Die Veranstaltung fand am Campus Prüfening im Labor für Imaging und Data Science statt und brachte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Hochschulen sowie Vertreter der Industrie zusammen.
Der thematisch fokussierte Workshop widmet sich aktuellen Fragestellungen aus den Bereichen Computer Vision, Machine Learning und deren Anwendungen. Ziel des neuen Formats ist es, den akademischen Austausch zwischen den beteiligten Standorten zu stärken, wissenschaftliche Kooperationen anzubahnen und zugleich den Dialog mit der regionalen Industrie gezielt zu fördern.
Organisiert wurde der Auftaktworkshop von Prof. Dr. Jürgen Frikel und Prof. Dr. Filippo Riccio (OTH Regensburg) gemeinsam mit Prof. Dr. Martin Storath und Prof. Dr. Andreas Weinmann von der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt.
Impulse aus Industrie und Forschung
Das Programm des ersten Workshops spiegelte die inhaltliche Breite und Aktualität des Themenfelds eindrucksvoll wider. Den Auftakt bildete ein Vortrag von Patrick Grössing und Christian Schärtl von der GEFASOFT Automatisierung und Software GmbH, die konkreten industriellen Fragestellungen aus der Praxis präsentierten und diese explizit als offene Forschungsfragen an die Wissenschaft adressierten. Der Beitrag zeigte beispielhaft, wie reale Anwendungen neue wissenschaftliche Impulse setzen und Kooperationen zwischen Hochschule und Industrie anstoßen können.
Ergänzt wurde dies durch wissenschaftliche Fachvorträge aus den beteiligten Hochschulen, die den aktuellen Stand der Forschung in ihren jeweiligen Bereichen darstellten. Vladyslav Gapyak (Hochschule Darmstadt) stellte moderne Plug-and-Play-Ansätze für inverse Probleme in Magnetic Particle Imaging vor, während Prof. Dr. Andreas Weinmann aktuelle Methoden zur Drohnendetektion aus RGB-Bilddaten präsentierte. Beide Beiträge verdeutlichten die enge Verzahnung von mathematischer Modellierung, maschinellem Lernen und anwendungsnaher Bildverarbeitung.
Vom Auftakt zur festen Größe
Der Workshop soll künftig einmal pro Semester stattfinden und abwechselnd an den Standorten OTH Regensburg (Campus Prüfening) sowie Würzburg bzw. Schweinfurt ausgerichtet werden. Damit wird eine nachhaltige Plattform für den regelmäßigen wissenschaftlichen Austausch in der Main-Donau-Region etabliert.
Ein besonderes Anliegen der Organisierenden ist es, jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine offene und freundliche Umgebung zu bieten, in der sie ihre Arbeiten vorstellen, diskutieren und neue Kontakte knüpfen können. Die intensive Diskussion im Anschluss an die Vorträge sowie der persönliche Austausch während der Pausen bestätigten dieses Konzept bereits beim ersten Treffen.
Der Auftakt des Main-Danube Workshops wurde von allen Beteiligten als großer Erfolg bewertet und bildet eine starke Grundlage für die Fortführung und den weiteren Ausbau der Workshop-Reihe.




