Geförderte Projekte

Förderpreis für Innovation und Qualität in der Lehre

  • Über vhb-Fördermittel wurden bereits 3 Verhandlungs-Cases (jeweils auf Deutsch und Englisch) für zwei vhb-Kurse entwickelt, auf die über eine Website (ohne einen persönlichen KI-Zugang) anonym zugegriffen werden kann. Studierende können so mit einer KI realistische (Preis-)Verhandlungen in Rollenspielen führen.

    Mit Unterstützung des Förderpreises soll ein didaktisches Konzept entwickelt werden, um diese Cases bestmöglich in die Präsenzlehre (Flipped Classroom) einzubinden. Ziel ist eine Mischung aus niedrigschwelligem Selbstausprobieren zuhause und dem Einsatz in der Lehrveranstaltung, in der Verhandlungsstrategien gezielt umgesetzt werden, um ein besseres Verhandlungsergebnis zu erzielen.

    Das Konzept wird im ersten Schritt für die neue Bachelor-Veranstaltung "Service and B2B-Marketing" (englischsprachig, Pflichtfach Marketing-Schwerpunkt, jedes Semester) entwickelt und anschließend auf die Master-Veranstaltung "B2B-Marketing und Vertriebsmanagement" (deutschsprachig, Pflichtfach, jedes SoSe) übertragen. Die Cases sind nachhaltig über mehrere Jahre einsetzbar.

    Der Mehrwert dieses Projekts für die Lehre liegt im Übergang vom reinen Bereitstellen der KI-Cases hin zu einem didaktischen Einbettungskonzept im Flipped Classroom: Studierende erproben Verhandlungen zunächst niedrigschwellig zuhause und setzen in der Präsenz gezielt Strategien um, um messbar bessere Ergebnisse zu erzielen. Theorie wird unmittelbar angewendet, ohne Hemmschwelle und beliebig wiederholbar - ein Mehrwert gegenüber klassischen Rollenspielen, an denen nur wenige Studierende aktiv teilnehmen können und wollen.


  • Zielsetzung des Projekts ist die didaktische Weiterentwicklung des Grundlagenfachs „Algorithmen und Datenstrukturen“ (AD). Es soll
    eine webbasierte Lernumgebung, integriert in Moodle, etabliert werden, in der Studierende interaktiv mit Code und
    mathematisch-formalen Konzepten arbeiten und dabei durch KI-basierte Assistenz beim Verständnis komplexer
    Algorithmen unterstützt werden. Ein dialogbasierter Assistent auf Basis großer Sprachmodelle (LLMs) soll adaptive
    Erklärungen zu Code, Effizienz und Lösungsstrategien anbieten. Rückmeldungen zu Korrektheit, Testfällen und
    Performanz stärken dabei die Selbstkontrolle. Das Konzept soll die Nachvollziehbarkeit von Problemlösungen und
    Algorithmen fördern und Studierende gezielt im Selbststudium unterstützen. Technologisch soll auf bestehende
    Code-Assessment-Plattformen (bspw. INGInious, beyondgrader, ..) aufgebaut und diese an die OTH-Infrastruktur
    angepasst werden. Durch gezielte Entwicklung und Anpassung spezialisierter LLMs wird die Nachvollziehbarkeit
    algorithmischer Konzepte erhöht, ein entscheidender Beitrag zur Verbesserung der Lehre.


  • In diesem Projekt haben Prof. Dr. Susanne Hipp und Prof. Dr. Florian Aschauer ein Masterprojektseminar für den Studiengang MEM (Master Electrical and Microsystems Engineering) konzipiert, bei dem die Studierenden Xilinx RFSoC Boards nutzen, um selbstständig unterschiedliche Projekte durchzuführen. So können zum Beispiel Themen wie 5G und FPGAs vertieft werden und die Studierenden können einen praktischen Einblick in die Materie erhalten.


  • In der Lehrveranstaltung setzen sich die Studierenden mit den ethischen Grundlagen der Sozialen Arbeit auseinander. Die Dozierende versteht sich als Bildungsbegleiterin und lädt zum Dialog ein. Studierende reflektieren über das Semester hinweg ihre eigenen ethischen Haltungen, lernen normative Aspekte ihres angestrebten Berufes kennen und entwickeln die Lehrveranstaltung weiter, indem sie Gelerntes didaktisch für den nächsten Kurs aufbereiten. In Kleingruppen bearbeiten sie eigenständig Themenbausteine und stellen Podcasts, Videos oder Handreichungen her. Dabei üben sie gender-, macht- und kultursensibel vorzugehen und regionale Anforderungen mit internationalen Perspektiven in Bezug zu setzen.


  • Im Projekt Lernstandsreflexion durch automatisierte Online-Tests wurden die Möglichkeiten gesichtet, Programmieraufgaben in ELO(moodle) automatisiert zu testen, die interne Struktur zu bewerten und Feedback zu geben. In dem Projekt prüften Prof. Dr. Timo Baumann und Prof. Dr. Sebastian Fischer die bestehenden Tools und banden sie in einen halbautomatischen Prozess ein, der das Aufwand-Nutzen-Verhältnis optimiert.


  • Das philosophische Café ist eine regelmäßig in jedem Semester stattfindende, offene, interdisziplinäre philosophische Diskussionsreihe für Studierende, Mitarbeitende der OTH Regensburg sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt Regensburg.

    Das philosophische Café


  • Das Projekt "Student-led Educational Ownership (StudEO)" zielt darauf ab, Studierende auf virtuelle Teamarbeit und interkulturelle Zusammenarbeit vorzubereiten, indem sie selbstverantwortlich Lehr- und Trainingsprojekte entwickeln und durchführen. Es fördert die Entwicklung praktischer Fertigkeiten und sozialer Kompetenzen durch simulations- und planspielgestützte Übungen, einschließlich der bewährten GLOBE-Übung zur virtuellen Zusammenarbeit in multinationalen Organisationen. Diese Übungen werden von Studierenden für Studierende konzipiert und durch akademisches Mentoring unterstützt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Nutzung digitaler und virtueller Werkzeuge sowie der internationalen Zusammenarbeit. Studierende lernen sowohl durch die Teilnahme an diesen Übungen als auch durch das Feedback an ihre Peers, was ihre Reflexionsfähigkeit und Eigenverantwortung stärkt. Das Projekt wird durch ein Portfolio-Prüfungssystem evaluiert und bietet die Möglichkeit zur interdisziplinären und hochschulübergreifenden Zusammenarbeit.


  • Im Rahmen des Projekts "MATHE DIGITAL: Grundlagen und Vertiefungen der Ingenieurmathematik" wurde ein digitales Lehrangebot entwickelt, das Studierende in der Anfangsphase ihres Studiums unterstützt. Es eignet sich sowohl zum selbstständigen Lernen als auch zur Integration in Vorlesungen im Blended-Learning-Format. Eine zentrale ELO-Seite mit digitalen Inhalten bietet ein einheitliches Angebot an Übungs- und Vertiefungsmaterialien sowie Lernfortschrittkontrollen und Tests für alle Gruppen der Ingenieurmathematik-Vorlesung. Dadurch wird ein solides Fundament an Mathematikgrundlagen für die Ingenieurmathematik geschaffen. Die Modularisierung der Inhalte ermöglicht die Nutzung der Studieneingangsmodule in anderen Ingenieurstudiengängen und mit geringfügigen Anpassungen auch in nicht-technischen Studiengängen.