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Walz 4.0: Handwerk, Hochschule und Hightech für die Bauwelt von morgen

Im Forschungsprojekt Walz 4.0 entwickeln Handwerk, Hochschulen und Planende gemeinsam praxisnahe, innovative Ansätze für eine digitale und kreislauforientierte Bauwirtschaft. Durch ko-kreative Lernformate und den Einsatz neuer Technologien wie KI und Robotik entstehen unmittelbar anwendbare Lösungen und zukunftsorientierte Lehrkonzepte.

Wer ist an dem Projekt Walz 4.0 beteiligt?

 Prof. Dipl.-Ing. Florian Weininger

Prof. Dr.-Ing. Thomas Linner

Prof. Dr.-Ing Charlotte Thiel

Prof. Dr.-Ing. Mathias Obergrießer

PhD-Kand. M.Sc. Anne-Sophie Saffert

PhD-Kand. M.Eng. Simon Konrad Höng

PhD-Kand. M.Sc. Lukas Esper

Worum geht es in Ihrem Forschungsprojekt?

Walz 4.0 ist ein Forschungsprojekt zur Verbindung von traditionellem Handwerk und moderner Hochschullehre im Bauwesen. Ziel ist es, durch gemeinsame, praxisnahe Lernformate innovative und nachhaltige Bauprozesse zu entwickeln. Dabei arbeiten Studierende, Handwerker und Wissenschaft gemeinsam an realen Projekten. Ein besonderer Fokus liegt auf Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft und der Integration neuer Technologien wie KI und Robotik. Langfristig soll so die Bauwirtschaft nachhaltiger, effizienter und attraktiver für Fachkräfte werden.

Was begeistert Sie an dem Projekt? 

Mich begeistert besonders, dass Walz 4.0 Theorie und Praxis wirklich auf Augenhöhe zusammenbringt. Es entsteht kein abstraktes Wissen, sondern direkt anwendbare Lösungen durch die Zusammenarbeit von Handwerk, Hochschule und Planung. Spannend ist die enge Kooperation unterschiedlicher Akteure, die sonst oft getrennt arbeiten. Dadurch entstehen neue Denkweisen und innovative Ansätze direkt aus der Praxis heraus. Vor allem der ko-kreative Ansatz, bei dem gemeinsam gelernt und entwickelt wird, macht das Projekt für mich besonders interessant.

Wie können Erkenntnisse aus dem Projekt Anwendung in der Praxis finden?

Die Erkenntnisse aus Walz 4.0 können direkt über praxisnahe Formate wie Workshops, Pilotprojekte und gemeinsame Bauvorhaben in die Anwendung überführt werden. Neue Methoden und Technologien werden dabei nicht nur theoretisch entwickelt, sondern unmittelbar im realen Arbeitsumfeld getestet und weiterentwickelt. Durch die enge Zusammenarbeit von Handwerksbetrieben, Hochschulen und Planenden gelangen die Ergebnisse schnell in bestehende Prozesse. Zusätzlich können die entwickelten Lehr- und Lernkonzepte in Aus- und Weiterbildung integriert werden. So wird sichergestellt, dass das Wissen langfristig in der Praxis verankert wird.

Antworten von Prof. Florian Weiniger, OTH Regensburg

 

Auf unserer Website finden Sie einen Überblick über die aktuellen Förderprojekte der OTH Regensburg.

Foto: OTH Regensburg / Simon Höng

Projektübersicht

    • Projektdauer

      01.01.2025 - 31.07.2028

    • Kooperationspartner

      Denkmal Stiftung Thurgau (DST), Fachhochschule Vorarlberg (FHV), Handwerkskammer Konstanz - Konstanz, Ostschweizer Hochschule (OST), Universität Liechtenstein (UniLi), Vorarlberger Architekturinstitut (VAI), Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV), Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) Winterthur

    • Koordinierende Einrichtung

      FH Konstanz - HS f. Technik, Wirtschaft u. Gestaltung

    • Projektträger

      Regierungspräsidium Tübingen - Tübingen

    • Fördersumme

      907.767 Euro

    • Mittelherkünfte/Fördermittelgeber

      Interreg Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein (Europäische Union - Fördermittelgeberstadt), Eigenmittel OTH (OTH-Regensburg)

Projektdauer

Kooperationspartner

Koordinierende Einrichtung

Projektträger

Fördersumme

Mittelherkünfte/Fördermittelgeber

01.01.2025 - 31.07.2028

Denkmal Stiftung Thurgau (DST), Fachhochschule Vorarlberg (FHV), Handwerkskammer Konstanz - Konstanz, Ostschweizer Hochschule (OST), Universität Liechtenstein (UniLi), Vorarlberger Architekturinstitut (VAI), Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV), Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) Winterthur

FH Konstanz - HS f. Technik, Wirtschaft u. Gestaltung

Regierungspräsidium Tübingen - Tübingen

907.767 Euro

Interreg Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein (Europäische Union - Fördermittelgeberstadt), Eigenmittel OTH (OTH-Regensburg)