausforderungen der Praxis. Besonders spannend ist, dass unterschiedliche Akteure – aus Verwaltung, Bevölkerungsschutz, Krisenvorsorge, kritischen Infrastrukturen (KRITIS), Wirtschaft, Gesundheitswesen und Zivilgesellschaft – gemeinsam Lösungen entwickeln und unmittelbar erproben können. Dadurch entstehen nicht nur neue Erkenntnisse, sondern auch konkrete Verbesserungen für die regionale Krisenvorsorge. Gleichzeitig bietet das Projekt die Möglichkeit, innovative Methoden wie Crisis Games systematisch zu untersuchen und weiterzuentwickeln. So wird Forschung genau dort wirksam, wo sie gebraucht wird.

Wie können Erkenntnisse aus dem Projekt Anwendung in der Praxis finden?

Die Ergebnisse fließen unmittelbar in die Krisenvorsorge des Landkreises Oberallgäu ein. Aus den Formaten und Analysen entstehen konkrete Handlungsempfehlungen, Konzepte und Maßnahmen zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Behörden, Unternehmen und weiteren Akteuren. Die entwickelten Methoden und Erkenntnisse werden so aufbereitet, dass sie auch von anderen Regionen übernommen werden können. Dadurch unterstützt das Projekt den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis. Langfristig trägt PROTEKT dazu bei, Regionen im Sinne eines lernenden Systems auf zukünftige Krisen und Katastrophen vorzubereiten.

Auf unserer Website finden Sie einen Überblick über die aktuellen Förderprojekte der OTH Regensburg.

Mit einer Tabletop-Übung wird in PROTEKT Krisenprävention trainiert. Foto: OTH Regensburg/Sonja Grünbauer
Sämtliche Akteure aus dem Bereich Krisenprävention im Landkreis Oberallgäu sind beteiligt. Foto: OTH Regensburg/Sonja Grünbauer

Projektübersicht

    • Projektdauer

      01.01.2026-31.12.2026

    • Mittelherkünfte

      Resiliente Regionen - Regionen gestalten - Aufstockung (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung - Berlin)

    • Fördersumme

      132.673 EUR

Projektdauer

Mittelherkünfte

Fördersumme

01.01.2026-31.12.2026

Resiliente Regionen - Regionen gestalten - Aufstockung (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung - Berlin)

132.673 EUR