Während der Woche arbeiten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen an eigenen Fragestellungen zu einem vorgegebenen Rahmenthema. Im Schuljahr 2025/26 lautet dieses „Bewegung“. Die Themen reichen von humanoiden Robotern und Aspekten des autonomen Fahrens im Fach Informatik über „Political Movements“ im Fach Englisch bis hin zu Fragen der mentalen Gesundheit im Sport. Die Gruppen führen Literaturrecherchen, Experimente, Umfragen oder Interviews durch und präsentieren am Ende der Woche ihre Ergebnisse.
Einblicke in Studium, Forschung und wissenschaftliche Methoden
Um die Schülerinnen und Schüler gezielt auf dieses wissenschaftliche Arbeiten vorzubereiten, bot die OTH Regensburg zum Auftakt ein vielfältiges Programm an. Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Carina Braun, Vizepräsidentin der OTH Regensburg für Berufungen und Student Lifecycle Management, führte Studienberaterin Kathrin Köpf aus dem Student Lifecycle Center in das Studienangebot ein. Anschließend erhielten die Schülerinnen und Schüler in einer virtuellen Führung der Hochschulbibliothek erste Einblicke in Recherchemöglichkeiten, Datenbanken und wissenschaftliche Quellenarbeit. Vertiefende Workshops zu grundlegenden Recherchetechniken, Quellenbewertung und richtigem Zitieren boten Gelegenheit zur praktischen Anwendung.
Nach einer Mittagspause in Mensa und Cafeten erhielten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen einen Einblick in die verschiedenen Fakultäten der OTH Regensburg. Prof. Dr. Andreas Lesser, selbst ehemaliger Schüler des Gymnasiums Burglengenfeld, führte durch ein Maschinenbau-Labor. Weitere Gruppen informierten sich über den Studiengang „Angewandte Naturwissenschaften“, besuchten Labore, lernten die Vermessungskunde im Bauingenieurwesen kennen oder informierten erhielten Einblicke in Wirtschafts‑, Sozial- und Kulturwissenschaften.
Besuch an der OTH Regensburg ist „eine absolute Bereicherung“
Oberstufenkoordinator Andreas Deml lobte die Kooperation: „Der nun schon zum zweiten Mal in Folge erfolgte Besuch an der OTH Regensburg stellt für die Schülerinnen und Schüler des Johann‑Michael‑Fischer‑Gymnasiums Burglengenfeld eine absolute Bereicherung dar, für die wir sehr dankbar sind. Denn so bekommen die Jugendlichen die Informationen zu den relevanten wissenschaftlichen Methoden aus erster Hand und können gleichzeitig die konkrete thematische Arbeit in den verschiedenen Fakultäten persönlich erleben.“
Auch Kathrin Köpf zog ein positives Fazit: „Wir hoffen, die Jugendlichen und ihre Lehrkräfte konnten durch erste Infos und Workshops der Hochschulbibliothek grundlegende Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten sammeln. Wir in den Servicestellen und Fakultäten stehen gerne für Detailfragen zum Studienangebot zur Verfügung.“

