Studierende gestalten die Zukunft von ORCa mit

Unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Höschl setzten sich Studierende der Fakultät Business & Management mit aktuellen Herausforderungen des Open Regional Campus (ORCa) auseinander.

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Im Rahmen eines dreitägigen Workshops entwickelten die Studierenden neue Ideen und Lösungsansätze für zentrale Themenfelder. Zum Abschluss des Workshops präsentierten sie ihre Ergebnisse.

Eine der Aufgabenstellungen beschäftigte sich mit der Veranstaltungsreihe „Pitch & Snack“, die viermal jährlich von ORCa ausgerichtet wird. Die Studierenden gingen der Frage nach, wie die Veranstaltungsreihe ihre Sichtbarkeit erhöhen und einen hohen Wiedererkennungswert schaffen kann. Dabei entwickelten sie unter anderem Ideen zur Modernisierung des Veranstaltungsformats und dazu, wie dieses künftig z.B. interaktiver gestaltet werden kann.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem für kommendes Jahr geplanten Pop-up-Store. Mit diesem Format soll unter dem Motto „Science goes Regional“ Forschung der OTH Regensburg direkt in die Region gebracht und für die Menschen vor Ort erlebbar gemacht werden. Die Studierenden entwickelten ein Konzept für den zweiwöchigen Pop-up-Store: von der inhaltlichen und räumlichen Gestaltung bis hin zu möglichen Vortragsangeboten.

Um unterschiedliche Zielgruppen interaktiv anzusprechen, entstanden verschiedene Formatideen, wie eine „Matching Box“ für das Kooperations-Speed-Dating zwischen Unternehmen und OTH-Angehörigen, ein „Open Table“, an dem Forschende ihre Projekte Unternehmen näherbringen können und eine Experimentierecke zu wechselnden Themen, die Menschen aller Altersgruppen zum Mitmachen einlädt.

Außerdem setzten sich die Studierenden damit auseinander, wie die Projektsichtbarkeit erhöht werden kann welche Möglichkeiten zur langfristigen Verstetigung denkbar sind. Dabei wurden Ansätze gesucht, wie sich ORCA dauerhaft als eine feste Struktur in der Gesellschaft verankern lässt.

Das Studierendenprojekt erarbeitete so eine Vielzahl neuer Perspektiven und konkrete Impulse für die weitere Arbeit von ORCa. Besonders die Vielfalt und Ausarbeitungstiefe der Vorschläge beeindruckten den Transfermanager des Open Regional Campus, Dr. Moritz Bauer: „Am beeindruckendsten war vor allem die Fülle und Qualität der Ideen bzw. Vorschläge. Auf welchem Niveau die Studierenden innerhalb von drei Tagen unsere Themen bearbeitet haben, hat unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen.“

Die Ergebnisse bleiben jedoch nicht nur auf der Diskussionsebene. Dr. Bauer: „Die Details würden hier den Rahmen sprengen, ich kann aber sagen, dass wir einige Empfehlungen bereits direkt übernommen haben und viele weitere insbesondere bei den strategischen Themen großen Einfluss haben werden“.