Summer University über „Sicherheit und Strategische Analysen“

05.09.2019
Von: Sophia Willner

In Kooperation mit der University of Glasgow und der Karls Universität Prag fand vom 5. bis 16. August 2019 bereits zum zweiten Mal eine Summer University an der OTH Regensburg statt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen Summer University.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen Summer University. Foto: Prof. Dr. Markus Bresinsky

Mit einer besonders großen Kohorte von 51 internationalen Studierenden des Joint Masters „International Security, Intelligence & Strategic Studies“ bestand am diesjährigen Zertifikatslehrgang ein äußerst hohes Interesse seitens der Studierenden.

Unter der akademischen Leitung von Prof. Dr. Markus Bresinsky von der Fakultät Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik und mit der Unterstützung von Vertretern aus der Praxis, erhielten die Studierenden praxisbezogene Einblicke in Methoden der strategischen Analyse im Bereich der Sicherheitspolitik. Organisiert wurde die diesjährige Summer University von der Fakultät Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik und dem Zentrum für Weiterbildung und Wissensmanagement (ZWW) der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg).

Der Fokus der Summer University lag auf strukturierten Analysetechniken und gab Impulse zu kritischem und analytischem Denken, wobei die Vermittlung von praxisnahen berufsbezogenen Konzepten ebenso einen hohen Stellenwert einnahm. Die Studierenden erlernten und erprobten verschiedene Methoden aus dem Bereich der Sicherheitsstudien wie beispielsweise red teaming, intelligence modelling und scenario making. Aufgeteilt in kleinere Analyseteams entwickelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend verschiedene Szenarien für mehrere Länder innerhalb der MENA-Region und SAHEL-Zone.

Bei der Entwicklung von Prognosen für die nächsten fünf Jahre wurden die Studierenden von Professorinnen und Professoren der OTH Regensburg und einem Dozenten aus der Praxis fachlich sowie methodisch unterstützt. Im Anschluss hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer außerdem die Gelegenheit, ihre Szenarien mit Vertretern des Think Tanks „The Middle East and International Affairs Research Group (MEIA Research)“ zu diskutieren.

 

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