Aktuelle Projekte

 

Telepräsenzroboter für die Pflege und Unterstützung von Schlaganfallpatientinnen und -patienten (TePUS, 2020-2023)

Interdisziplinäres Projekt, geleitet durch Prof. Dr. Karsten Weber. Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP), Förderlinie DeinHaus4.0. Teilprojekte durch Prof. Raptis: Technische Infrastruktur und Betrieb, Datenschutz und Informationssicherheit, Evaluation telepräsenzgestützter Therapieangebote.

 

Intersektorale Kommunikation und Datenaustausch zwischen ambulanter / (teil-) stationärer Altenpflege und Haus- / Facharzt (Digitales Pflegekonsil, 2019-2021)

Das Projekt „Digitales Pflegekonsil“ hat das Ziel, alle relevanten Ansprechpartner im Bereich der Pflege miteinander zu vernetzen, um die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen zu verbessern. Mit Hilfe eines Telekonsils (Pflegekonsil) können Pflegekräfte, Haus-, Fachärzte sowie optional Arbeitsmediziner besser, direkter und schneller als bisher zusammenarbeiten und somit ihre Expertise zum Wohle ihrer Patienten bündeln, die Behandlungseffizienz und ‑effektivität steigt. Teil dieses Telemedizinischen Konsils ist eine "PflegeApp", die technisch niederschwellige "virtuelle Hausbesuche" und Betreuung in stationären Einrichtungen oder am Wohnort ermöglicht. Zugang zu diesem System erhalten auch Angehörige. Die Position der Pflegekräfte, die häufig die wichtigsten Ansprechpartner für den Arzt sind, wird durch pflegeinitiierte Konsil- und Behandlungspfade gestärkt, Experten für Arbeitsmedizin können neben Haus- und Fachärzten konsultiert werden. Durchgeführt und dokumentiert wird die Behandlung und Betreuung des Patienten über eine dezentrale „digitale Pflegekonsilakte“, die über ein innovatives Zugangssystem verfügt und so auch anderweitig im Gesundheitssystem, z.B. künftig in der Telematik-Infrastruktur eingesetzt werden kann.

Das Projekt wird durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert. Die Laufzeit des Projektes ist von 2019 bis 2021. Projektpartner ist das Unternehmen MONKS Vertriebsges. mbH aus München. Involviert (z.T. als assoziierte Partner) sind der Berufsverband Deutscher Internisten e.V., der Bayerische Hausärzteverband, die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM), die Berufsverbände der Neurologen und Psychiater (BVDN, BDN, BVDP Landesverbände Bayern) und der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V.

 

Konzeptionierung und prototypische Realisierung einer Mobilen Versichertenidentität (MOVI, 2019/2020).

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert und in Kooperation mit den Fraunhofer-Instituten FOKUS (Berlin) und SIT (Darmstadt) durchgeführt.

Ziel des Projektes ist es, die elektronische Gesundheitskarte mit Hilfe von Smartphones zu virtualisieren und somit eine sichere virtuelle Identität für Versicherte zu schaffen. Diese kann dann verwendet werden, um sich auf eHealth Anwendungen, wie z.B. einen sicheren Messenger oder eine Videosprechstunde anzumelden. 

 

 

Abgeschlossene Projekte

 

 

Umsetzung und Erprobung von Anwendungen über einen per eGK initiierten sicheren Kommunikationskanal (AsK, 2018/2019).

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert und in Kooperation mit den Fraunhofer-Instituten FOKUS (Berlin) und SIT (Darmstadt) durchgeführt. 

Ziel des Projektes ist es, die elektronische Gesundheitskarte kontaktlos für mobile Anwendungen mit  Smartphones zu nutzen. Es sollen eine elektronische Einwilligung sowie eine Video-Konsultation implementiert werden. Der Patient soll dabei über seine elektronische Gesundheitskarte sicher authentifiziert werden.

 

 

Beratung bei der Einrichtung des Transplantationsregisters gemäß Transplantationsgesetz (2017).

Die Bundesärztekammer, der Spitzenverband Bund der Krankenkassen und die Deutsche Krankenhausgesellschaft („TPG-Auftraggeber“) wurden mit dem Transplantationsgesetz beauftragt, ein Transplantationsregister einzurichten. Dazu wurde eine interne Projektgruppe gebildet, welche alle organisatorischen und technischen Aspekte der Einrichtung einer Transplantationsregisterstelle und einer Vertrauensstelle betreut. Das eHealth-Labor der OTH-Regensburg hat dazu fachliche Expertise zur Verfügung gestellt und ehrenamtlich die TPG-Auftraggeber unterstützt.