Aktionsgruppe Studierender mit und ohne Behinderung

Die Aktionsgruppe wurde im SoSe 2012 auf Anregung zweier Studierender gegründet. Ziele der Gruppe sind:

  • Augen öffnen für unterschiedliche Lebenssituationen
  • Leben an der Hochschule bunter und vielfältiger gestalten
  • Zu einem selbstverständlichen Umgang miteinander beitragen
  • Inklusion an der Hochschule voran treiben

Die Gruppe trifft sich regelmäßig zu gemeinsamen Aktivitäten. Das erste Projekt war eine Plakat- und Flyeraktion, bei der im Fokus stand, dass von Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern immer wieder berichtet wurde, dass sie im Aufzug keinen Platz finden und sich Kommilitoninnen und Kommilitonen zum Teil vordrängen.

Neue Mitglieder, egal ob mit oder ohne Behinderung sind jederzeit willkommen.  Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Aktionsgruppe trifft sich wieder im SoSe 2017. Vormerkungen sind möglich.

Kontakt: sabine.hoffmann@oth-regensburg.de 

Vergangene Aktionen

Flyer Filmabend 25.11.2015
Flyer Filmabend 25.11.2015

Die Aktionsgruppe organisierte am Mittwoch, 25. November 2015 einen Filmabend und zeigte den Film "A beautiful mind". Anschließend fand ein reger Austausch zu psychischen Erkrankungen im Allgemeinen und zum Studieren mit einer psychischen Erkrankung im Speziellen statt.

Bild vom Campusfest
Bild vom Campusfest

Am Campusfest 2015 wurde eine Mitmachaktion organisiert, bei der alle Interessierten sich an der Gestaltung eines Bildes zum Thema Inklusion beteiligen konnten.

Infostand vor der Mensa
Infostand vor der Mensa
Rollstuhlaktion
Rollstuhlaktion

Im Rahmen des 2. Diversity-Tages des Vereins Charta der Vielfalt e.V. veranstaltete die Aktionsgruppe Studierender mit und ohne Behinderung einen Aktionstag zur Inklusion.

Ziel des Tages war es, auf die Vielfalt der Studierenden an der OTH Regensburg aufmerksam zu machen. Im Fokus stand dabei die Zielgruppe der Studierenden mit Handicap (Behinderung, chronische und/oder psychische Erkrankungen) und deren Bedürfnisse. Es sollte an Beispielen gezeigt werden, welchen Problemen diese Studierendengruppe im Hochschulalltag gegenüber steht und darauf aufmerksam gemacht werden, dass nicht jede Einschränkung auf den ersten Blick sichtbar ist.

Geboten wurde ein Quiz zur Inklusion und den Gegebenheiten an der OTH Regensburg. Außerdem bestand die Möglichkeit, in einem Rollstuhl anhand verschiedener Aufgaben selbst zu erfahren wie es ist, als Rollstuhlfahrer an der OTH Regensburg zu studieren. Darüber hinaus konnten Ideen und Anregungen zur Verbesserung der Behindertenfreundlichkeit der OTH Regensburg abgegeben werden. Insgesamt beteiligten sich über 200 Interessierte an diesen Mitmachaktionen. Erstaunt hat die Teilnehmenden vor allem, wie viele Studierende mit Behinderung es gibt und dass etliche davon eine psychische Erkrankung haben. Auch die Rollstuhlaufgaben hatten es in sich, so meinte eine der Teilnehmerinnen: „Ich hätte nie gedacht, dass man für so eine kurze Strecke so lange braucht, wenn man im Rollstuhl unterwegs ist.“

"Heute schon Rücksicht genommen?"
"Heute schon Rücksicht genommen?"

Mit einer Plakat- und Flyeraktion möchte die Aktionsgruppe Studierender mit und ohne Behinderung um Verständnis für individuelle Lebenssituationen und Rücksichtnahme werben. Im Fokus stand dabei, dass von Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern immer wieder berichtet wurde, dass sie im Aufzug keinen Platz finden und sich Kommilitoninnen und Kommilitonen zum Teil vordrängen.