Aktuelles aus dem Projekt

Abschlusstreffen des Äquivalenzvergleichs in Regensburg

11. Juli 2018

Der Abschlussbericht des im Verbundprojekt durchgeführten Äquivalenzvergleiches wurde am 6. Juli 2018 in Regensburg vorgestellt und an das OTH mind Projektteam und die Kooperationspartner übergeben.


Die meisten beruflich Qualifizierten, die ein Studium aufnehmen wollen, stehen früher oder später vor der Frage, ob Kompetenzen ihrer Berufsausbildung bzw. (Aufstiegs-)Fortbildung auf ihren Hochschulstudiengang angerechnet werden können. Genauso ist es für Studienabbrecher/innen, die in einen Ausbildungsberuf wechseln wollen, von Bedeutung, wie sich die Anrechnung akademischer Inhalte auf die berufliche Bildung gestaltet.

Um sich diesen Fragen wissenschaftlich fundiert zu nähern und eine Einschätzung der Anrechenbarkeit von Kompetenzen einer Technikerausbildung auf ein Hochschulstudium und umgekehrt zu erzielen, brachte das Verbundprojekt OTH mind in der ersten Förderphase einen Äquivalenzvergleich  - also einen Vergleich der Gleichwertigkeit von Kompetenzen - auf den Weg. Die Fakultäten Maschinenbau der beiden Ostbayerischen Technischen Hochschulen und die Eckert Schulen konnten hierzu als Kooperationspartner gewonnen werden. Der Abschlussbericht dieses Äquivalenzvergleiches liegt nun vor und wurde bei dem Abschlusstreffen der Kooperationspartner und des OTH mind Projektteams am 6. Juli 2018 in Regensburg vorgestellt und den Beteiligten übergeben.

Mit Prof. Dipl.-Ing. Rascher wurde durch die Partner ein externer Fachgutachter gewählt, der den Vergleich durchführte. Die Vorgehensweise basierte dabei auf dem Oldenburger Modell: Dieses prüft in einer systematischen Analyse zum einen  - mittels einer Learning-Outcome-Matrix (LOM) - Übereinstimmungen in den Inhaltsbereichen. Zum anderen dient das Modell dazu, anhand des Module-Level-Indicators (MLI), einen Vergleich des Niveaus beider Bildungsgänge durchzuführen. Konkreter Gegenstand des Äquivalenzvergleiches waren Module der Bachelorstudiengänge Maschinenbau der OTH Regensburg und der OTH Amberg-Weiden und Fächer der Aufstiegsfortbildung zum staatlich geprüften Maschinenbautechniker an den Eckert Schulen.

Ziel war es, mit den resultierenden Anrechnungsempfehlungen die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung - und vice versa - zu verbessern. Somit ist der Äquivalenzvergleich für die Forschungsteilbereiche in Amberg-Weiden und Regensburg gewinnbringend – um Erkenntnisse sowohl über Anschlussmöglichkeiten für Studienabbrecher/innen als auch über die Durchlässigkeit für beruflich Qualifizierte zu erlangen.

Der Abschlussbericht kann für die Kooperationspartner nun als Basis für ihre weiteren Beratungen über Möglichkeiten pauschaler Anrechnungsregeln dienen. Abschließend dankt OTH mind dem Fachgutachter Prof. Dipl.-Ing. Rascher und den Kooperationspartnern für die gewinnbringende Zusammenarbeit.

  • Der vollständige Abschlussbericht kann hier aufgerufen werden.

 


OTH mind wird zu OTH mind II: Weiterförderung des Projektes in der 2. Förderphase

1. Februar 2018

OTH mind startet am 1. Februar 2018 nach erfolgreichem Abschluss der ersten Förderphase (2014-2018) mit neuen Zielen in die zweite Förderphase (2018-2020) der Förderlinie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung "Aufstieg durch Bildung - Offene Hochschulen".


Im Projekt OTH mind II werden in der zweiten Förderphase aufgrund von bisherigen Erfahrungen im Hochschul- und Weiterbildungsbereich sowie neuen Erkenntnissen aus der ersten Förderphase sowohl einzelne Themenschwerpunkte der ersten Projektphase weitergeführt und verstetigt als auch neue Aspekte aufgegriffen und bearbeitet. Die Zielgruppen des Projekts sprechen auf der einen Seite klassische Interessen/innen akademischer Weiterbildung an, auf der anderen Seite werden aber auch Studienabbrecher/innen oder IT-Fachkräfte adressiert.

Ziele des Verbundprojekts der Ostbayrischen Technischen Hochschulen Regensburg und Amberg-Weiden sind weiterhin die Verbesserung der (Weiter-)Bildungsstrukturen in der Oberpfalz. In der zweiten Projektphase liegt aber auch ein besonderer Schwerpunkt auf der internen Professionalisierung der Weiterbildungseinrichtungen. Hierzu werden an beiden Hochschulen innovative Informations- und Managementsysteme eingerichtet. Der Aufbau von Supportstrukturen sowie professionelle Netzwerkarbeit sind weitere Bausteine für eine nachhaltige Entwicklung der akademischen Weiterbildung in der Oberpfalz.

 

Nachrichten aus der 1. Förderphase

Der Newsletter von Februar 2017 kann hier aufgerufen werden.

Der Newsletter von September 2016 kann hier aufgerufen werden. 

Der Newsletter von April 2016 kann hier aufgerufen werden. 

Der Newsletter von Dezember 2015 kann hier aufgerufen werden.

OTH mind Newsletter Juli 2015

Der Newsletter von Juli 2015 kann hier aufgerufen werden. 


OTH mind – ein BMBF-Verbundprojekt der OTH Regensburg und Amberg-Weiden