Mehr als 1.200 der prüfungsbesten Studierenden bayerischer Universitäten und Hochschulen haben sich bei der Bayerischen EliteAkademie beworben. Nach dem mehrstufigen Auswahlverfahren stehen jetzt die 36 Teilnehmer/innen des nunmehr 17. Jahrgangs fest. Unter ihnen ist Christina Graf aus Burglengenfeld. Christina Graf studiert Betriebswirtschaftslehre an der OTH Regensburg.
Die studienbegleitende Ausbildung mit dem Schwerpunkt „werteorientierte Führung und Verantwortung“ hat am 31. August 2015 in der IHK-Akademie Feldkirchen-Westerham begonnen. „Neben der erfreulich hohen Frauenquote von 44 Prozent sind wir besonders stolz auf die Heterogenität unseres neuen Jahrgangs – viele verschiedene Hochschulen und Universitäten sind vertreten“, freut sich Dr. Thomas Wellenhofer, Geschäftsführer der Bayerischen EliteAkademie und einer der Juroren im Aus- wahlverfahren.
Jeweils vierzehn Studierende kommen von der Technischen Universität München, gefolgt von der Friedrich-Alexander-Universität mit vier und der Universität Regensburg mit drei sowie der Hochschule München mit ebenfalls drei Studierenden. Zwei Studierende der Ludwig-Maximilians-Universität München wurden aufgenommen genauso wie zwei Studierende der Universität Bayreuth und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Die Julius-Maximilian- Universität Würzburg, die Katholische Universität Eichstätt, die Universität Augsburg, die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg sowie die Hochschulen Rosenheim, Augsburg und die Technische Hochschule Deggendorf sind ebenfalls vertreten.
Die meisten Stipendiatinnen und Stipendiaten kommen aus den Ingenieurs-, Wirtschafts- und Naturwissenschaften. Neben Luft- und Raumfahrt sind auch Disziplinen wie Psychologie und Ressourcenmanagement vertreten.
„Es ist sehr erfreulich, wie viele junge, talentierte Menschen sich durch unser Leitbild von Verantwortung und Werteorientierung angesprochen fühlen. Wir hatten ausgezeichnete Bewerber mit verschiedensten Lebenswegen und Fach- richtungen; Interdisziplinarität ist Voraussetzung für den Inspirierenden Austausch untereinander“ sagt Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Ulrich Küpper, Akademischer Leiter der Bayerischen EliteAkademie.
Im ersten Vierwochenblock der Ausbildung steht dem neuen Jahrgang unter anderem die kritische Auseinandersetzung mit dem Begriff Elite, den Ursachen der globalen Finanzkrise und dem Thema Unternehmensethik bevor.
Zur Bayerischen EliteAkademie:
Die Bayerische EliteAkademie ist eine Stiftung der bayerischen Wirtschaft, die eng mit den bayerischen Universitäten und Hochschulen zusammenarbeitet. Herausragende Studentinnen und Studenten werden in einem studienbeglei- tenden Zusatzprogramm auf Führungsaufgaben in der Wirtschaft vorbereitet. Die Palette der Studienfächer in den Jahrgängen der Bayerischen EliteAkademie reicht von Physik und Maschinenbau über Informatik und Mechatronik bis zu Germanistik, Wirtschaftsgeographie und Sozialpädagogik. Die große Vielfalt der Stipendiaten ist Garantie für die in Deutschland einzigartige Form interdisziplinärer und studienbegleitender Ausbildung.
Je vier Wochen lang treffen sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten in der IHK-Akademie in Feldkirchen-Westerham, nahe Rosenheim, zu den sog. Präsenzphasen. Hier finden Seminare, Workshops, Gruppenübungen und Kaminabende statt. Die Ausbildung umfasst Themen wie Persönlichkeitsbildung und Menschenführung, interdisziplinäres und interkulturelles Denken und Handeln, unternehmerisches Denken, Unternehmensführung und Medienkompetenz.
Weitere Informationen über die Bayerische EliteAkademie und das Bewer- bungsverfahren finden Sie im Internet unter: www.EliteAkademie.de.