Sommersemester 2026

Workshops für Lehrende der OTH Regensburg

  • mit Yannick Rodrian

    Der Workshop richtet sich an Lehrende, die gerne Medien aus dem Audiobereich erstellen und in der Lehre verwenden möchten. Es werden technische Grundlagen und Empfehlungen zur Aufnahmepraxis vermittelt und unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten vorgestellt. Teilnehmende des Workshops können gerne eigene Produktionen, Ideen oder Fragen einbringen, es wird ausreichend Raum für Diskussionen geben.

     

    Lernziele:

    Sie als Teilnehmende können

    • Grundlegendes Audiotechnisches Gerät bedienen.
    • erkennen, welche Methoden und welche Ausstattung für das eigene Projekt angemessen sind.
    • Schritte der digitalen Nachbearbeitung einordnen und anwenden.
    • unterschiedliche Audioformate für die Lehre identifizieren und grundlegend erstellen.

     

    Für die Teilnahme am Workshop erhalten Sie auf Wunsch eine Teilnahmebestätigung, welche mit 2 AE im Bereich Lehr-/Lernkonzepte für das Zertifikat Hochschullehre Bayern bei BayZiel angerechnet werden kann.

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  • mit Yannick Rodrian

    Der Workshop bietet einen Einblick in den SCALE-Up Raum am Standort Prüfeninger Straße. Neben einer technischen Einführung in die Möglichkeiten des Raumes werden auch die Nutzungskonzepte anderer Hochschulen näher betrachtet um die innovative Bandbreite des Angebots zu verdeutlichen und möglichst viele Ideen zur Nutzung zu wecken.

    Lernziele: 

    Sie als Teilnehmende können

    • das SCALE-UP Lehrkonzept beschreiben und grundsätzlich anwenden
    • erkennen, ob und wie der SCALE-UP Raum für Ihre Lehre eingesetzt werden kann
    • die Raumtechnik bedienen
    • unterschiedliche SCALE-UP Varianten anderer Hochschulen vergleichen

    Für die Teilnahme am Workshop erhalten Sie auf Wunsch eine Teilnahmebestätigung, welche mit 2 AE im Bereich Lehr-/Lernkonzepte für das Zertifikat Hochschullehre Bayern bei BayZiel angerechnet werden kann.


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  • mit Verena Horrmann und Torsten Pajonk

    Sie haben noch zahlreiche Videos aus der Corona-Zeit auf Ihrer Festplatte? Oder ein Videoprojekt wartet seit Jahren darauf, endlich fertiggestellt zu werden? Dann ist es Zeit für Video-Upcycling. In diesem Workshop erfahren Sie, wie sich bestehende Videoaufnahmen mit überschaubarem Aufwand in kurze, didaktisch wirksame Lernformate transformieren lassen – etwa für asynchrone Lernangebote oder gezielte Videoimpulse in der Präsenzveranstaltung. Statt 90-minütiger Vorlesungsaufzeichnungen stehen kompakte, lernförderliche Sequenzen im Fokus. Außerdem lernen Sie das intelligente Hochschul-Assistenz-System HAnS kennen, mit dem sich Videos strukturieren, verschlagworten und leichter wiederverwenden lassen. Nutzen Sie das Potenzial bereits vorhandener Videoaufzeichnungen und schöpfen Sie daraus Mehrwert für ihren Lehrbetrieb.

     

    Lernziele:

    Sie als Teilnehmende können

    • didaktische Potenziale kurzer Videoformate für die Hochschullehre erkennen und erläutern.
    • vorhandene Lehrvideos im Hinblick auf geeignete Sequenzen für lernförderliche Kurzformate analysieren.
    • Konzepte des Video-Upcyclings auf eigene Lehrmaterialien übertragen.
    • die Funktionen des intelligenten Hochschul-Assistenz-Systems HAnS erläutern.
    • besser einschätzen, welche Möglichkeiten es in ELO zur Einbindung von Videos gibt.
    • die Barrierefreiheit Ihrer Videos verbessern.


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  • mit Dr. Irina Augustin und Claudia Villalobos

    E-Portfolios können Studierende dabei unterstützen, Lernprozesse zu dokumentieren, Ergebnisse zu reflektieren und eigene Beiträge strukturiert zu präsentieren. In diesem Workshop lernen Sie die E-Portfolio-Plattform Mahara kennen und erfahren, wie diese sinnvoll in der Lehre eingesetzt werden kann.

    Der Workshop richtet sich an Lehrende ohne Vorerfahrung und bietet einen praxisnahen Einstieg: Schritt für Schritt erkunden Sie die Plattform, lernen zentrale Funktionen kennen und probieren diese direkt aus. Dabei erhalten Sie erste Anregungen, wie E-Portfolios in Lehrveranstaltungen eingesetzt und Portfolioaufgaben gestaltet werden können.

    Sie als Teilnehmende können

    • grundlegende Funktionen der E-Portfolio-Plattform Mahara verstehen, indem sie Seiten, Sammlungen und Gruppen erstellen und bearbeiten.
    • einschätzen, wie E-Portfolios als Lern- und Prüfungsinstrument in der eigenen Lehrveranstaltung eingesetzt werden.
    • Ihr eigenes E-Portfolio mitgestalten.

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  • mit Claudia Villalobos

    Dieser Workshop richtet sich an Lehrende, die Microsoft Teams neu in ihrer Lehre einsetzen möchten und bisher wenig Erfahrung haben, sowie an diejenigen, die ihre Kenntnisse auffrischen und vertiefen möchten.

    In diesem praxisorientierten Workshop lernen Lehrende, wie sie Microsoft Teams gezielt für ihre Lehrveranstaltungen einsetzen können. Die Teilnehmenden erfahren, wie Meetings geplant und strukturiert werden, Gruppenräume für Gruppenarbeiten effektiv genutzt werden, das Whiteboard für interaktive Brainstormings eingesetzt wird und wie sich Meetings aufzeichnen lassen, um Inhalte flexibel für Studierende bereitzustellen. Durch kurze Übungen und praxisnahe Beispiele entdecken die Teilnehmenden, wie MS Teams als vielseitiger Raum für Lehre und Zusammenarbeit gestaltet werden kann.

     

    Lernziele:


     Nach dem Workshop können die Teilnehmenden:

    • Meetings planen und strukturieren, um Lehrveranstaltungen effizient zu gestalten
    • Gruppenräume gezielt für Gruppenarbeiten einsetzen
    • das Whiteboard für interaktive Brainstormings nutzen
    • Meetings aufzeichnen und bereitstellen, um Inhalte nachhaltig verfügbar zu machen


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  • mit Dr. Irina Augustin

    Dieser Workshop richtet sich an alle Lehrenden, die bislang keine oder nur wenig Erfahrung mit ELO, dem Moodle-basierten Learning-Management-System der OTH Regensburg, sammeln konnten.

    Neben grundlegenden Informationen zum Aufbau der Benutzeroberfläche, zur Struktur der Inhalte in den Fakultäten und zur allgemeinen Verwendung von ELO erhalten Sie auch eine Einführung in Ihre Möglichkeiten als Lehrende.

    Im didaktischen Teil erfahren Sie, wie Sie ELO sinnvoll für die Gestaltung Ihrer Lehre einsetzen können. Sie bekommen einen Überblick über Funktionen zur Kurserstellung und -gestaltung sowie über typische Aktivitäten und das Management von Teilnehmenden.

    Der Workshop ist interaktiv angelegt. In kurzen Übungen können Sie zentrale Funktionen in einem Testkurs selbst ausprobieren und Ihre Fragen einbringen. Zusätzlich erhalten Sie ein digitales Starterpaket mit einer Auswahl bewährter Lehrmethoden zur Inspiration.

    Ziel ist es, Ihnen den Einstieg in ELO zu erleichtern, damit Sie Ihre Lehrveranstaltungen strukturiert, studierendenorientiert und effizient gestalten können.

     

    Für die Teilnahme am Workshop erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung, welche mit 2 AE im Bereich Lehr- und Lernkonzepte für das Zertifikat Hochschullehre Bayern bei BayZiel angerechnet werden kann.

     

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Impulsreihe "Curriculumswerkstatt"

  • Mit Dr. Fang Zhao

    Erfahren Sie, wie das Framework der Future Skills an der OTH Regensburg entwickelt wurde, von der Analyse von Berufsprofilen über Literaturrecherche bis hin zur Abstimmung mit internen und externen Partnern. Der Workshop richtet sich insbesondere an Lehrende und Modulverantwortliche und bietet Orientierung darüber, wie Future Skills in Modulhandbüchern berücksichtigt werden können und welche Ansatzpunkte sich für die Lehre ableiten lassen.

     

    Lernziele

    Sie als Teilnehmende können

    • das Future-Skills-Framework der OTH Regensburg beschreiben.
    • die Entwicklung des Frameworks nachvollziehen und einordnen.
    • Future Skills in Ihren eigenen Modulen identifizieren.
    • erste Ansätze zur Berücksichtigung von Future Skills in Modulhandbüchern ableiten.

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  • mit Dr. Irina Augustin und Verena Horrmann

    Lernprozesse werden durch Portfolioarbeit sichtbar gemacht und die Entwicklung zentraler Future Skills wird gefördert. Zu diesen Skills zählen etwa Reflexionsfähigkeit, Selbstwirksamkeit oder kritisches Denken. Digitale Portfolios ermöglichen es Studierenden, eigene Lernfortschritte zu dokumentieren, Arbeitsergebnisse zu reflektieren und Kompetenzen über einen längeren Zeitraum hinweg zu entwickeln.

    In diesem Workshop lernen Sie didaktische Einsatzmöglichkeiten der Portfolioarbeit in der Hochschullehre kennen und erhalten Einblicke in bewährte Verfahren aus verschiedenen Fachbereichen. Am Beispiel der E-Portfolio-Plattform Mahara wird demonstriert, wie Portfolioaufgaben gestaltet, begleitet und bewertet werden können.

    Der Workshop bietet zudem Raum für Austausch und die Übertragung der vorgestellten Konzepte auf die eigene Lehrveranstaltung.

     

    Lernziele

    Sie als Teilnehmende können

    • didaktische Potenziale von Portfolioarbeit zur Förderung von Future Skills in der Hochschullehre erläutern.
    • typische Einsatzszenarien von E-Portfolios anhand von Good Practices aus verschiedenen Fachbereichen einordnen.
    • grundlegende Funktionen der E-Portfolio-Plattform Mahara für die Gestaltung von Portfolioaufgaben ausprobieren.
    • erste Ideen für den Einsatz von Portfolioarbeit in einer eigenen Lehrveranstaltung entwickeln.

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Selbstlernangebote

  • Mit kurzweiligen Videos geben wir Impulse für die Lehre und vermitteln einfache Tipps und Tricks für den Lehralltag. Während des Semesters werden in unserem Tutorialkurs kurzweilige Videos zu verschiedenen Themenbereichen veröffentlicht – ideal für den schnellen Input zwischendurch. Unser Ziel ist es, Ihnen Anregungen mitzugeben, die Sie direkt in Ihrer Lehre aufgreifen können oder zumindest den einen oder anderen hilfreichen Kniff.

    Alle 100-Sekunden Videos finden Sie auch in unserer VIMP-Playlist


  • Künstliche Intelligenz ist längst in unserem Alltag angekommen.

    Sicherlich hast du schon einmal Chatbots wie ChatGPT ausprobiert, Texte übersetzen lassen oder Produktempfehlungen beim Online-Shopping erhalten. Aber welche Skills benötigst du, um KI-Tools richtig einzusetzen? Wie kann KI dich in Bildung und Beruf unterstützen? 

    In den Onlinekursen, Videos und Podcasts des KI-Campus lernst du Schritt für Schritt, was KI ist und welche Technologien du kennen solltest. Alle Lerninhalte sind praxisnah, verständlich aufbereitet und 100 % kostenlos.

    Für jeden abgeschlossenen Kurs erhältst du ein Zertifikat, das du in deinem Lebenslauf verwenden und auf Social Media teilen kannst. 

     

    Melde dich jetzt für deinen ersten Kurs an und starte deine Lernreise auf dem KI-Campus!

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  • Der Kurs „Kompetenzorientiertes (digitales) Prüfen“ begleitet Sie Schritt für Schritt bei der Planung und Umsetzung kompetenzorientierter Prüfungen:

    • Umfassender Überblick zum Prüfungsprozess: Alles, was Sie zur Vorbereitung, Durchführung und abschließenden Bewertung wissen müssen.
    • Auffrischung Ihres Wissens zu Kompetenzen, Constructive Alignment und Lernzielen, um Ihre Lehrveranstaltungen gezielt weiterzuentwickeln.
    • Interessante Lehr-Lern-Methoden zur Bereicherung Ihrer Lehrveranstaltungen.
    • Inspirierende Good Practices für die (Weiter-)Entwicklung Ihrer kompetenzorientierten (digitalen) Prüfungen.
    • Praktische Übungen und Transferaufgaben, um das Gelernte sofort in die Praxis umzusetzen.
    • Nützliche Tipps und Vorlagen, die Ihnen den Prüfungsalltag erleichtern.

    Nutzen Sie diese wertvolle Unterstützung für Ihre Lehre auf der Plattform der OPEN vhb! 

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Veranstaltungen

  • mit Prof. Dr. Ingo Ehrlich und Prof. Dr. Martin Ertz

    Dieser Arbeitskreis findet jährlich im Sommersemester statt und richtet sich an Lehrende, die in den Fächern Technische Mechanik, Festigkeitslehre, Maschinendynamik und Finite-Elemente-Simulation tätig sind. Im Mittelpunkt steht diesmal die Besichtigung des Technologie Campus Neustadt an der Donau. Bei den Themengebieten Leichtbau und Werkstoffsimulation, die dort in zahlreichen Forschungs- und Entwicklungsprojekten behandelt werden, ist die Technische Mechanik immer eine der wesentlichen Grundlagen. Außerdem geht es wie in jedem Jahr auch um den Austausch von Erfahrungen und Tipps für die Gestaltung interessanter Lehrveranstaltungen.

     

     

    S I E  A L S  T E I L N E H M E N D E

     

    • berichten über Erfahrungen und ausgewählte Schwerpunktthemen.
    • stellen didaktische Konzepte vor und diskutieren sie.
    • erörtern neuere Entwicklungen in Lehre und anwendungsbezogener Forschung.
    • diskutieren den Einsatz von Lehrmaterialien und Lehr- und Forschungssoftware in der Lehre.

    Zur Anmeldung: FDAK Technische Mechanik


  • mit Prof. Dr. Ingo Striepling und Prof. Dr. Markus Westner

    INHALT
    Fortgeschrittene KI-Werkzeuge wie Google NotebookLM verändern die wissenschaftliche Arbeitspraxis fundamental und stellen Lehrende vor neue didaktische Herausforderungen. Um vom reaktiven Umgang zu einer proaktiven Gestaltung zu gelangen, bietet die Teilnahme an diesem Programm nicht nur ein Forum für den kollegialen Austausch: Wir bieten Ihnen einen zusammenfassenden Rahmen, der bereits gemachte Erfahrungen, Kenntnisse zu unterschiedlichen Tools, Umsetzungsideen und Prüfungsszenarien integriert.Im Mittelpunkt stehen neben didaktischen Konzepten, neue Bewertungs- und Prüfungsformate, der Umgang mit KI-generierten Texten sowie Fragen der akademischen Integrität. Ziel ist es, Lehrende beim fachlich fundierten und verantwortungsvollen Einsatz von KI zu begleiten und gemeinsam praxisnahe Lösungsansätze zu entwickeln. Sie erhalten Impulse zu KI-Werkzeugen, Inputs zu rechtlichen Vorgaben (z.B. KI-Leitlinie der Hochschulen, KI-Verordnung der EU) aber auch die Zeit, ihre Gedanken in konkrete Lehrveranstaltungsplanungen einfließen zu lassen.

     

    SIE ALS TEILNEHMENDE

    • setzen bereits erworbene Kenntnisse und Erfahrungen zu und mit KI-Werkzeugen in einem didaktisch sinnvollen Konzept um.
    • analysieren und diskutieren die Auswirkungen von KI-Tools auf klassische Leistungsnachweise wie Seminararbeiten und Portfolios.
    • erarbeiten alternative Prüfungs- und Bewertungsformen, die KI-Nutzung sinnvoll integrieren oder methodisch regulieren.
    • Nutzen praktische Tipps und Hinweise für den kompetenten Umgang mit KI (z.B. Quellenauswahl, Prompt-Design, Verifikation von Ergebnissen).
    • profitieren vom kollegialen Austausch und fördern die Vernetzung sowie den Wissenstransfer zwischen bayerischen Hochschulen.

     

    WIE IST DAS THEMENZERTIFIKAT GESTALTET
    Sie erarbeiten sich im Rahmen des Themenzertifikates 40 Arbeitseinheiten. Diese setzen sich wie folgt zusammen:

    • Sie bringen Erfahrungen mit dem Einsatz von KI-Werkzeugen mit und haben bereits dazu Weiterbildungen im Umfang von mindestens 8 AE mit.
    • Mit dem Besuch eines Workshops, in dem Sie von Trainerinnen und Trainern mit unterschiedlicher Expertise (Lehrender, Jurist, Didaktik) beraten werden, erwerben Sie weitere 16 AE.
    • In einer individuellen Selbstlernzeit bauen Sie Ihr im Workshop skizziertes Konzept aus und erhalten damit 8 AE.
    • Durch den Abschlusstag, an dem Sie Rückmeldung von Ihren Kolleginnen und Kollegen zu Ihrem Konzept erhalten und selbst Rückmeldung geben, erwerben Sie weitere 8 AE.

     

    ZEITSCHIENE

    • Sie haben bereits Weiterbildungen im Kontext von KI besucht
    • Teilnahme am Workshop am 1./2. Juni 2026
    • Individuelle SLZ
    • Der Termin für den Abschlusstag wird gemeinsam abgestimmt.

    Zur Anmeldung: Themenzertifikat Lehren und Prüfen im KI-Zeitalter

     


  • Schon heute im Kalender notieren: Am 22. September 2026 findet der nächste Tag der digitalen Lehre statt. Dann laden Uni Regensburg und OTH Regensburg zur Jubiläumsausgabe an den Campus Regensburg ein. Wir feiern mit euch zehn Jahre Inspiration, Praxis und Austausch rund ums Thema „Digitale Lehre“.

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Archiv

  • Prüfen: KI, Klausur und Kompetenzen

    Rückblick auf den 9. Tag der digitalen Lehre

    Bereits zum neunten Mal fand am Donnerstag, den 25. September 2025, der Tag der digitalen Lehre statt – in diesem Jahr unter der gastgebenden Leitung der OTH Regensburg, die gemeinsam mit der Universität Regensburg zur Veranstaltung eingeladen hatte. Unter dem Motto „Prüfen: KI, Klausur und Kompetenzen“ standen aktuelle Herausforderungen und Chancen rund um digitale Prüfungsformate, Kompetenzorientierung sowie den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Hochschullehre im Mittelpunkt. Zahlreiche Expertinnen und Experten, Lehrende sowie Interessierte aus Hochschulen und Universitäten aus ganz Deutschland folgten der Einladung, um sich zu diesen zukunftsweisenden Themen auszutauschen, zu vernetzen und persönliche Kontakte vor Ort zu knüpfen.

    Impulse, Austausch und Praxisbezug

    Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der OTH Regensburg, Prof. Dr. Birgit Rösel, begrüßte die Teilnehmenden nach einem Empfang mit Kaffee und Tee und eröffnete damit den Tag der digitalen Lehre. Den ersten thematischen Impuls setzte anschließend Prof. Dr. Dominik Herrmann von der Universität Bamberg mit seiner pointierten Keynote „Prüfungen und KI: Vom Symptom zur Systemfrage“. Mit eindrucksvoller Klarheit zeigte er anhand von drei Praxisbeispielen auf, wie die Verfügbarkeit von KI-Werkzeugen die Hochschullehre herausfordert – und warum neue Prüfungsformate nötig sind, die echte Leistung unter realen Bedingungen sichtbar machen, Chancengleichheit sichern und der Selbsttäuschung über vermeintlich erworbene Kompetenzen entgegenwirken.

    Unter dem Leitgedanken, Prüfungen und Lehre angesichts KI-gestützter Werkzeuge grundlegend zu hinterfragen, bot der anschließende geführte Posterwalk Raum für Austausch und Inspiration. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in erprobte Good-Practice-Beispiele zu alternativen Prüfungsformaten, KI-gestützter Bewertung und kompetenzorientierter Lehre. Im Dialog mit den präsentierenden Expertinnen und Experten wurde deutlich, wie vielfältig und kreativ Hochschulen bereits auf die systemischen Herausforderungen reagieren.

    Nach einer stärkenden Mittagspause mit anregenden Gesprächen rückte am Nachmittag die praktische Vertiefung des Veranstaltungsmottos in den Mittelpunkt:

    In drei parallel stattfindenden Workshops setzten sich die Teilnehmenden intensiv mit der didaktischen Gestaltung digitaler Lernräume auseinander, erkundeten das Potenzial von Large Language Models – von der Aufgabenentwicklung bis hin zur Auswertung, oder diskutierten Ansätze, wie kompetenzorientierte Prüfungen mit KI-Unterstützung und digitalen Tools umgesetzt werden können.

     

    Fazit

    Eine abschließende Kaffeepause leitete über zur moderierten Zusammenfassung, bei der zentrale Erkenntnisse gemeinsam reflektiert wurden. Die durchweg positiven Rückmeldungen machten deutlich: Die Veranstaltung bot nicht nur wertvolle Impulse für eine zukunftsorientierte Prüfungskultur, sondern zeigte auch, wie kreativ und verantwortungsvoll digitale Technologien in den Dienst der Kompetenzentwicklung gestellt werden können.

     


  • Lernen Raum geben.

    24.09.2024 - 25.09.2024 | Universität Regensburg 

    An zwei Tagen Ende September 2024 fand wieder der „Tag der digitalen Lehre“ (TddL) statt.

    Unter dem Motto „Lernen Raum geben“ tauschten sich zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Gestaltung unterschiedlichster virtueller und physischer Lehr-Lernräume aus. Besonders spannend fand Andrea de Santiago, die Leitung der Servicestelle Lehre und Didaktik, den Beitrag von Prof. Dr. Richard E. Mayer zur Wirksamkeit von Virtual-Reality Konzepten: „Es ist wie bei allen anderen Lerntechnologien auch. Die Learning Outcomes sind maßgebend für den Einsatz, nicht die Technik an sich.“  Die gemeinsame Veranstaltung der OTH Regensburg und der Universität Regensburg war sehr gut besucht, sowohl im virtuellen als auch im realen Raum. 

    Der erste Tag der zweitägigen Veranstaltung fand traditionell virtuell statt. Die Keynote-Speaker Prof. Dr. Bernadette Dilger von der Universität St. Gallen und Prof. Dr. Richard E. Mayer von der University of California, Santa Barbara rahmten das Programm mit ihren Berichten zur Entwicklung der Hochschul-Raumgestaltung und zur Integration von vielfältigen Virtual-Reality-Konzepten in der Lehre.

    Nach der ersten Keynote wurde der Förderpreis für Innovation und Qualität in der Lehre verliehen – ebenfalls im Onlineformat, via Zoom. Nach kurzen Videoeinspielern, in denen die Projekte durch die Preisträger genauer erklärt wurden, verlieh Vizepräsidentin Birgit Rösel persönlich die Urkunden. In diesem Jahr wurden zwei Projekte gefördert:

    Umstellung der Grundlagenvorlesung "Physik" für EI 1 auf JiTT und PI von Prof. Dr. Christoph Höller, sowie Mehr Lehranreize durch zweiteilige Klausuren und Möglichkeit zur Verbesserung, eingereicht von Prof. Dr. Florian Heinz und Prof. Dr. Johannes Schildgen.

    Ziel des Förderpreises, der an der OTH Regensburg seit 2020 jährlich verliehen wird, ist die stetige Evaluation und Verbesserung der Lehre. Dabei dürfen (und sollen) auch etablierte Strukturen neu gedacht oder hinterfragt werden; insbesondere solche Projekte, die die Studierenden und deren Lernerfolg und -erlebnis im Fokus haben, werden mit dem Förderpreis an der OTH gefördert. Birgit Rösel betonte dabei besonders: „Dieser Förderpreis soll alle Lehrenden anregen, über ihre Lehre nachzudenken und neue Ansätze einfach mal auszuprobieren.“

    Parallel dazu wurde der Lehrinnovationspreis der Universität Regensburg an drei Projekte aus den Kategorien Prüfungen, Lehrveranstaltungen und Studiengänge verliehen.

    Zahlreiche Good-Practice-Beispiele zu Konzepten und Erfahrungen mit digitaler Lehre wurden den Besucherinnen und Besuchern daraufhin in Gathertown präsentiert und boten Platz zur Diskussion. Gathertown ist eine virtuelle Meetingplattform, die einen visuell ansprechenden, begehbaren Raum für die Teilnehmenden bereitstellt. In eigens ausgewiesenen Bereichen fand ein angeregter Austausch statt, Text- und Videobeiträge wurden direkt von den Verfasserinnen und Verfassern präsentiert.

    Der zweite Tag bot zwei spannende Workshops in den Räumlichkeiten der Universität Regensburg. „Das ist das Besondere an dem Konzept. Am ersten Tag hört man Keynotes aus aller Welt zu und am zweiten Tag kommt man mit Gleichgesinnten zusammen und tauscht sich persönlich, Face-to-face aus.“, so Andrea de Santiago.

    Im Workshop Augmented- und Virtual Reality im Bildungskontext gab es die Möglichkeit, unterschiedlichste VR- und AR-Anwendungen zu testen und im Kontext der eigenen Lehre zu reflektieren. Den Teilnehmenden fiel auf, dass vor allem Anwendungen, die eine Realität simulieren, welche nicht analog herzustellen ist, besonders interessant sind. Ein Besuch auf der ISS oder das Arbeiten mit in der Realität kaum zugänglichen Geräten und Materialien kann so in den Bereich des Möglichen rücken. Im Gespräch mit Zeitzeugen historischer Ereignisse oder mit dem Kanu in der Arktis konnten Erlebnisse und Erfahrungen geteilt werden, die im realen Raum so nicht umsetzbar wären. Es wurde auch kritisch über Einsatzbereiche und Herausforderungen der aufstrebenden Technologie diskutiert. 

    Im zweiten Workshop Moodle-Kurse ansprechend gestalten – Ideen für einen einladenden Kurs konnte Christine Kramel, M.A. den Teilnehmenden zahlreiche Methoden vermitteln, wie Kurse in ELO (moodle) oder GRIPS gut strukturiert und designed werden können. Von der grundlegenden Frage nach der Zielgruppe und der eigenen Identität in der Gestaltung der Lehre bis hin zu praktischen Überlegungen zu Kursformaten, Icons und der sinnvollen Verknüpfung von einzelnen Themen wurde den Teilnehmenden des Workshops Vieles an die Hand gegeben, um die Lehre in Moodle gleichsam attraktiv und zielgerichtet umzusetzen.

    www.tag-der-digitalen-lehre.de


  • mit Prof. Dr. Claudia Schäfle, TH Rosenheim

    In dem Workshop lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das SCALE-UP-Konzept (Student-Centered Active Learning Environment for Upside-down Pedagogies) und mögliche Wirkungen auf das Lernen der Studierenden kennen, erleben verschiedene kollaborative Lernaktivitäten selbst und entwickeln für ihre Studierenden mögliche Lernaktivitäten auf Basis Ihrer Lernziele  zum direkten Einsatz im Sommersemester. Im Rahmen des Workshops bekommen die Teilnehmenden zudem eine Idee davon, wie sie das Konzept provisorisch in ihrer Lehrveranstaltung auch in einem „normalen“ Hörsaal umsetzen können.