Interprofessionelle Zusammenarbeit im Kreißsaal
Am 5. August präsentierte Sabine Nießl-Birkmeier die erste Masterarbeit im Studiengang Hebammenwissenschaft. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Frage, wie viel Physiologie in der Betreuung von Geburten im klinischen Setting derzeit möglich ist. Für ihre Arbeit befragte sie deutschlandweit 260 in der Geburtshilfe aktive Hebammen.
Die Betreuerinnen der Arbeit, Verena Stengel und Kerstin Hartmann, beide ebenfalls Hebammen, betonen die Wichtigkeit hebammenwissenschaftlicher Forschung. Die Perspektiven und das Erfahrungswissen von Hebammen sollten auch in Deutschland stärker genutzt werden, um die Versorgung von Schwangeren, Gebärenden, Neugeborenen und ihren Familien stetig zu verbessern.
Herausforderungen in der Leitung von Logopädie-Praxen
Selina Altenburg präsentierte am 6. August Ihre Masterarbeit im Studiengang Logopädie und befasste sich dabei mit Kompetenzanforderungen in der Leitung von Logopädie-Praxen.
Studiengangleiterin Prof. Dr. Katharina Lehner geht davon aus, dass sich einzelne Absolventinnen und Absolventen nach Abschluss des Studiums selbstständig machen werden. Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit der Herausforderung von Praxisinhaberinnen und -inhabern, die bestmögliche Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Anforderungen der Betriebsführung in Einklang zu bringen, sei dabei sehr wichtig.
Abschlussarbeiten im Masterstudiengang Physiotherapie
Im Masterstudiengang Physiotherapie finden die ersten Verteidigungen im Verlauf des kommenden Wintersemesters statt.
Die Leiterin des Bachelorstudiengangs Physiotherapie, Prof. Dr. Andrea Pfingsten betreut aktuell zwei Masterarbeiten. Thematisch befasst sich eine der Masterarbeiten damit Patientinnen und Patienten nicht nur ein besseres Verständnis für ihre Schmerzen zu ermöglichen, sondern auch Strategien zur Selbstwirksamkeit zu vermitteln. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.
In der zweiten Masterarbeit werden relevante physiotherapeutische Leitlinien diskutiert. Während die Heilmittel-Richtlinie und der Heilmittelkatalog vor allem die formalen und rechtlichen Rahmenbedingungen der Verordnung physiotherapeutischer Leistungen definieren, stellen klinische Leitlinien den inhaltlichen fachlichen Referenzrahmen für eine evidenzbasierte Behandlung dar.
Exzellente Berufschancen und Möglichkeit zur Promotion
Die neuen Masterstudiengänge eröffnen den Absolventinnen und Absolventen nicht nur exzellente Berufschancen in einem stark wachsenden Markt, sondern auch die Möglichkeit zur Promotion im Promotionszentrum „Sozial- und gesundheitswissenschaftliche Gestaltung von Transformationsprozessen“ (PZSGT). Damit leistet die OTH Regensburg einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung der Gesundheitswissenschaften und zur Sicherung hochqualifizierter Fachkräfte in Bayern.