Mit dem Finale des 5-Euro-Business-Wettbewerbs und dem traditionellen Sommergrillen hat das OTH Start-up Center das Sommersemester ausklingen lassen. Studierende präsentierten ihre Geschäftsideen, Gründerinnen und Gründer tauschten sich mit dem Netzwerk aus und die Community blickte gemeinsam auf eine erfolgreiche erste Jahreshälfte zurück.
Im Mittelpunkt des Abends stand das Finale des diesjährigen 5-Euro-Business-Wettbewerbs. In einem fünfminütigen Pitch und an ihrem Messestand präsentierten Valon Binaku (Industriedesign) und Fedor Seiler (Technische Informatik) ihre Geschäftsidee vor den geladenen Gästen des Sommergrillens und einer Jury. Die beiden Studierenden hatten sich im AW-Modul „5-Euro-Business-Wettbewerb“ kennengelernt und ihre Idee im Laufe eines Semesters gemeinsam weiterentwickelt und umgesetzt.
Ausgangspunkt für ihre Geschäftsidee war die Beobachtung eines aktuellen Trends: Immer mehr junge Menschen suchen in einer zunehmend digitalen Arbeitswelt bewusst nach analogen Alternativen. Gleichzeitig gewinnen haptische Arbeitsformen wieder an Bedeutung.
Platzsparende Homeoffice-Lösung
Diesen Gedanken griff das studentische Team mit einer smarten Homeoffice-Lösung auf. Entstanden ist ein einklappbares Pinnboard, das Funktionalität, Ästhetik und Nachhaltigkeit miteinander verbindet. Herzstück des Konzepts ist ein 3D-gedrucktes Modul mit integriertem Einziehmechanismus, über den angeheftete To-dos nach Feierabend einfach aus dem Blickfeld verschwinden. Zusätzlich lässt sich die Rolle mitsamt den Notizen herausnehmen und transportieren. So entsteht eine platzsparende Arbeitslösung für Menschen mit begrenztem Wohnraum, etwa Studierende oder Bewohnerinnen und Bewohner urbaner Räume, die bewusst einen analogen Ausgleich zur digitalen Arbeitswelt suchen.
Die zahlreichen Fragen aus dem Publikum und der Jury zeigten das große Interesse an der Idee. Besonders hervorgehoben wurden der kreative Ansatz und die durchdachte Verbindung von Alltagstauglichkeit und Design.
Austausch und Rückblick auf eine erfolgreiche erste Jahreshälfte
Beim anschließenden Sommergrillen nutzten Studierende, Gründerteams und Unterstützende der Community die Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Gleichzeitig blickten die Gäste gemeinsam mit Prof. Dr. Sean-Patrick Saßmannshausen, Leiter OTH Start-up Centers der OTH Regensburg, und Prof. Dr. Sevim Süzeroglu-Melchiors, stellvertretende Leiterin des Start-up Centers und Leiterin des OTH Regensburg Female Founders Programms, auf zahlreiche Meilensteine der vergangenen Monate zurück.
Dazu zählten unter anderem Rekordzahlen beim Healthcare Hackathon, der Besuch des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume, sowie die Erfolge verschiedener Start-up-Teams. Besonders hervorzuheben sind das EXIST-Gründungsstipendium für das Team Prinity sowie die starken Leistungen Regensburger Teams beim Danube Cup.
Die positive Entwicklung des Start-up Centers ist vor allem den Menschen zu verdanken, die die Gründungscommunity mit Leben füllen: engagierten Studierenden, mutigen Gründerinnen und Gründern, den Unterstützungsstrukturen der Hochschule sowie den vielen helfenden Händen im Hintergrund. Gemeinsam prägen sie die denkmalgeschützten Räume des Start-up Labs als Ort, an dem Ideen wachsen, Kreativität gefördert und Innovationen Wirklichkeit werden.
Menschen machen Gründungskultur möglich
Prof. Dr. Sean-Patrick Saßmannshausen nutzte die Gelegenheit, um allen Beteiligten innerhalb der Hochschule zu danken: „Ohne die Verwaltung und die zentralen Einheiten, ohne Gebäude und Technik, ohne die Abteilung Finanzen mit all unseren Beschaffungen und Drittmittelabrechnungen, ohne die Abteilung Personal, die Abteilung Studium, die Hochschulkommunikation, das ZFT, das ZIL, das AW-Kurssekretariat und viele weitere Unterstützerinnen und Unterstützer wäre unsere Arbeit nicht möglich. Gleiches gilt für die Kolleginnen und Kollegen sowie die Lehrbeauftragten, die uns in der Lehre begleiten. Der Rückblick auf die erste Jahreshälfte ist daher vor allem eine Gelegenheit, einmal Danke zu sagen.“
Unter den Gästen befanden sich neben Studierenden, Start-up-Teams und Vertreterinnen und Vertretern des regionalen Gründungsökosystems auch Mitglieder der Hochschulleitung.