Aktuelles aus dem Projekt

OTH mind bei der DGWF Jahrestagung 2018

An der DGWF Jahrestagung 2018, welche dieses Jahr den Schwerpunkt auf den Transfer in der wissenschaftlichen Weiterbildung legte, nahmen auch Vertreterinnen von OTH mind teil.


Wie kann im Kontext des lebenslangen Lernens der Transfer von hochschulischem Wissen in die berufliche Praxis gelingen und wie kann dieses Wissen damit den Weg in die Gesellschaft finden? Wie können auch von anderer Seite Erkenntnisse und Bedarfe aus der beruflichen Praxis in die akademische Bildung miteinfließen und neue Impulse für die Angebotsentwicklung in der wissenschaftlichen Weiterbildung setzen?

Diesen Fragen mit all ihren Facetten widmete sich die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium e.V. (DGWF), welche vom 5. bis zum 7. September an der Technischen Hochschule Köln stattfand.  Unter dem Titel „Transferorientierung in der wissenschaftlichen Weiterbildung - Wissen gesellschaftlich wirksam machen“ stand in Vorträgen, Workshops und Seminaren der Transfergedanke in der akademischen Weiterbildung im Mittelpunkt.

Elena Büechl (Projektreferentin), Anne Rosenberger (Wissenschaftliche Mitarbeiterin), Katharina Koller (Wissenschaftliche Mitarbeiterin) und Anja Wurdack (Projektleiterin) des Verbundprojekts OTH mind nahmen an der Tagung teil. Die Mitarbeiterinnen des an der OTH Amberg-Weiden angesiedelten Teilprojekts #aufstieggestalten beteiligten sich mit einem Vortrag zum Thema „Transferdimensionen: von der Praxis in die Hochschule und von der Hochschule in die Praxis“.

Wir blicken zurück auf anregende und diskussionsreiche Tage in Köln!

 


Neue Publikation: "Flexibilisierung akademischer Weiterbildung. Bedarfe und Empfehlungen"

„Flexibilisierung akademischer Weiterbildung. Bedarfe und Empfehlungen“ präsentiert Ergebnisse der Bedarfsanalyse und Empfehlungen zur Umsetzung in Einrichtungen der wissenschaftlichen Weiterbildung am Beispiel der OTH Regensburg.


Im Projekt OTH mind widmet sich der Teilbereich „Echte Durchlässigkeit durch flexibilisierte akademische Weiterbildung“ der Aufgabe, Angebote der wissenschaftlichen Weiterbildung noch bedarfsgerechter für Berufstätige zu machen. Dahinter steht die Frage, welche flexibleren Lösungen geschaffen werden können, damit Berufstätige entsprechend ihrer jeweiligen Lebens- und Arbeitssituation an Weiterbildungen oder Studiengängen teilnehmen können.

Die neu erschienene Publikation stellt Ergebnisse zu Flexibilisierungsbedarfen von beruflich Qualifizierten bzw. Berufstätigen dar und leitet daraus Empfehlungen ab, wie Einrichtungen akademischer Weiterbildung diesen Bedarfen begegnen können: Als zentrale Hindernisse ergeben sich die Dauer der Angebote, Kosten und der zeitlicher Aufwand für die Zielgruppe. Diesen könnte durch kurzfristigere Angebote, stärkere Integration von digitalen Lernelementen und neuen Finanzierungsmodellen begegnet werden.

  • Die Publikation kann hier aufgerufen werden.

 


Abschlusstreffen des Äquivalenzvergleichs in Regensburg

Der Abschlussbericht des im Verbundprojekt durchgeführten Äquivalenzvergleiches wurde am 6. Juli 2018 in Regensburg vorgestellt und an das OTH mind Projektteam und die Kooperationspartner übergeben.


Die meisten beruflich Qualifizierten, die ein Studium aufnehmen wollen, stehen früher oder später vor der Frage, ob Kompetenzen ihrer Berufsausbildung bzw. (Aufstiegs-)Fortbildung auf ihren Hochschulstudiengang angerechnet werden können. Genauso ist es für Studienabbrecher/innen, die in einen Ausbildungsberuf wechseln wollen, von Bedeutung, wie sich die Anrechnung akademischer Inhalte auf die berufliche Bildung gestaltet.

Um sich diesen Fragen wissenschaftlich fundiert zu nähern und eine Einschätzung der Anrechenbarkeit von Kompetenzen einer Technikerausbildung auf ein Hochschulstudium und umgekehrt zu erzielen, brachte das Verbundprojekt OTH mind in der ersten Förderphase einen Äquivalenzvergleich  - also einen Vergleich der Gleichwertigkeit von Kompetenzen - auf den Weg. Die Fakultäten Maschinenbau der beiden Ostbayerischen Technischen Hochschulen und die Eckert Schulen konnten hierzu als Kooperationspartner gewonnen werden. Der Abschlussbericht dieses Äquivalenzvergleiches liegt nun vor und wurde bei dem Abschlusstreffen der Kooperationspartner und des OTH mind Projektteams am 6. Juli 2018 in Regensburg vorgestellt und den Beteiligten übergeben.

Mit Prof. Dipl.-Ing. Rascher wurde durch die Partner ein externer Fachgutachter gewählt, der den Vergleich durchführte. Die Vorgehensweise basierte dabei auf dem Oldenburger Modell: Dieses prüft in einer systematischen Analyse zum einen  - mittels einer Learning-Outcome-Matrix (LOM) - Übereinstimmungen in den Inhaltsbereichen. Zum anderen dient das Modell dazu, anhand des Module-Level-Indicators (MLI), einen Vergleich des Niveaus beider Bildungsgänge durchzuführen. Konkreter Gegenstand des Äquivalenzvergleiches waren Module der Bachelorstudiengänge Maschinenbau der OTH Regensburg und der OTH Amberg-Weiden und Fächer der Aufstiegsfortbildung zum staatlich geprüften Maschinenbautechniker an den Eckert Schulen.

Ziel war es, mit den resultierenden Anrechnungsempfehlungen die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung - und vice versa - zu verbessern. Somit ist der Äquivalenzvergleich für die Forschungsteilbereiche in Amberg-Weiden und Regensburg gewinnbringend – um Erkenntnisse sowohl über Anschlussmöglichkeiten für Studienabbrecher/innen als auch über die Durchlässigkeit für beruflich Qualifizierte zu erlangen.

Der Abschlussbericht kann für die Kooperationspartner nun als Basis für ihre weiteren Beratungen über Möglichkeiten pauschaler Anrechnungsregeln dienen. Abschließend dankt OTH mind dem Fachgutachter Prof. Dipl.-Ing. Rascher und den Kooperationspartnern für die gewinnbringende Zusammenarbeit.

  • Der vollständige Abschlussbericht kann hier aufgerufen werden.

 


OTH mind wird zu OTH mind II: Weiterförderung des Projektes in der 2. Förderphase

OTH mind startet am 1. Februar 2018 nach erfolgreichem Abschluss der ersten Förderphase (2014-2018) mit neuen Zielen in die zweite Förderphase (2018-2020) der Förderlinie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung "Aufstieg durch Bildung - Offene Hochschulen".


Im Projekt OTH mind II werden in der zweiten Förderphase aufgrund von bisherigen Erfahrungen im Hochschul- und Weiterbildungsbereich sowie neuen Erkenntnissen aus der ersten Förderphase sowohl einzelne Themenschwerpunkte der ersten Projektphase weitergeführt und verstetigt als auch neue Aspekte aufgegriffen und bearbeitet. Die Zielgruppen des Projekts sprechen auf der einen Seite klassische Interessen/innen akademischer Weiterbildung an, auf der anderen Seite werden aber auch Studienabbrecher/innen oder IT-Fachkräfte adressiert.

Ziele des Verbundprojekts der Ostbayrischen Technischen Hochschulen Regensburg und Amberg-Weiden sind weiterhin die Verbesserung der (Weiter-)Bildungsstrukturen in der Oberpfalz. In der zweiten Projektphase liegt aber auch ein besonderer Schwerpunkt auf der internen Professionalisierung der Weiterbildungseinrichtungen. Hierzu werden an beiden Hochschulen innovative Informations- und Managementsysteme eingerichtet. Der Aufbau von Supportstrukturen sowie professionelle Netzwerkarbeit sind weitere Bausteine für eine nachhaltige Entwicklung der akademischen Weiterbildung in der Oberpfalz.

 

Nachrichten aus der 1. Förderphase

Der Newsletter von Februar 2017 kann hier aufgerufen werden.

Der Newsletter von September 2016 kann hier aufgerufen werden. 

Der Newsletter von April 2016 kann hier aufgerufen werden. 

Der Newsletter von Dezember 2015 kann hier aufgerufen werden.

OTH mind Newsletter Juli 2015

Der Newsletter von Juli 2015 kann hier aufgerufen werden. 


OTH mind – ein BMBF-Verbundprojekt der OTH Regensburg und Amberg-Weiden