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high-RISE: Intelligentes Frühwarnsystem für die Halbleiterproduktion

Im Projekt high-RISE wird eine photoakustische Messtechnik entwickelt, die durch die Analyse von Prozessgasen Produktionsfehler in der Halbleiterfertigung frühzeitig erkennt und so Effizienz sowie Ressourceneinsatz verbessert.

Wer ist an dem Projekt high-RISE beteiligt?

Projektleitung: Dr. Thomas Rück

Mitarbeiter: Lukas Escher

Worum geht es in Ihrem Forschungsprojekt?

In unserem Projekt geht es darum, Produktionsprozesse in der Halbleiterindustrie besser zu überwachen. Dafür messen wir bestimmte Gase, die während der Herstellung entstehen und Hinweise auf Probleme geben können. So lassen sich Fehler frühzeitig erkennen, noch bevor Schäden entstehen. Ziel ist es, eine Technik zu entwickeln, die später direkt in der Industrie eingesetzt werden kann.

Was begeistert Sie an dem Projekt? 

Mich begeistert, dass wir unsichtbare Vorgänge sichtbar machen können. Durch unsere Messungen verstehen wir besser, was im Inneren eines komplexen Produktionsprozesses passiert. Besonders spannend ist, dass wir moderne photoakustische Lasertechnologie mit intelligenter Auswertung kombinieren. Außerdem hat unsere Arbeit direkten Nutzen für die Industrie und kann helfen, Ressourcen zu sparen. Es motiviert, an einer Lösung zu arbeiten, die später wirklich eingesetzt wird.

Wie können Erkenntnisse aus dem Projekt Anwendung in der Praxis finden?

Die Ergebnisse helfen dabei, Fehler in der Produktion früher zu erkennen und zu vermeiden. Das spart Material, Zeit und Kosten. Die Technik kann direkt in Fertigungsanlagen eingebaut werden und dort kontinuierlich mitlaufen. So werden Prozesse zuverlässiger und effizienter. Ähnliche Messverfahren könnten später auch in der Umweltüberwachung oder Energietechnik eingesetzt werden.

Antworten von Dr. Thomas Rück, OTH Regensburg

 

Auf unserer Website finden Sie einen Überblick über die aktuellen Förderprojekte der OTH Regensburg.

Foto: OTH Regensburg / KI-generiert

Projektübersicht

    • Projektdauer

      01.04.2026 - 31.03.2029

    • Kooperationspartner

      Endress & Hauser Conducta GmbH & Co KG, Gerlingen; nanoplus Nanosystems and Technologies GmbH, Gerbrunn

    • Projektträger

      Projektträger Jülich - Jülich

    • Mittelherkünfte

      Anwendungsorientierte nichtnukleare FuE im 8. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz - Berlin)

    • Fördersumme

      752.971,03 €

Projektdauer

Kooperationspartner

Projektträger

Mittelherkünfte

Fördersumme

01.04.2026 - 31.03.2029

Endress & Hauser Conducta GmbH & Co KG, Gerlingen; nanoplus Nanosystems and Technologies GmbH, Gerbrunn

Projektträger Jülich - Jülich

Anwendungsorientierte nichtnukleare FuE im 8. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz - Berlin)

752.971,03 €