Nachrichten aus der Weiterbildung

Fakultät hat erstmals über 2.000 Studierende

05.10.2018
Von: Dr. Kerstin Pschibl

Einen neuen Höchstwert kann die Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften zu Beginn des Wintersemesters 2018/2019 verzeichnen. Erstmals sind hier mehr als 2.000 Studierende eingeschrieben.

Bei der Begrüßung der Erstsemester an der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften durch Dekan Prof. Dr. Wolfram Backert. Foto: Jürgen Heubach

Bei der Begrüßung der Erstsemester an der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften durch Dekan Prof. Dr. Wolfram Backert. Foto: Jürgen Heubach

Im Wintersemester 2018/2019 stieg die Anzahl der Studierenden an der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) erstmals auf über 2.000.

Das liegt zum einen an der großen Studierendengruppe, die aufgrund eines Dateneingabefehlers vor einem Jahr mit 486 Studierenden im Bachelorstudiengang „Soziale Arbeit“ startete. Das waren etwa dreieinhalb Mal so viel, als ursprünglich geplant. Etwa 435 Studierende dieser Gruppe sind bis zum aktuellen dritten Semester, das am 1. Oktober 2018 begann, geblieben.

Zum anderen ist der Anstieg der Studierendenzahlen auch damit zu erklären, dass in den letzten drei Jahren neue Studiengänge eingerichtet wurden: so die Bachelorstudiengänge Physiotherapie, Logopädie und der berufsbegleitende "BA Soziale Arbeit" sowie der Masterstudiengang "Advanced Nursing Practice" (ANP).

Im Bachelorstudiengang "Pflege dual" stieg außerdem die Anzahl der Erstsemester auf ein neues „Rekordhoch“ von 50 Studierenden (über zehn mehr als im Vorjahr). Auch das Interesse am berufsbegleitenden Bachelorstudiengang „Pflegemanagement“ ist im Wintersemester mit 30 neuen Studierenden erfreulich hoch.

Mehr Lehrpersonal für den studentischen Zuwachs

An der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften musste aufgrund der gestiegenen Studierendenzahlen auch die Anzahl der Dozierenden erhöht werden. Dazu wurden zwei Zeitverträge an den Politikwissenschaftler Dr. Jens Rieger sowie die promovierte Sozialpädagogin Dr. Tanja Feder vergeben.

In den letzten zwei Semestern stieg außerdem die Anzahl der Lehrbeauftragten um etwa 25 Prozent auf 103 Lehrbeauftragte an. So mussten die Gruppengrößen lediglich in einigen wenigen Lehrveranstaltungen und auch nur vorübergehend erhöht werden. Das Wahlangebot im Bachelorstudiengang „Soziale Arbeit“ konnte sogar erweitert werden. Neben dem bereits beschlossenen neuen Studienschwerpunkt „Migration“ wurden zum Wintersemester 2018/2019 zwei weitere Studienschwerpunkte eingeführt: „Erziehung und Bildung in der Kindheit“ sowie „Berufliche Bildung und Arbeitsmarktintegration“.

Von "Campustour" bis "Ersti-Wochenende"

Dekan Prof. Dr. Wolfram Backert begrüßte am 1. Oktober 2018 die neuen Studierenden. Insgesamt starteten im Wintersemester 2018/2019 knapp 330 Erstsemester an der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften. Nach der offiziellen Begrüßung fand ein umfassendes Programm zum Semesterstart statt. Neben einer allgemeinen „Einführung in das Studium“ und weiteren Infoveranstaltungen kamen bei den Erstsemestern insbesondere die Angebote der Fachschaft „Forum Sozial-und Gesundheitswissenschaften“ (FSG) gut an: der „Erstsemesterempfang“, die „Campustour“ und die „Stadtactiontour“. Die Fachschaft lud außerdem zu einem „Ersti-Wochenende“ ein: Termin ist der 19. bis 21. Oktober.

Für alle Semestergruppen offen waren die Vorträge im Rahmen der zu jedem Semesterstart angebotenen „Einblicke in Berufsfelder der Sozialen Arbeit – Erfahrungen aus der Alltagspraxis“ sowie das Referat „Karrierewege in der Pflege“. Dieses Angebot ergänzten Vorträge und Workshops, darunter der Workshop „Sexualpädagogik: von den eigenen Erfahrungen zu professioneller Haltung und Redeweise“ sowie der Intensivkurs: "Anatomie und Tanzvermittlung".

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