1. Die Promotion ist geschafft – was bedeutet das für Sie persönlich?
Es bdeutet den Abschluss ein sehr lehrreichen und intensiven Phase meines Lebens und es markiert den Beginn von etwas Neuem.
2. Worum geht es in Ihrer Dissertation?
Ich habe die Problematisierung einer migrantischen Geschäfts- und Wohnstraße, der Keupstraße in Köln-Mülheim, über einen Zeitraum von fast 50 Jahren erforscht. Mit einem historisch-genealogischen, historisch-materialistischen und ethnographischen Vorgehen wurde multiperspektivisch der negativen Aufladung eines Stadtraumes nachgegangen. Die migrantischen Interviewpersonen aus der Straße wurden nicht als Forschungsgegenstand verstanden, sondern als Ausgangspunkt der Forschung deren situiertes Wissen mit den Problematisierungen verglichen wurde.
3. Was war ein Highlight oder besonderes Erlebnis im Zusammenhang mit Ihrer Promotion?
Highlight ist vielleicht nicht das richtige Wort. Oft ist es die konkrete Erfahrung im Raum, mit Menschen und der Praxis von Politik, die unterschiedliche Situation hervorbringen, die nicht antizipiert werden können und Überraschungseffekte auslösen. Die Praxis ist der Theorie immer um zwei Schritte voraus, wie ich sehr oft erleben konnte.
4. Welche Pläne haben Sie für Ihre berufliche Zukunft?
Mein nächster 5-Jahresplan ist noch in Ausarbeitung.
5. Welche Tipps können Sie künftigen Promovendinnen und Promovenden geben?
Promotionen sind unterschiedlich aber allgemein kann ich sagen, dass man beharrlich, diszipliniert und neugierig sein muss und dass aufgeben keine Option sein sollte.
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