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		 xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
		 xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>OTH Regensburg RSS Feed</title><description></description><link>https://oth-regensburg.de</link><language>de-de</language><pubDate>Thu, 25 Jun 2026 16:47:33 +0200</pubDate><lastBuildDate>Thu, 25 Jun 2026 16:47:33 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://www.oth-regensburg.de/news.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:othsolr</generator><item><guid isPermaLink="false">news-22713</guid><pubDate>Wed, 24 Jun 2026 11:24:00 +0200</pubDate><title>OTH Regensburg gestaltet Nachhaltigkeitswoche aktiv mit</title><link>https://www.oth-regensburg.de/news/detailansicht/oth-regensburg-gestaltet-nachhaltigkeitswoche-aktiv-mit</link><description>Höhepunkte sind der Campustag am 25. Juni und der Vortrag des Meteorologen und Wissenschaftsjournalisten Karsten Schwanke am 24. Juni im Degginger.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Regensburger Nachhaltigkeitswoche ist in vollem Gange – und die OTH Regensburg beteiligt sich als Partnerin mit einem vielfältigen Programm an den Aktivitäten in der Stadt. Die Hochschule ist Gastgeberin der Veranstaltung&nbsp;<strong>"Klimawandel verstehen – Wohlstand gestalten"</strong>&nbsp;am&nbsp;<strong>Mittwoch, 24. Juni 2026, um 19:30 Uhr</strong>&nbsp;mit dem Meteorologen und Wissenschaftsjournalisten&nbsp;<strong>Karsten Schwanke</strong>&nbsp;im&nbsp;<strong>Degginger</strong>.</p><p>Der Klimawandel verändert unser aller Leben bereits jetzt in großem Umfang. Zusammen mit Kriegen und wirtschaftlichen Krisen wirkt er sich unter anderem auf Lebensmittel- und Spritpreise aus, verschärft die Schere zwischen Arm und Reich und bedroht die globale Gesundheit durch Hitze und Extremwetterereignisse. In der Keynote und anschließenden Diskussion soll es um die Zusammenhänge gehen: Wie beeinflusst der Klimawandel unser Zusammenleben und unsere Wirtschaft, und wie gestalten wir aktiv unsere Zukunft?</p><p>Der Diplom-Meteorologe und Wissenschaftsjournalist Karsten Schwanke wird in einer Keynote zu Beginn die Daten, Folgen und Lösungsmöglichkeiten zum Klimawandel umfassend beleuchten. Im Anschluss diskutieren in einer Podiumsdiskussion Karsten Schwanke, Prof. Dr. Georg Barfuß (Wirtschafts-, Wissenschafts- und Finanzreferent der Stadt Regensburg), Prof. Dr. Christoph Skornia (Vizepräsident für Digitalisierung und Nachhaltigkeit an der OTH Regensburg), Prof. Dr. Michael Sterner (Professor für Energiespeicher, Energiewirtschaft und Wasserstoff an der OTH Regensburg) und Martina Birk (Head of Sustainability, KRONES AG).</p><p>Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p><p><strong>Weitere Beiträge der OTH Regensburg zur Nachhaltigkeitswoche</strong></p><p><strong>20. Juni 2026, 17 Uhr – Nachhaltigkeitsmeile</strong></p><p>Die OTH Regensburg beteiligt sich gemeinsam mit der Universität Regensburg an der Nachhaltigkeitsmeile am Donaumarkt. Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielseitiges Programm mit interaktiven Infoständen, Mitmachaktionen sowie kulturellen Beiträgen – von Upcycling-Angeboten bis zu Musik und Familienformaten. Am Stand der OTH können Interessierte an einer Quizfrage und an einem Memory zu den 17 Nachhaltigkeitszielen mit Regensburg-Bezug teilnehmen.</p><p><strong>23. Juni 2026, 11 Uhr bis 13 Uhr – SDG-Memory (Aktion vor der Mensa)</strong></p><p>Studierende der Sozialen Arbeit laden zu einer Mitmachaktion rund um die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) ein. Ein interaktives Memory-Spiel vermittelt zentrale Inhalte auf spielerische Weise und stellt den Bezug zu Regensburg her.</p><p><strong>24. Juni bis 8. Juli 2026 – Handysammelaktion</strong></p><p><a href="/die-oth/einrichtungen/green-office" class="textlink">Das Green Office</a> organisiert in Kooperation mit der "Handyaktion Bayern" eine Sammelaktion für alte Handys. Diese können in der Hochschulbibliothek, bei der Studierendenvertretung und im Green Office abgegeben werden, um wertvolle Ressourcen zu recyceln.</p><p><strong>25. Juni 2026, 14 Uhr bis 18 Uhr – Campustag</strong></p><p>Gemeinsam mit der Universität Regensburg gestaltet die OTH Regensburg einen Campustag mit Informationsständen und Mitmachangeboten auf der Campuswiese. Auf dem „Campus der Zukunft” können sich die Besucherinnen und Besucher zu den Themen Arten- und Klimaschutz, Recycling, Gleichstellung und vieles mehr informieren. Ziel des Events, das jährlich im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche (NaWo) stattfindet, ist es, vorbildliches Engagement im Bereich Nachhaltigkeit sichtbar und erlebbar zu machen. Es zeigt, dass wir alle einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung im Sinne der Agenda 2030 leisten können.</p><p>Mit dabei sind in diesem Jahr unter anderem AIESEC mit einem eigenen Gewinnspiel, Mit Sicherheit Verliebt, das Studentische Gesundheitsmanagement der Universität Regensburg mit einem „Survival Camp“ in Form diverser Workshops sowie der Verbraucherservice Regensburg. Außerdem wird es eine Möglichkeit zum Pflanzentausch geben. Natürlich sind die Stabsstellen Nachhaltigkeit und die Green Offices der OTH und der Universität Regensburg beteiligt, unter anderem mit einem SDG-Memory, einer „Klimawaage“ und einer Aktion zum Bemalen und Bedrucken von Fairtrade-Jutebeuteln. Alle Menschen auf dem Campus, ob Hochschulangehörige oder nicht, sind herzlich eingeladen, dem Campustag einen Besuch abzustatten.</p><p><strong>26. Juni 2026, 9:30 Uhr – Finale der Fairen Filmwoche (Raum S 054, OTH Regensburg)</strong></p><p>Die OTH Regensburg ist Gastgeberin des Finales der Fairen Filmwoche, organisiert von der Steuerungsgruppe Fairtrade der Stadt Regensburg. Gezeigt wird der Kinofilm "Checker Tobi 3 – Die heimliche Herrscherin der Erde". Die Faire Filmwoche ist kostenfrei und exklusiv für Regensburger Schulklassen.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-22740</guid><pubDate>Wed, 24 Jun 2026 11:16:56 +0200</pubDate><title>Haus für Innovation und Transfer für Architektouren ausgewählt</title><link>https://www.oth-regensburg.de/news/detailansicht/haus-fuer-innovation-und-transfer-fuer-architektouren-ausgewaehlt</link><description>Ein architektonisches Highlight auf dem Campus der OTH Regensburg öffnet am 27. Juni 2026 seine Türen für alle Interessierten.</description><content:encoded><![CDATA[<p class="Betreff">Das Haus für Innovation und Transfer (HIT) der OTH Regensburg wurde von einem unabhängigen Beirat für die „Architektouren 2026“ der Bayerischen Architektenkammer ausgewählt. Damit zählt es zu den insgesamt 199 Projekten in Bayern, die am letzten Juni-Wochenende für die Öffentlichkeit zugänglich sind.</p><p class="Betreff">„Die ‚Architektouren‘ machen herausragende Baukultur sichtbar und ermöglichen spannende Einblicke in aktuelle Architekturprojekte. Dass das Haus für Innovation und Transfer ausgewählt wurde, unterstreicht die besondere Qualität des Gebäudes“, so Stefan Krabatsch, Abteilungsleiter im Bereich Hochschulbau des Staatlichen Bauamts Regensburg.</p><p class="Betreff">Eine Besichtigung des Gebäudes in der Seybothstraße 2 ist am Samstag, 27. Juni 2026, um 13 Uhr sowie um 15 Uhr möglich. Treffpunkt ist der Haupteingang des Gebäudes W, nördlich des Parkplatzes Universitätsstraße. Die Führungen übernehmen Stefan Krabatsch sowie Marion Sammet vom Architekturbüro meuer. <a href="https://www.byak.de/planen-und-bauen/projektsuche/projektsuche/detail.html?tx_datamintsprojects_detail%5Bproject%5D=692471283572522f9e384c42&amp;tx_datamintsprojects_detail%5BawardType%5D=architektouren&amp;cHash=b5185cca43e1711d62a600343cf81232" target="_blank" class="textlink" rel="noreferrer">Weitere Informationen sind über die Bayerische Architektenkammer verfügbar.</a></p><p class="Betreff"><strong>Zum Gebäude</strong></p><p class="Betreff">Das im Dezember 2024 fertiggestellte <a href="/forschen/hit" class="textlink">Haus für Innovation und Transfer </a>schafft auf rund 710 Quadratmetern moderne Arbeits- und Forschungsbedingungen für die OTH Regensburg. Neben Büros und Besprechungsräumen umfasst das Raumprogramm einen großen CIP-Pool sowie zwei Labore beziehungsweise Werkstätten. Ergänzt wird das Angebot durch Flächen für das Zentrum für Weiterbildung und Wissensmanagement (ZWW), Aufenthaltsbereiche und technische Infrastruktur.</p><p class="Betreff">Der dreigeschossige Neubau wurde in weiten Teilen in nachhaltiger Holzmodulbauweise errichtet und besticht durch seine kompakte, effiziente Grundrissstruktur. Durch die sehr gut gedämmte Gebäudehülle und einen optimierten Fensteranteil wird nahezu Passivhaus-Standard erreicht.</p><p class="Betreff">Ein besonderer Fokus lag auf der Nutzung erneuerbarer Energien: Als erstes Gebäude auf dem Hochschulcampus wird das HIT über eine Wärmepumpe in Kombination mit oberflächennaher Geothermie versorgt. Eine Photovoltaikanlage auf dem extensiv begrünten Dach ergänzt das nachhaltige Energiekonzept.</p><p class="Betreff"><strong>Lesen Sie auch:&nbsp;</strong><a href="https://www.oth-regensburg.de/news/detailansicht/neues-flaechenkonzept-schafft-mehr-platz-fuer-forschung" target="_blank" class="textlink">Neues Flächenkonzept schafft mehr Platz für Forschung</a></p><p class="Betreff">Auch im Außenraum wurde Wert auf Klimaschutz und Aufenthaltsqualität gelegt: Bestehende Bäume konnten durch eine Großbaumverpflanzung erhalten werden. Der barrierefrei erschlossene Bau überzeugt zudem durch helle, großzügige Erschließungsbereiche, die den kommunikativen Austausch fördern, sowie durch ein über drei Geschosse reichendes, lichtdurchflutetes Eingangsfoyer.</p><p class="Betreff">Die Planung erfolgte durch das Büro meuer – planen beraten Architekten GmbH (München), die Umsetzung durch die Firma CMS Container Modul Systeme GmbH. Durch den hohen Vorfertigungsgrad der Module konnte die Bauzeit erheblich verkürzt werden – die gesamte Projektlaufzeit betrug lediglich rund zweieinhalb Jahre.</p><p class="Betreff">Die Baukosten beliefen sich auf insgesamt 8,95 Millionen Euro. Davon wurden 6,8 Millionen Euro aus der High-Tech-Agenda des Freistaates Bayern finanziert, während die OTH Regensburg einen Eigenanteil von 2,15 Millionen Euro übernahm.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-22731</guid><pubDate>Tue, 23 Jun 2026 09:14:26 +0200</pubDate><title>Nachwuchstalente entdecken die OTH Regensburg</title><link>https://www.oth-regensburg.de/news/detailansicht/nachwuchstalente-entdecken-die-oth-regensburg</link><description>Ein Tag, viele Perspektiven: Stipendiatinnen und Stipendiaten des Programms „Talent im Land – Bayern“ erleben Hochschulalltag.</description><content:encoded><![CDATA[<p class="Betreff">Wie fühlt sich Studieren an? Welche Wege führen zum Wunschstudium? Und welche Perspektiven eröffnen sich an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften? Antworten auf diese Fragen erhielten zwölf Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern am Dienstag, 16. Juni 2026, bei einem Hochschultag an der OTH Regensburg. Die Teilnehmenden sind Stipendiatinnen und Stipendiaten des Förderprogramms „Talent im Land – Bayern“, das insbesondere engagierte Jugendliche mit Migrationsgeschichte auf ihrem Bildungsweg begleitet.</p><p class="Betreff">Zum Auftakt begrüßte Prof. Dr. Carina Braun, Vizepräsidentin für Berufungen und Student Lifecycle Management, die Gäste. In ihrer Ansprache betonte sie die besondere Rolle der OTH Regensburg: „Als Hochschule für angewandte Wissenschaften verbinden wir Theorie und Praxis besonders eng – gerade das eröffnet vielen Talenten attraktive Perspektiven. Programme wie ‚Talent im Land – Bayern‘ unterstützen wir gerne, indem wir Einblicke geben und junge Menschen ermutigen, ihre Stärken zu entdecken und passende Studienwege für sich zu finden.“</p><p class="Betreff"><strong>Einblicke in Studium und Campusleben</strong></p><p class="Betreff">Organisiert wurde der Hochschultag vom Student Lifecycle Center der OTH Regensburg unter der Leitung von Andrea Stelzl. Durch das Programm führte Kathrin Köpf. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von Programmleiterin Nora Youssef vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung.</p><p class="Betreff">Der Hochschultag ist fester Bestandteil des Jahresprogramms von „Talent im Land – Bayern“ und soll frühzeitig Orientierung im Übergang von der Schule zum Studium bieten. „Gerade für technisch interessierte junge Menschen sind Hochschulen für angewandte Wissenschaften eine attraktive Option. Wir freuen uns, dass wir heute so viele Einblicke in das Studium an der OTH im schönen Regensburg erhalten dürfen. Dass bereits Alumni des Programms hier studieren, unterstreicht die enge Verbindung“, sagte Nora Youssef.</p><p class="Betreff">Besonders gefragt war der direkte Austausch mit Studierenden: In einer Fragerunde berichtete die OTH-Studentin und „Talent im Land“-Alumna Stella Rrokja aus ihrem Studienalltag im Fach Digital Business Management. Darüber hinaus gaben weitere Studierende Einblicke in unterschiedliche Fachrichtungen – von technischen Studiengängen bis hin zu Sozial- und Gesundheitswissenschaften.</p><p class="Betreff"><strong>Erkundungstour vom Labor bis zur Steinernen Brücke</strong></p><p class="Betreff">Am Nachmittag konnten die Gäste die Hochschule auch praktisch erleben. An der Fakultät Maschinenbau erhielten sie unter der Koordination von Prof. Torsten Reitmeier Einblicke in verschiedene Labore: Sie testeten Programmierung in der Regelungstechnik bei Mitarbeiter Klaus Falkner, sammelten erste Erfahrungen im 3D-Druck unter Anleitung von Corinna Niedermeier und ihrem Team sowie im Bereich Biomechanik mit Prof. Dr. Sebastian Dendorfer. Zudem stellte Manon Georg das Vorstudium „beING“ vor.</p><p class="Betreff">Neben fachlichen Eindrücken kam auch das studentische Leben nicht zu kurz: Auf die Mittagspause in der Mensa folgte eine Stadtführung durch die Regensburger Altstadt. Begleitet von den Studierenden Stella Rrokja und Jannes Kutschera erkundete die Gruppe Sehenswürdigkeiten wie die Steinerne Brücke, den Dom St. Peter und den Neupfarrplatz.</p><p class="Betreff">Zum Abschied waren sich schon viele der Teilnehmenden sicher, dass die OTH Regensburg ganz oben auf der Liste der möglichen Studienorte steht.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-22725</guid><pubDate>Mon, 22 Jun 2026 13:09:10 +0200</pubDate><title>OTH Regensburg bei Women in Data Science stark vertreten</title><link>https://www.oth-regensburg.de/news/detailansicht/oth-regensburg-bei-women-in-data-science-stark-vertreten</link><description>Prof. Dr.-Ing. Maike Stern als Hauptorganisatorin der WiDS Regensburg und Prof. Dr. Simone Bracher als Speakerin brachten Impulse aus der Hochschule in die sechste Auflage der Fachkonferenz ein.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Drohnengestützte Verkehrserfassung, thermische Erdbeobachtung per Satellitenkonstellation, Kausalanalyse von Hitzewellen, Sprachmodelle mit strukturellen Fairness-Problemen – das Programm der sechsten „Women in Data Science Regensburg“ (WiDS Regensburg) im Jahnstadion am 18. Juni zeigte: Data Science beschränkt sich längst nicht mehr nur auf Wissenschaft , sondern greift die drängendsten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fragen der Gegenwart auf. Mit rund 160 Teilnehmenden war die Fachkonferenz auch in diesem Jahr ausgebucht. Zahlreiche regionale Unternehmen unterstützten die WiDS Regensburg.</p><p>Was 2021 als regionaler Ableger einer Stanford-Initiative begann, gehört heute zum festen Kalender der Data-Science-Community in der Region. WiDS Regensburg hat sich als das Format etabliert, das methodische Tiefe und industrielle Anwendung zusammenbringt – und Regensburg dabei als ernstzunehmenden Standort der Datenwissenschaft positioniert.</p><p><a href="https://www.wids-regensburg.de/speakers-2026/" target="_blank" class="textlink" rel="noreferrer">Sechs Wissenschaftlerinnen aus Forschung und Industrie</a>, darunter auch Prof. Dr. Simone Bracher von der OTH Regensburg, adressierten in diesem Jahr ein Themenspektrum, das die Bandbreite moderner Datenwissenschaft abbildet. Der Vormittag war dem Klima und dem Verkehr gewidmet. In der Klimaforschung reichen klassische Korrelationsanalysen nicht aus, um die Mechanismen hinter Hitzewellen zu verstehen: Kausal-Discovery- und Kausal-Effekt-Schätzverfahren auf Land-Atmosphären-Feedbacks machen die tatsächlichen Wirkketten sichtbar – eine Voraussetzung für verlässliche Klimamodelle. Sensorbestückte Fahrräder, drohnenbasiertes Verkehrsmonitoring und Smartphone-GPS-Daten liefern heterogene Datenströme, aus denen Machine-Learning-Methoden Fahrverhalten, Sicherheitsrisiken und Infrastrukturbedarfe ableiten – Grundlage für datengetriebene Mobilitätspolitik. Das Münchner Unternehmen OroraTech ist mit ihrem thermischen Digitalzwilling der Erde längst international bekannt: Eine Satellitenkonstellation mit 30-Minuten-Revisitzeit liefert Infrarotdaten in der kritischen Nachmittagsphase, in der Waldbrände am häufigsten entstehen oder eskalieren – von der Datenkalibrierung bis zur Echtzeit-Brandausbreitung.</p><p><a href="https://www.oth-regensburg.de/news/detailansicht/mit-drohne-und-sensorbike-auf-der-suche-nach-gefaehrlichen-verkehrssituationen" target="_blank" class="textlink">Mehr zur Forschungsarbeit von Prof. Dr. Simone Bracher lesen Sie in unserer News "Mit Drohne und Sensorbike auf der Suche nach gefährlichen Verkehrssituationen".</a></p><p>Der Nachmittag gehörte den Grundsatzfragen. Mensch-KI-Teams schneiden in empirischen Studien oft schlechter ab als Mensch oder KI allein – nicht trotz, sondern wegen der Kombination: Übervertrauen in KI-Outputs und der Mismatch zwischen menschlichen kognitiven Prozessen und KI-Systemen untergraben das Potenzial der Zusammenarbeit. Erklärbare KI-Methoden, die an menschliche Entscheidungslogiken anknüpfen, sind der Ausweg. Large Language Models skalieren, aber Skalierung allein erzeugt keine inklusive Sprachtechnologie: Sprachliche und menschliche Variation muss als Designprinzip in Entwicklung und Evaluation integriert werden, nicht als nachgelagertes Problem behandelt werden. Bei Spotify entwickeln sich Recommender- und Suchsysteme für Millionen Nutzende von statischen Empfehlungen zu interaktiven, intentionsbasierten Discovery-Erfahrungen – und die skalierbare Evaluation dieser Systeme ist selbst ein ungelöstes Forschungsproblem.</p><p>Den regionalen Data-Science-Nachwuchs sichtbar zu machen, ist dem WiDS-Team genauso wichtig wie die Keynotes. Beides gehört zusammen: „Wer Forschung vorantreiben will, muss sie auch zeigen dürfen. Die Postersession unserer Konferenz gibt auch Nachwuchswissenschaftlerinnen und Studierenden genau diesen Raum – und oft entstehen dort die interessantesten Gespräche des Tages.“, so Prof. Dr.-Ing. Maike Stern (OTH Regensburg) und Dr. Elisabeth Moser (Krones AG), Hauptorganisatorinnen der WiDS Regensburg, einig.</p><p><strong>Über die Konferenz „Women in Data Science“:</strong></p><p>WiDS Regensburg ist eine unabhängige Veranstaltung, organisiert in Partnerschaft mit der weltweiten „Women in Data Science“-Initiative der Stanford University (USA). Ziel ist es, Diversität in MINT-Berufen zu fördern und den Austausch innerhalb der Data-Science-Community in Regensburg, der Region und international zu stärken. Die Konferenz ist kostenfrei und offen für alle Personen.</p><p><strong>Über das „Women in Data Science“-Team in Regensburg:</strong></p><p>Ein Team aus Nachwuchswissenschaftler:innen und Vertreter:innen von Unternehmen sowie Hochschulen organisiert die WiDS Regensburg. Unterstützt wird es von den Regensburger Hochschulen, der Stadt Regensburg, der Strategischen Partnerschaft Sensorik e.V. (Trägerverein des Bayerischen Clusters Sensorik) und weiteren Partnern aus dem Hightech-Sektor.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-22720</guid><pubDate>Fri, 19 Jun 2026 13:17:07 +0200</pubDate><title>Neuer Bachelorstudiengang Angewandte Naturwissenschaften</title><link>https://www.oth-regensburg.de/news/detailansicht/neuer-bachelorstudiengang-angewandte-naturwissenschaften</link><description>Zum Wintersemester 2026/27 startet an der OTH Regensburg ein Studiengang für alle, die sich nicht zwischen Physik, Chemie und Technik entscheiden wollen, sondern alles verbinden möchten.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Vom Smartphone-Sensor bis zur Medizintechnik: Moderne Technologien entstehen dort, wo mehrere Disziplinen zusammenkommen. Der neue Bachelorstudiengang Angewandte Naturwissenschaften führt die bisherigen Studiengänge Mikrosystemtechnik sowie Umwelt- und Industriesensorik zusammen und wird künftig auch in einer dualen Variante angeboten. Der Studiengang richtet sich an alle, die sich für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) interessieren und ein Studium suchen, das breit aufgestellt, praxisnah und gleichzeitig zukunftsorientiert ist.</p><p><strong>Breites Grundlagenwissen trifft individuelle Spezialisierung</strong></p><p>Im Studium erwerben die Studierenden fundierte Kenntnisse in Chemie, Physik, Mathematik sowie Elektrotechnik und Programmierung. Diese Kombination vermittelt ein solides interdisziplinäres Grundlagenwissen, das gezielt auf moderne Technologien und aktuelle Fragestellungen aus Forschung und Entwicklung vorbereitet.</p><p>Im weiteren Studienverlauf haben die Studierenden die Möglichkeit, individuelle Schwerpunkte zu setzen, etwa in der Halbleiter- und Mikrosystemtechnik oder in der Sensorik. Alternativ können sie das Studium bewusst breit angelegt fortführen und sich vielseitig aufstellen.</p><p>„Mit diesem Studiengang schlagen wir die Brücke zwischen fundiertem naturwissenschaftlichem Verständnis und gelebter Interdisziplinarität – einer Schlüsselqualifikation für die Herausforderungen unserer Zeit“, betont Prof. Dr. Katherine Gürtler, Dekanin der Fakultät Angewandte Natur- und Kulturwissenschaften.<strong></strong>„Insbesondere die Vertiefungen in Sensorik sowie in der Halbleiter- und Mikrosystemtechnik greifen zentrale Zukunftsfelder auf. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Innovationsstandorts Regensburg und zur Sicherung unserer digitalen Souveränität.“</p><p><strong>Praxisnah studieren – auch im dualen Modell</strong></p><p>Ein besonderer Fokus liegt auf der praktischen Ausbildung. Neben Vorlesungen und Übungen arbeiten die Studierenden in modern ausgestatteten Laboren, darunter ein Reinraumlabor sowie das Sensorik-Applikationszentrum. Ein Pflichtpraktikum im fünften Semester stärkt zusätzlich den Praxisbezug.</p><p>„Der Studiengang Angewandte Naturwissenschaften ist für alle, die nicht nur wissen wollen, welcher Knopf zu drücken ist, sondern warum das Ganze funktioniert. Bei uns lernen Sie starke Grundlagen in Technik, Naturwissenschaften und Digitalisierung – aber Sie bleiben damit nicht allein“, sagt Studiengangsleiter Prof. Dr. Matthias Ehrnsperger. „Professorinnen, Professoren und Studierende arbeiten bei uns eng zusammen, ziehen gemeinsam an einem Strang und bringen Ideen ins Labor, in Projekte und in echte Anwendungen. Genau diese Mischung macht den Studiengang besonders: ein starkes Fundament, viel Praxis und ein Team, das die Studierenden wirklich mitnimmt.“</p><p>Der Studiengang kann auch dual studiert werden. In diesem Modell sind Theorie und Praxis eng miteinander verzahnt: Studierende sammeln parallel zum Studium Berufserfahrung in einem Unternehmen und können ihr Wissen direkt anwenden. Gleichzeitig profitieren Unternehmen davon, frühzeitig qualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen und gezielt auszubilden.</p><p><strong>Beste Perspektiven in zukunftsstarken Branchen</strong></p><p>Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs verfügen über ein vielseitiges Qualifikationsprofil und sind in zahlreichen Branchen gefragt. Mögliche Einsatzfelder sind unter anderem:<strong></strong>Halbleiter- und Sensortechnik<strong>, </strong>Technische Optik und Bildverarbeitung<strong>, </strong>Medizintechnik</p><p>Automobilindustrie<strong>, </strong>Smart Home und Kommunikationstechnologien<strong>, </strong>Industrie 4.0 sowie Internet of Things (IoT)<strong>.</strong></p><p>Damit bietet der Studiengang hervorragende Voraussetzungen für eine Karriere in Forschung, Entwicklung oder industrieller Anwendung.</p><p>Weitere Informationen zum Studienangebot und zur Bewerbung gibt es auf der Website der OTH Regensburg: <a href="http://www.oth-regensburg.de/studiengang/angewandte-naturwissenschaften-studieren-bachelor" target="_blank" class="textlink">www.oth-regensburg.de/studiengang/angewandte-naturwissenschaften-studieren-bachelor</a></p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-22718</guid><pubDate>Fri, 19 Jun 2026 10:42:32 +0200</pubDate><title>Healthcare Hackathon sorgt für Rekordzahlen im Start-up Lab</title><link>https://www.oth-regensburg.de/news/detailansicht/spitzenzahlen-im-ideenwettbewerb-healthcare-hackathon-regensburg-sorgt-fuer-rekordzahlen-im-oth-start-up-lab</link><description>Vom 21. bis 23. Mai 2026 wurde das Start-up Lab der OTH Regensburg erneut zum kreativen Hotspot für Innovation: Beim Healthcare Hackathon 2026 entwickelten 90 Teilnehmende in nur zweieinhalb Tagen praxisnahe Lösungen für reale Herausforderungen im Gesundheitswesen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom BioPark Regensburg und dem Start-up Center an der OTH Regensburg organisiert.</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Start-up Lab als Innovationsraum</strong></p><p>Mit einer Rekordbeteiligung von 90 Teilnehmenden war das Start-up Lab in der Prüfeninger Straße voll ausgelastet – und zeigte gleichzeitig eindrucksvoll seine Stärke als interdisziplinärer Innovationsraum für Regensburg. Studierende und Gründungsinteressierte – überwiegend von der OTH Regensburg und der Universität Regensburg – arbeiteten hier an zweieinhalb Tagen unter realen Start-up-Bedingungen: agil, kollaborativ und lösungsorientiert, oft bis spät in die Nacht.</p><p>Das OTH Start-up Lab bot mit über 700 Quadratmetern Fläche, sieben Werkstätten und einer kreativen Arbeitsumgebung den idealen Ort zur Ideenentwicklung, fürs Tüfteln und fürs Prototypen.</p><p><strong>Interdisziplinäre Teams entwickeln Lösungen mit Marktpotenzial</strong></p><p>Insgesamt elf Teams bearbeiteten zehn konkrete Herausforderungen aus der Praxis – eingebracht von regionalen Akteuren&nbsp;, namentlich Krankenhäuser, Praxen, Forschung und Gesundheitswirtschaft. Neben der Ideenentwicklung war ein erklärtes Ziel, tragfähige Lösungsansätze mit echtem Anwendungspotenzial zu schaffen.</p><p>Unterstützt wurden die Teams von erfahrenen Mentorinnen und Mentoren aus der Technologie, Medizin und dem Gründungsökosystem, darunter Vertreter des GameDev e.V., des Universitätsklinikum Regensburg, ReMIC der OTH Regensburg, sowie des Binary Kitchen e.V. In diesem Jahr trat mit CurarisHealth auch erstmals ein Start-up der OTH Regensburg als Challenge-Geber auf.</p><p><strong>Die besten Ideen des Hackathons</strong></p><p>Eine hochkarätige Jury zeichnete am Ende folgende Teams aus:</p><ul><li>1. Platz (1.500 Euro): Team „Dekubitus“<br> 	Entwicklung eines intelligenten Systems zur Prävention von Druckgeschwüren (Challengegeber: CurarisHealth)</li><li>2. Platz (1.000 Euro): Team „VaxCheck“<br> 	Digitales Tool zur Erfassung von Impfdaten in Arztpraxen (Challengegeber: Praxis Pfaff &amp; Haas, Regensburger Ärztenetz e.V., Airadoc GmbH)</li><li>3. Platz (500 Euro): Team „insEYEde“<br> 	Alternatives Eingabekonzept zur Steuerung eines Chirurgieroboters (Challengegeber: AKTORmed GmbH)</li></ul><p><strong>Vom Hackathon zum Start-up: Ideen werden Realität</strong></p><p>Ein zentraler Anspruch des Healthcare Hackathons ist die nachhaltige Begleitung und Weiterentwicklung der entstandenen Projekte. Somit sollen die erarbeiteten Lösungen gemeinsam mit den Challengegebern perspektivisch in reale Anwendungen überführt werden können.</p><p>„Unser Ziel ist es, junge Menschen für die realen Herausforderungen im Gesundheitswesen zu sensibilisieren und ihnen zu zeigen, dass man in kürzester Zeit praxisnahe Lösungen entwickeln kann, die wirklich einen Unterschied machen. Der Healthcare Hackathon ist dafür das ideale Format – er verbindet echte Problemstellungen mit dem frischen Blick und der Kreativität junger Personen aus den unterschiedlichsten Disziplinen", betont Dr. Alexandra Sauter, Projektmanagerin des BioPark Jump.</p><p>Gleichzeitig stärkt der Healthcare Hackathon die Rolle der OTH Regensburg als Hochschulstandort für unternehmerisches Denken und Lösungen, die einen echten Mehrwert schaffen. Formate wie der Hackathon sind damit weit mehr als eine Ideenplattform – sie bieten den Studierenden ein Sprungbrett für Gründung und Innovationstransfer.</p><p>„Das große Interesse und die Motivation der Studierenden beim Hackathon macht die große Innovationskraft deutlich, die junge Menschen in Regensburg einbringen. Wenn kreative Talente auf reale Problemstellungen treffen und dabei durch ein starkes Gründungsökosystem wie unser Start-up Center unterstützt werden, können aus Ideen nachhaltige Veränderungen entstehen, die in das Gesundheitssystem – und damit auch in die Gesellschaft – zurückwirken“, so Prof. Dr. Sean-Patrick Saßmannshausen, Leiter des Start-up Centers.</p><p>Laborleiter Dr.-Ing. Dirk Sindersberger ergänzt: „Besonders eindrucksvoll war zu sehen, wie neugierig und offen die Infrastruktur unseres Start-up Labs genutzt wurde. Ganz nach dem Motto „Hands-on“ haben die Teilnehmenden gegenüber den Maschinen und der Ausstattung im Makerspace keine Berührungsängste gezeigt, sondern effizient und lösungsorientiert ihre Challenges in echte Protoypen verwandelt.“</p><p><strong>Über den Hackathon </strong></p><p>Als Teil des Netzwerks <em>Healthcare Hackathon Bayern</em> leistet das Event einen wichtigen Beitrag zur Innovationsentwicklung im Gesundheitswesen.&nbsp;Der nächste Healthcare Hackathon findet im Sommersemester 2027 im Start-up Lab an der OTH Regensburg statt.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-22714</guid><pubDate>Fri, 19 Jun 2026 08:57:26 +0200</pubDate><title>Mikroelektronik im Fokus: OTH Regensburg als Gastgeberin der Halbleiter-Fachwelt</title><link>https://www.oth-regensburg.de/news/detailansicht/mikroelektronik-im-fokus-oth-regensburg-als-gastgeberin-der-halbleiter-fachwelt</link><description>Die OTH Regensburg war Gastgeberin einer Fachtagung, die eindrucksvoll zeigt, welche Rolle die Hochschule im Netzwerk der europäischen Mikroelektronikindustrie spielt.</description><content:encoded><![CDATA[<p class="Betreff">Eingeladen hatte die Fachgruppe 1.1.4 „Testequipment und -verfahren" des VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.) und seiner Fachgesellschaft GMM (Gesellschaft für Mikroelektronik, Mikrosystem- und Feinwerktechnik). Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich Mikroelektronik und Halbleitertest.</p><p class="Betreff">Sprecher der Fachgruppe ist Prof. Dr. Rainer Holmer, Dekan der Fakultät Elektro- und Informationstechnik an der OTH Regensburg. Er wurde für die Periode 2026 bis 2028 zudem in den Vorstand der GMM gewählt und vertritt damit die Hochschule auf höchster fachlicher Ebene innerhalb des größten deutschen Elektrotechnik-Verbands.</p><p class="Betreff"><strong>Industrie, Forschung und Hochschule an einem Tisch</strong></p><p class="Betreff">Die Tagung brachte Vertreterinnen und Vertreter aus drei Ländern nach Regensburg. Neben der OTH Regensburg selbst und dem Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen aus Erlangen nahmen Fachleute von führenden Halbleiterunternehmen wie Bosch, Infineon, Globalfoundries, NXP, ams Osram und weiteren Unternehmen aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden teil. Die Fachgruppe versteht sich als Forum, in dem aktuelle Herausforderungen gemeinsam identifiziert und Lösungsansätze diskutiert werden.</p><p class="Betreff"><strong>Zukunftsthemen der Branche im Fokus</strong></p><p class="Betreff">Die Diskussionen der Tagung spiegelten die Bandbreite aktueller Entwicklungen in der Branche wider. Themen wie Test-Automatisierung und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Halbleitertest zeigen, wie stark die Digitalisierung auch diesen Bereich verändert. Gleichzeitig wurden Fragen der Datenverfügbarkeit und -auswertung sowie die Resilienz globaler Lieferketten diskutiert – Aspekte, die angesichts geopolitischer Spannungen und der strategischen Bedeutung von Mikroelektronik für Europa an Dringlichkeit gewonnen haben. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten aktuelle Förderprogramme auf europäischer, nationaler und bayerischer Ebene, darunter der EU Chips Act 2.0, die High Tech Agenda der Bundesregierung sowie die Bavarian Chips Alliance.</p><p class="Betreff">Die Ausrichtung dieser Tagung ist ein weiteres Zeichen dafür, dass die OTH Regensburg weit mehr ist als ein regionaler Bildungsanbieter. Als aktive Mitgestalterin im Netzwerk der Halbleiterindustrie trägt sie dazu bei, Wissenschaft und Praxis in einem Technologiefeld enger zu verzahnen, das für Europas wirtschaftliche und technologische Zukunft zentral ist.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-22711</guid><pubDate>Thu, 18 Jun 2026 12:48:42 +0200</pubDate><title>Kontakte knüpfen und Chancen nutzen: Karrieretag an der OTH Regensburg</title><link>https://www.oth-regensburg.de/news/detailansicht/kontakte-knuepfen-und-chancen-nutzen-karrieretag-an-der-oth-regensburg</link><description>Am 28. Mai 2026 veranstaltete der Career Service der OTH Regensburg gemeinsam mit dem CONNECTA e.V. einen Karrieretag und zog mit seinen Angeboten rund um Karriere und Berufseinstieg zahlreiche Interessierte an.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Veranstaltung bot Studierenden vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten auf ihrem Weg in den Berufseinstieg. So hatten sie die Gelegenheit, direkt auf dem Campus professionelle Bewerbungsfotos zu einem vergünstigten Preis anfertigen zu lassen. Ergänzend dazu standen die Mitarbeiterinnen des <a href="https://www.oth-regensburg.de/die-oth/einrichtungen/career-service" target="_blank" class="textlink">Career Service</a> sowie des International Office mit individueller Beratung zur Seite. In persönlichen Gesprächen überprüften sie die Bewerbungsunterlagen der Teilnehmenden und gaben wertvolle Tipps zur inhaltlichen und formalen Optimierung.</p><p>Ein besonderes Highlight war das „Career Speed Dating“. In jeweils zwölfminütigen Gesprächen konnten sich Studierende und Arbeitgeber persönlich kennenlernen und erste Kontakte knüpfen. Sobald eine Runde abgeschlossen war, wechselten die Studierenden zum nächsten Arbeitgeber. Acht Arbeitgeber aus unterschiedlichen Branchen beteiligten sich am Format und waren begeistert über das große Interesse der Studierenden.</p><p>Insgesamt nutzten 53 Studierende aus verschiedenen Fakultäten die Angebote am Karrieretag. Abgerundet wurde das Event durch ein entspanntes „Get Together“ im Foyer der Fakultät Informatik und Mathematik, bei dem sich die Teilnehmenden bei Imbiss und Getränken weiter austauschen und vernetzen konnten.</p><p><strong>Über die Organisatoren</strong></p><p>Der Career Service ist Teil des <a href="https://www.oth-regensburg.de/die-oth/einrichtungen/allgemeine-studienberatung/student-life-cycle-management#c32713" target="_blank" class="textlink">Student Lifecycle Center der OTH Regensburg</a>. Die Servicestelle unterstützt Studierende mit Beratungs-, Orientierungs- und Vernetzungsangeboten vor der Aufnahme des Studiums bis zum Übergang in das Arbeitsleben. Um derartige Angebote insbesondere für internationale Studierende zu intensivieren, wurde das Projekt <a href="https://www.oth-regensburg.de/studieren/international/projekte/oth-bridge" target="_blank" class="textlink">OTH BRIDGE</a> ins Leben gerufen, welches im <a href="/studieren/international" class="textlink">International Office</a> angesiedelt ist.</p><p>Der <a href="https://connecta-regensburg.de/" target="_blank" class="textlink" rel="noreferrer">CONNECTA e.V.</a> ist ein studentischer Verein, der die jährliche <a href="https://connecta-regensburg.de/events/connecta/" target="_blank" class="textlink" rel="noreferrer">Firmenkontaktmesse CONNECTA</a> organisiert. Die nächste Messe findet am 21.-22. Oktober 2026 am Campus der OTH Regensburg statt. Mehr als 200 Aussteller werden sich in dem 1000 qm großen Messezelt und in den Gebäuden der OTH Regensburg präsentieren.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-22687</guid><pubDate>Wed, 17 Jun 2026 08:00:00 +0200</pubDate><title>Studentin der OTH Regensburg läuft für Deutschland bei der Handball-Studierenden-WM auf </title><link>https://www.oth-regensburg.de/news/detailansicht/studentin-der-oth-regensburg-laeuft-fuer-deutschland-bei-der-handball-studierenden-wm-auf</link><description>Zwischen Studium und Leistungssport macht die 20-jährige Milena Stürenburg den nächsten großen Schritt und steht im deutschen Aufgebot für die WM-Premiere.</description><content:encoded><![CDATA[<p class="Betreff">Milena Stürenburg, Studentin im zweiten Bachelorsemester Business Management an der OTH Regensburg, wurde für die FISU World University Championship Handball nominiert. Vom 21. bis 27. Juni 2026 vertritt sie Deutschland auf internationaler Ebene in Pessac (Frankreich). Erstmals nimmt eine deutsche Nationalmannschaft an dieser offiziellen Studierenden-Weltmeisterschaft teil.</p><p class="Betreff">„Ich bin sehr froh dabei zu sein und freue mich auf viele neue Erfahrungen“, sagt Milena Stürenburg. Für die 20-Jährige ist die Nominierung ein weiterer Meilenstein ihrer bisherigen Handballkarriere.</p><p class="Betreff"><strong>Mit 15 Jahren ins Handball-Internat</strong></p><p class="Betreff">Während der Corona-Pandemie zog Milena Stürenburg von ihrem Elternhaus in der Region Bremen/Oldenburg in das Internat der Handball-Akademie Blomberg, um unter professionellen Bedingungen zu trainieren. Dort entwickelte sie sich sportlich schnell weiter und spielte bereits mit 15 Jahren in der Jugendbundesliga.</p><p class="Betreff">„Es war eine schwere Entscheidung, weil einen die Verpflichtungen am Wochenende nicht mal schnell nach Hause fahren lassen, aber es war genau richtig für mich. Durch das Leben im Internat habe ich früh gelernt selbstständig zu sein, was mich sportlich und persönlich weitergebracht hat“, reflektiert die Studentin heute.</p><p class="Betreff"><strong>Strikter Takt: Studium, Job und Leistungssport</strong></p><p class="Betreff">Für ihr Studium entschied sich Milena Stürenburg bewusst für Regensburg. Ausschlaggebend war für sie die Kombination aus dem Studienangebot der OTH und der Möglichkeit, bei den Bunkerladies, der Frauenmannschaft des ESV 1927 Regensburg, leistungsorientiert Handball zu spielen. <a href="https://www.oth-regensburg.de/news/detailansicht/spitzenleistung-trifft-spitzenbildung-oth-regensburg-und-esv-1927-regensburg-kooperieren" target="_blank" class="textlink">Die Kooperation zwischen Hochschule und Verein war dabei ein weiterer Pluspunkt.</a></p><p class="Betreff">Vollzeitstudium, Werkstudententätigkeit und tägliches Training unter einen Hut zu bringen, verlangt Milena Stürenburg viel Organisation und Disziplin ab. Ihr Alltag ist meist durchgetaktet: Nach Vorlesungen und Werkstudententätigkeit geht es direkt ins Training, Feierabend hat sie oft erst zwischen 20 und 22 Uhr.</p><p class="Betreff">„Man hat schon Phasen, in denen man einfach mal das machen möchte, was die anderen 20-Jährigen machen, aber grundsätzlich bin ich es nicht anders gewohnt“, sagt sie.</p><p class="Betreff"><strong>Klare Priorität trotz Ungleichbehandlung im Frauensport</strong></p><p class="Betreff">Trotz ihrer großen Leidenschaft für den Sport hat das Studium für sie klare Priorität. Warum, erklärt sie selbst: „Man weiß, dass eine Karriere im Leistungssport nicht ewig dauert. Der Körper macht eine solche Dauerbelastung nicht mit, meist ist mit Anfang 30 Schluss.“</p><p class="Betreff">Ein weiterer Grund für den Fokus auf die akademische Ausbildung liegt in den Strukturen des Sports. Während viele Männer im Profihandball vom Sport leben können, erhalten Frauen im Oberhaus oft nur eine Aufwandsentschädigung. „Ja, es ist eine Ungleichbehandlung. Aber dadurch sind wir gezwungen, uns ein zweites Standbein neben dem Handball aufzubauen. Und am Ende ist das auch gut so, auch wenn es stressiger ist“, sagt Milena.</p><p class="Betreff"><strong>Ungewisse Chancen bei der WM-Premiere</strong></p><p class="Betreff">Die Chancen des deutschen Teams sind schwer einzuschätzen. „Dadurch, dass Deutschland zum ersten Mal teilnimmt, können wir das Niveau der anderen Nationen noch nicht einschätzen“, erklärt die Rückraumspielerin. „Unser Kader besteht aus sehr guten Zweitliga-Spielerinnen, die im Ligabetrieb sonst meine Gegnerinnen sind.“</p><p class="Betreff">Anderen jungen Leistungssportlerinnen und -sportlern rät sie: „Einfach versuchen, alles gut zu strukturieren, das Ganze nicht zu verbissen zu sehen, auch mal kurz durchzuatmen und sich bewusst Freiräume zu nehmen. Am Ende kriegt man es immer irgendwie hin.“</p><p class="Betreff"><strong>Kooperationen erleichtern die Vereinbarkeit von Studium und Leistungssport</strong></p><p class="Betreff">Die OTH Regensburg arbeitet mit mehreren regionalen Vereinen zusammen, um Leistungssport und Studium besser vereinbar zu machen. Dazu zählt auch die Kooperation mit dem ESV 1927 Regensburg, für den Milena Stürenburg spielt. Die Athletinnen und Athleten profitieren dabei vor allem von flexibleren Studienbedingungen und individueller Unterstützung im Studienalltag. Weitere Kooperationspartner sind die Eisbären Regensburg, die Guggenberger Legionäre, der SSV Jahn Regensburg und NawaRo Straubing. Eine zusätzliche Kooperation mit einem regionalen Verein befindet sich derzeit in Vorbereitung.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-22703</guid><pubDate>Tue, 16 Jun 2026 16:15:15 +0200</pubDate><title>Vergessene Patientinnen im Fokus: OTH Regensburg stärkt Forschung zur Frauengesundheit</title><link>https://www.oth-regensburg.de/news/detailansicht/vergessene-patientinnen-im-fokus-oth-regensburg-staerkt-forschung-zur-frauengesundheit</link><description>Mehr als 100 Teilnehmende, ein hochaktuelles Forschungsthema und ein klares Signal für mehr Sichtbarkeit: Mit dem interdisziplinären Symposium „Der Beckenboden – Evidenz, Herausforderungen, Perspektiven“ hat die OTH Regensburg ein zentrales Thema der Frauengesundheit aus der Tabuzone geholt und die wissenschaftliche Debatte entscheidend vorangebracht.</description><content:encoded><![CDATA[<p class="Betreff">Im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe „Vergessene Patientinnen – Nicht gemessen? Nicht verstanden? Nicht behandelt?“ rückt die Hochschule gezielt medizinische Themen in den Fokus, die bislang zu wenig Beachtung finden. Den Auftakt bildete am Freitag, 12. Juni 2026, ein ganztägiges Symposium an der OTH Regensburg, organisiert vom Labor für Biomechanik unter der Leitung von Prof. Dr. Sebastian Dendorfer.</p><p class="Betreff"><strong>Forschungslücke mit hoher gesellschaftlicher Relevanz</strong></p><p class="Betreff">Beckenbodenbeschwerden betreffen Millionen Frauen, und doch ist die Datenlage in vielen Bereichen unzureichend. Genau hier setzt die Forschung der OTH Regensburg an: Sie untersucht erstmals systematisch, wie der Beckenboden im Alltag belastet wird und welche biomechanischen Prozesse dabei eine Rolle spielen.</p><p class="Betreff">„Die Frauengesundheit weist in vielen Bereichen noch erhebliche Forschungslücken auf. Unser Ziel ist es, diese mit belastbaren Daten zu schließen und damit die Grundlage für wirksame Prävention zu schaffen“, betont Prof. Dr. Sebastian Dendorfer. „Nur wenn wir die tatsächlichen Belastungen verstehen, können wir gezielt handeln und die Lebensqualität vieler Frauen nachhaltig verbessern.“</p><p class="Betreff"><strong>OTH Regensburg als Impulsgeberin für interdisziplinäre Forschung</strong></p><p class="Betreff">Das Symposium verdeutlichte die wissenschaftliche Breite der OTH Regensburg und ihre Rolle als Impulsgeberin: Forschende verschiedener Disziplinen präsentierten ihre aktuellen Arbeiten und brachten unterschiedliche Perspektiven zusammen – von der Biomechanik über die Medizin bis hin zu Therapie- und Sozialwissenschaften.</p><p class="Betreff">Den Auftakt machte Dr. Marcus Koch von der OTH Regensburg mit einer Einführung in die anatomischen Grundlagen des Beckenbodens und schuf damit eine gemeinsame fachliche Basis für die weiteren Beiträge. Externe Expertinnen und Experten, etwa Prof. Dr. Barbara Fillenberg von der Universitätsmedizin Mainz, Prof. Dr. Simone Kubowitsch von der Technischen Hochschule Augsburg oder Jan Vychitil von der NTC Pilsen, erweiterten die Perspektiven und unterstrichen die hohe Relevanz des Themas.</p><p class="Betreff">Zum Abschluss präsentierten die wissenschaftlichen Mitarbeitenden Nikolas Förstl und Ina Kasberger von der OTH Regensburg ihre Forschungsergebnisse aus dem EFRE BY-CZ Förderprojekt „3PD – Prävention von Beckenbodenbeschwerden“. In ihrer Studie ließen sie Probandinnen verschiedene Übungen ausführen, um die dabei entstehenden Belastungen auf den Beckenboden präzise zu berechnen. So untersuchten sie beispielsweise, welche Kräfte bei einem Sprung aus der Hocke wirken. Auf Basis dieser Erkenntnisse sollen bestehende Trainingsansätze kritisch überprüft und gezielt weiterentwickelt oder gegebenenfalls auch verworfen werden. Das große Interesse im Publikum, insbesondere unter den Hebammen sowie Therapeutinnen und Therapeuten, zeigte sich in zahlreichen Fragen und intensiven Gesprächen im Anschluss.</p><p class="Betreff">Neben den Fachvorträgen bot das Symposium praxisnahe Einblicke in aktuelle Forschungsansätze. Im Foyer präsentierte die OTH Regensburg innovative Messtechnik und Anwendungen aus dem Labor für Biomechanik, darunter kameragestützte Bewegungsanalysen, die bereits in klinischen Kontexten eingesetzt werden, etwa zur Untersuchung von Gang- und Bewegungsmustern.</p><p class="Betreff">Diese enge Verzahnung von Forschung und Anwendung ist ein zentrales Merkmal der Arbeit an der OTH Regensburg. Die gewonnenen Daten fließen perspektivisch in digitale Präventionslösungen ein, etwa in ein intelligentes Trainingstool, das individuelle Übungen auf Basis biomechanischer Analysen ermöglicht.</p><p class="Betreff"><strong>Tabuthema in die Öffentlichkeit bringen</strong></p><p class="Betreff">Ein zentrales Anliegen der Veranstaltung war es, das Thema Beckenboden stärker in den fachlichen und öffentlichen Diskurs zu rücken. Trotz seiner großen Bedeutung für Gesundheit und Lebensqualität wird es bislang vergleichsweise wenig berücksichtigt.</p><p class="Betreff">Mit dem Symposium hat die OTH Regensburg aktuelle Forschung gebündelt und den Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit gefördert. Die Veranstaltungsreihe „Vergessene Patientinnen“ wird künftig weitere Themen der Frauengesundheit aufgreifen.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-22698</guid><pubDate>Tue, 16 Jun 2026 14:49:25 +0200</pubDate><title>Jobwalk Regensburg 2026: mit Science Bench und vielen guten Gesprächen</title><link>https://www.oth-regensburg.de/news/detailansicht/jobwalk-regensburg-2026-mit-science-bench-und-vielen-guten-gespraechen</link><description>Die OTH Regensburg zog auf dem Jobwalk mit einem diversen Angebot viele Interessenten an.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Bei strahlendem Sonnenschein präsentierte sich die OTH Regensburg auf dem Jobwalk Regensburg mit einem starken Auftritt als attraktive Arbeitgeberin und wissenschaftliche Partnerin in der Region. Besonders im Mittelpunkt: die Science Bench mit Prof. Dr. Carina Braun, die zahlreiche Besucherinnen und Besucher mit ihrem Format <em>„Prof werden? Mach den 5‑Minuten‑Check!“</em> interessierte. Ihr Fazit hierzu: „Die Science Bench zeigt, wie wertvoll der direkte Austausch ist. Viele Menschen tragen das Potenzial für eine Professur in sich – sie brauchen nur die richtigen Informationen und eine erste Orientierung. Formate wie der Jobwalk bringen Wissenschaft dorthin, wo die Menschen sind.“</p><p>Auch der neue Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger war während seines Rundgangs über den Jobwalk an der Science Bench der OTH Regensburg. Sein Besuch unterstrich die enge Verbindung zwischen Stadtgesellschaft, Wissenschaft und regionaler Entwicklung.</p><p>Rund um die Science Bench kamen Interessierte mit Prof. Braun und Mitarbeitenden der OTH Regensburg ins Gespräch: über berufliche Perspektiven in der Wissenschaft, über die Vielfalt der Karrierewege an Hochschulen und über die Rolle der OTH als moderne Arbeitgeberin mit breitem Spektrum an Tätigkeitsfeldern. Der niedrigschwellige 5‑Minuten‑Check bot eine schnelle Orientierung zu formalen Voraussetzungen, beruflichen Stationen und persönlichen Kompetenzen auf dem Weg zur Professur. Die Science Bech fand im Rahmen der Reihe STADTnah statt, die gemeinsam mit der Stadt Regensburg organisiert wurde.</p><p>Parallel dazu präsentierte sich die OTH Regensburg am eigenen Stand mit Informationen zu Promotion, wissenschaftlicher Karriere und Einstiegsmöglichkeiten in Forschung, Verwaltung und Technik. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über offene Stellen, Qualifizierungswege und die Arbeitskultur an der Hochschule zu informieren.</p><p>Der Jobwalk 2026 war für die OTH Regensburg ein voller Erfolg. Die Kombination aus direktem Austausch, sichtbarer Präsenz im Stadtraum und dem dialogorientierten Format der Science Bench stärkte die Wahrnehmung der Hochschule als innovative Arbeitgeberin, Wissenschaftspartnerin und offene Institution mitten in der Stadt.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-22689</guid><pubDate>Mon, 15 Jun 2026 16:32:07 +0200</pubDate><title>OTH Regensburg unter den besten Hochschulen für Weiterbildung 2026</title><link>https://www.oth-regensburg.de/news/detailansicht/oth-regensburg-unter-den-besten-hochschulen-fuer-weiterbildung-2026</link><description>Das SZ Institut hat das Weiterbildungs-Ranking 2026 veröffentlicht. Darin überzeugt die OTH Regensburg mit Top-Platzierungen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Weiterbildung der OTH Regensburg wurde im aktuellen Ranking „Beste Hochschulen für Weiterbildung 2026“ des SZ Instituts in mehreren Kategorien ausgezeichnet.</p><p><strong>Die Top-Platzierungen:</strong></p><ul><li class="___ccc16d0 fje8fi8 f1ng9h0j f1bwykku f18jd3zf">Führung &amp; Management</li><li class="___ccc16d0 fje8fi8 f1ng9h0j f1bwykku f18jd3zf">Digitales (z. B. Künstliche Intelligenz, Digitalisierung)</li><li class="___ccc16d0 fje8fi8 f1ng9h0j f1bwykku f18jd3zf">IT &amp; Informatik – Platz 6 deutschlandweit</li><li class="___ccc16d0 fje8fi8 f1ng9h0j f1bwykku f18jd3zf">Prozess- und Projektmanagement – Platz 4 deutschlandweit</li><li class="___ccc16d0 fje8fi8 f1ng9h0j f1bwykku f18jd3zf">Persönlichkeitsentwicklung &amp; Soft Skills – Platz 6 deutschlandweit</li></ul><p><a href="https://www.sueddeutsche.de/advertorial/sz-institut/weiterbildung-hochschulen-2026/" target="_blank" class="textlink" rel="noreferrer">Die vollständigen Ergebnisse des Rankings und Hintergründe zum Ranking gibt es hier.</a></p><p>Die OTH Regensburg bietet berufsbegleitende wissenschaftliche Weiterbildung in den Bereichen<strong>&nbsp;Wirtschaft &amp; Management, Technik &amp; IT sowie Gesundheit &amp; Soziales</strong> an:</p><ul><li class="___ccc16d0 fje8fi8 f1ng9h0j f1bwykku f18jd3zf">Bachelorstudiengänge (auch ohne Abitur)</li><li class="___ccc16d0 fje8fi8 f1ng9h0j f1bwykku f18jd3zf">Masterstudiengänge</li><li class="___ccc16d0 fje8fi8 f1ng9h0j f1bwykku f18jd3zf">Einzelmodule aus Studiengängen</li><li class="___ccc16d0 fje8fi8 f1ng9h0j f1bwykku f18jd3zf">Hochschulzertifikate und Microcredentials</li><li class="___ccc16d0 fje8fi8 f1ng9h0j f1bwykku f18jd3zf">Tagesseminare</li><li class="___ccc16d0 fje8fi8 f1ng9h0j f1bwykku f18jd3zf">Maßgeschneiderte Inhouse-Weiterbildungen für Unternehmen</li></ul><p>Alle Angebote verbinden wissenschaftliche Fundierung mit Praxisnähe.&nbsp;<a href="/weiterbilden" class="textlink">Weitere Informationen gibt es auf der Website des ZWW. </a></p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-22686</guid><pubDate>Mon, 15 Jun 2026 09:50:07 +0200</pubDate><title>Gründerinnen und Gründer von morgen stellten Start-up-Konzepte vor</title><link>https://www.oth-regensburg.de/news/detailansicht/gruenderinnen-und-gruender-von-morgen-stellten-start-up-konzepte-vor</link><description>Die besten Teams des Wettbewerbs &quot;Ideen machen Schule&quot; in der Spielregion Regensburg/Kelheim/Neumarkt i. d. Oberpfalz präsentierten ihre Geschäftsideen an der OTH Regensburg.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Selbstständig arbeiten, eine Vision verwirklichen und als eigener Chef bzw. eigene Chefin durchstarten – genau diesen Traum haben Schülerinnen und Schüler aus 39 verschiedenen Schulen in Niederbayern und Teilen der Oberpfalz und Oberbayern in den vergangenen Monaten im Rahmen des Gründungswettbewerbs „Ideen machen Schule“ der Hans Lindner Stiftung gelebt. Am 11. Juni 2026 präsentierten die besten Teams der Spielregion Regensburg / Kelheim / Neumarkt i. d. Oberpfalz ihre Geschäftsideen an der OTH Regensburg. Diese Geschäftsideen bewiesen dabei eindrucksvoll das große Potenzial sowie die Kreativität der Jugendlichen. Eine Fachjury aus Vertretern der Wirtschaft und der Behörden hatte die anspruchsvolle Aufgabe, die Präsentationen der sechs besten Schülerteams zu bewerten.</p><p><strong>Eigene Unternehmensideen entwickelt</strong></p><p>Bereits zu Beginn des Schuljahres hatten die angehenden Jungunternehmer mit der Entwicklung ihrer Unternehmensidee begonnen und erlebten seitdem hautnah, wie es sich anfühlt, ein Startup zu gründen – ganz ohne finanzielles Risiko. Mit viel Freiraum für persönliche Interessen, individuelle Stärken und kreative Ansätze konnten die Teilnehmenden mutig neue Wege beschreiten und mit innovativen Problemlösungen echten Mehrwert für die Zukunft schaffen. Im Laufe des Wettbewerbszeitraums von Oktober bis Anfang März konkretisierten sie ihr fiktives Unternehmensvorhaben, hielten alle Planungen schriftlich in einem Businessplan fest und erarbeiteten einen schlüssigen Finanzplan. Zudem beschäftigten sie sich intensiv mit praxisrelevanten Themen wie Steuern und Versicherungen.</p><p>Alles soll so konkret und realitätsnah wie möglich sein, lautet das Credo des Projekts. Dabei spielt der Austausch mit Unternehmerinnen und Unternehmern aus der freien Wirtschaft eine zentrale Rolle. Er dient nicht nur der fundierten Konzepterstellung, sondern ermöglicht es den Jugendlichen auch, wertvolle Kontakte für ihre spätere Ausbildung oder den Berufseinstieg zu knüpfen. Im Team übten die Teilnehmenden unternehmerisches Denken und Handeln und lernen, verantwortungsvoll Entscheidungen zu treffen. Ihre Betreuungslehrkräfte sowie ihre Familien standen den Schülerinnen und Schülern natürlich mit Rat und Tat zur Seite.</p><p><strong>Von intelligenten Trinkflaschen bis zur Stellplatz-App</strong></p><p>1.279 Schülerinnen und Schüler - aufgeteilt in 321 Teams - haben sich im Schuljahr 2025/2026 auf das Abenteuer fiktiver Startups begeben. Die Palette ihrer Geschäftsideen hätte dabei kaum bunter sein können: Während sich ein Team mit der Entwicklung intelligenter Trinkflaschen beschäftigte, entwickelte ein anderes eine App zur Vermittlung privater und gewerblicher Stellplätze. Wieder andere konzentrierten sich auf mehrtägige Fahrradtouren oder hochwertige Balkonhochbeete. Diese beeindruckende Mischung aus Pionier-Geist und gesellschaftlichem Bewusstsein versetzte die Juroren bereits im ersten Bewertungsdurchgang in helle Begeisterung.</p><p>Für die Spielregion Regensburg / Kelheim / Neumarkt i. d. Oberpfalz gingen 185 Jugendliche verteilt auf insgesamt 45 Teams an den Start.</p><p>Die präsentierenden Teams und Platzierungen im Einzelnen:</p><p><strong>Juniorstaffel (Klasse 8 - 9):</strong></p><p>1. Platz: Sahalina,&nbsp;Gregor-Mendel-Gymnasium Amberg:&nbsp;Biologisch abbaubarer und zusätzlich essbarer Strohhalm.</p><p>2. Platz: Miniworker,&nbsp;Gabelsberger-Gymnasium Mainburg:&nbsp;Eine App zur Vermittlung von Minijobangeboten an Jugendliche. Ältere Personen können Tätigkeiten in die App einstellen, welche Jugendliche gegen Bezahlung erledigen können.</p><p>3. Platz: Visionäre,&nbsp;Gabelsberger-Gymnasium Mainburg:&nbsp;Eine Lunchbox, die Essen auf die gewünschte Temperatur selber erhitzen kann.</p><p class="MsoBodyText3"><strong>Seniorstaffel (ab der 10. Klasse):</strong></p><p>1. Platz: BackOffice,&nbsp;BSZ M. Runtinger Regensburg:&nbsp;Entwicklung eines intelligenten, KI-gesteuerten Mülleimers, der Abfälle automatisch durch bildhafte Erkennung richtig sortiert.</p><p>2. Platz: KSMK Group,&nbsp;Staatliche Berufsschule Neumarkt:&nbsp;Weiterentwicklung der vorhandenen Ladeinfrastruktur für E-Scooter, E-Bikes und E-Autos.</p><p>3. Platz: Büromäuse,&nbsp;Staatliche Berufsschule Neumarkt:&nbsp;Fertigung von Schmuckstücken aus echtem Gold und 925er Sterlingsilber in der hauseigenen Werkstatt. Jedes Schmuckstück ist mit einem Ortungschip ausgestattet.</p><p>Insgesamt wurde ein Preisgeld in Höhe von 1060 Euro an die Regionalsieger verteilt.</p><p>Doch der Wettbewerb ist noch nicht zu Ende. Am 1. Juli 2026 findet das große Finale auf Schloss Mariakirchen im Landkreis Rottal-Inn statt. Dort treten die besten vier Regionalsieger jeder Staffel (Junior- und Seniorstaffel) gegeneinander an und haben so die Möglichkeit, Preisgelder i. H. v. 500 € zu gewinnen.</p><p>Insgesamt stellt die Hans Lindner Stiftung für die 20 besten Teams einen Prämientopf von 5.500 € zur Verfügung. „Dies ist eine gute Investition für die Zukunft“, meint Brigitte Urlberger.</p><p><strong>Über die Hans Lindner Stiftung:</strong></p><p>Seit 26 Jahren ist die Hans Lindner Stiftung in Arnstorf im Landkreis Rottal-Inn zuhause. Heute mit einem Team von 23 engagierten Mitarbeitenden. Gesellschaftliches Engagement hat im Hause Lindner Tradition: Die Stiftung fördert Menschen, die Eigenverantwortung übernehmen und mit ethischem Handeln sowohl sich selbst als auch ihre Gemeinschaft und Heimat voranbringen. Ihre Projekte wirken dabei auf vielen Ebenen: Sie begleiten die persönliche Entwicklung engagierter Persönlichkeiten, stimulieren die regionale Wirtschaft, schaffen Arbeitsplätze und stehen Menschen in Not nachhaltig mit dem Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe zur Seite.</p><p>Aus Dankbarkeit für die positive Entwicklung der <a href="http://www.lindner-group.com/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="textlink" rel="noreferrer">Unternehmensgruppe</a> hat Firmengründer Hans Lindner zwei gemeinnützige Stiftungen ins Leben gerufen: Die Hans Lindner Stiftung (1991) und das Hans Lindner Institut für Existenzgründung(1999). Beide Stiftungen wurden am 1. Januar 2011 vereint und firmieren seither unter dem Dach der "Hans Lindner Stiftung".</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-22677</guid><pubDate>Thu, 11 Jun 2026 11:08:37 +0200</pubDate><title>Regensburg im Hitzerekord – wie Bauforschung und nachhaltiges Bauen Lösungen bieten</title><link>https://www.oth-regensburg.de/news/detailansicht/regensburg-im-hitzerekord-wie-bauforschung-und-nachhaltiges-bauen-loesungen-bieten</link><description>Über Pfingsten war Regensburg zeitweise die heißeste Stadt Deutschlands. Welche Erkenntnisse liefert die Forschung, um Innenstädte abzukühlen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der STADTnah Science Bench am Dienstag.</description><content:encoded><![CDATA[<p class="Betreff">Rund 30 Regensburgerinnen und Regensburger kamen am Abend in Apollonias Garten zusammen, um mit Expertinnen ins Gespräch zu kommen: Prof. Dr. Elke Nagel und Lucia Maier von der Fakultät Architektur der OTH Regensburg sowie Caroline Hoffmann vom „Labor der kreativen Köpfe“ (Kreativbehörde der Stadt Regensburg). Unter dem Titel „Stadtentwicklung zwischen historischer Bauforschung und nachhaltigem Bauen“ entwickelte sich schnell eine lebhafte Diskussion.</p><p class="Betreff">Was ursprünglich als klassische Science Bench geplant war, wurde aufgrund des großen Interesses kurzerhand zu einem offenen Stuhlkreis. Zum Glück bot Apollonias Garten – ein ehemaliger Parkplatz am westlichen Ende der Obermünsterstraße, der heute begrünt und mit Second-Hand-Mobiliar ausgestattet ist – den passenden Rahmen für Austausch und Diskussion inklusiver zahlreicher gelber Designerstühle.</p><p class="Betreff"><strong>Stadtklima verstehen: Begrünung und Materialien</strong></p><p class="Betreff">Ein zentrales Thema des Abends war die Begrünung der Innenstadt. Dabei wurde deutlich: Es geht nicht nur um klassische Lösungen wie Bäume. Auch Hecken und Büsche können klimatechnisch eine große Wirkung entfalten, da sie oft dichter wachsen und vielseitiger einsetzbar sind. Insgesamt plädierten die Expertinnen dafür, Stadtbegrünung vielfältiger zu denken, statt in einfachen Kategorien.</p><p class="Betreff">Auch Fassaden und Innenhöfe bieten enormes Potenzial. Begrünung müsse nicht immer von unten nach oben erfolgen. Auch hängende Pflanzen seien eine Möglichkeit, wenn der Platz begrenzt ist. Gleichzeitig wurde betont, dass Begrünung Zeit braucht: Pflanzen wachsen nicht über Nacht, ihre kühlende Wirkung entfaltet sich oft erst langfristig.</p><p class="Betreff">Ein weiterer Ansatz aus der Forschung des Clusters Nachhaltigen Bauen Historische Bauforschung der OTH Regensburg betrifft innovative Materialien. So gibt es etwa Putz- und Deckenbekleidungssysteme, die tagsüber Wärme aufnehmen und erst in den Abendstunden wieder abgeben. Auf diese Weise wird die Aufheizung der vertikalen Flächen und Innenräume gespeichert und genutzt. Solche Lösungen könnten auch in der historischen Altstadt eingesetzt werden, äußerlich kaum sichtbar, aber mit spürbarem Effekt auf das Stadtklima.</p><p class="Betreff">Darüber hinaus spielt das Verständnis des Stadtklimas eine wichtige Rolle. Analysen und Simulationen zu Luftströmen und Hitze-Hotspots liefern wertvolle Hinweise für die Planung. Gleichzeitig rücken auch Bodenbeläge in den Fokus: Versiegelte Flächen speichern Hitze, während wasserdurchlässige Materialien zur Entlastung beitragen können.</p><p class="Betreff"><strong>Nicht nur mittelalterliche Bauten sind schützenswert</strong></p><p class="Betreff">Ein spannender Impuls kam aus der historischen Bauforschung: „Historisch“ bedeutet nicht nur Mittelalter. Nicht alles muss aufgebrochen oder ersetzt werden – auch Gebäude und Stadtstrukturen aus den 1960er- und 1970er-Jahren sind inzwischen Teil des kulturellen Erbes und können schützenswert sein. Der Blick auf unterschiedliche Zeitschichten hilft, die Stadt besser zu verstehen und sie sensibel weiterzuentwickeln.</p><p class="Betreff"><strong>Stadtentwicklung als gemeinsamer Prozess</strong></p><p class="Betreff">Deutlich wurde an diesem Abend auch, wie stark sich die Gestaltung öffentlicher Räume verändert hat. Beteiligungsformate und moderierte Prozesse gewinnen an Bedeutung – Stadtentwicklung wird zunehmend als gemeinschaftliche Aufgabe verstanden.</p><p class="Betreff">Dabei ging es nicht nur um die Altstadt: Auch Stadtteile außerhalb des Zentrums verfügen über wertvolle Gebäude, Grünzüge und Entwicklungspotenziale, die stärker in den Blick genommen werden sollten.</p><p class="Betreff"><strong>Weitere Termine der STADTnah-Reihe</strong></p><p class="Betreff">Die Veranstaltungsreihe STADTnah, organisiert von der Stadt Regensburg in Kooperation mit der OTH Regensburg, läuft im Juni und Juli weiter und bietet zahlreiche Gelegenheiten, mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der OTH Regensburg ins Gespräch zu kommen und eigene Fragen einzubringen.</p><p class="Betreff">Am nächsten Termin geht es um das Thema „Prof werden? Mach den 5-Minuten-Check!“ mit Prof. Dr. Carina Braun am 13. Juni von 11:00 bis 12:00 Uhr am Neupfarrplatz (Karavan-Denkmal) im Rahmen des Job Walks. Darüber hinaus greifen weitere Science Benches Themen wie Medienvertrauen im KI-Zeitalter, digitale Souveränität oder Fragen der Jugendstrafbarkeit auf.</p><p>Weitere Informationen und Termine, unter: <a href="https://www.oth-regensburg.de/die-oth/einrichtungen/stabsstelle-kommunikation/stadtnah" target="_blank" class="textlink">https://www.oth-regensburg.de/stadtnah</a></p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-22666</guid><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 15:27:19 +0200</pubDate><title>Mit Drohne und Sensorbike auf der Suche nach gefährlichen Verkehrssituationen</title><link>https://www.oth-regensburg.de/news/detailansicht/mit-drohne-und-sensorbike-auf-der-suche-nach-gefaehrlichen-verkehrssituationen</link><description>Ein Forschungsteam der OTH Regensburg untersucht, wie neue Mobilitätsdaten und Künstliche Intelligenz den Verkehr für Radfahrende und Fußgängerinnen und Fußgänger sicherer machen können.</description><content:encoded><![CDATA[<p class="Betreff">Wer in Regensburg zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, kennt brenzlige Situationen an Kreuzungen. Während für den Autoverkehr seit Jahren umfangreiche Daten über Verkehrsaufkommen und Fahrverhalten vorliegen, fehlt Städten bislang häufig eine vergleichbare Datengrundlage für den Rad- und Fußverkehr. Genau hier setzt die Forschung von Prof. Dr. Simone Bracher an der OTH Regensburg an.</p><p class="Betreff">„Unser Ziel ist es, eine bessere Datenbasis mithilfe neuer Erhebungsmethoden zu schaffen. Das gilt insbesondere für sogenannte Vulnerable Road Users, also ungeschützte Verkehrsteilnehmende wie Radfahrende sowie Fußgängerinnen und Fußgänger“, erklärt Prof. Dr. Bracher. Die erhobenen Daten werden anschließend mithilfe von KI ausgewertet, um daraus konkrete Erkenntnisse für die Verkehrsplanung abzuleiten.</p><p class="Betreff"><strong>OTH-Team erfasst Verkehr in Regensburg aus zwei Perspektiven</strong></p><p class="Betreff">Mit einem selbstgebauten Sensorbike und einer Videodrohne nimmt das Forschungsteam derzeit zehn Kreuzungen in Regensburg unter die Lupe. Während ein Studierender mit dem Fahrrad unterwegs ist, erfasst die Drohne gleichzeitig das Verkehrsgeschehen aus der Luft. So entstehen Daten aus zwei Perspektiven. Mithilfe von KI werden die erfassten Objekte anschließend klassifiziert – etwa als Auto, Fahrrad, zu Fuß gehende Person oder E-Scooter.</p><p class="Betreff">Aus den Daten lassen sich detaillierte Bewegungsprofile erstellen, aus denen Geschwindigkeiten, Beschleunigungen, Abstände zwischen Verkehrsteilnehmenden und weitere Sicherheitskennzahlen berechnet werden. Die Auswertung zeigt, wo es regelmäßig zu kritischen Situationen kommt.</p><p class="Betreff">Für Prof. Dr. Bracher steht dabei fest, dass KI den Menschen nicht ersetzt. „KI ist nicht der alleinige Heilsbringer. Sie hilft uns nur, wenn sie für Anwenderinnen und Anwender verständlich bleibt. Für die Verkehrsplanung brauchen wir weiterhin Fachleute, die mit der verbesserten Datenlage arbeiten und die Ergebnisse kritisch einordnen.“</p><p class="Betreff">Wie solche Analysen konkret genutzt werden können, zeigt ein weiteres Projekt am Busbahnhof der Universität Regensburg. Dort werteten Studierende LIDAR-Daten aus, die im Rahmen des Reallabors für urbane Mobilität der Stadt Regensburg erhoben wurden. Dabei handelt es sich um dreidimensionale Umgebungsdaten, die mithilfe von Laserscannern erfasst werden. Die Analyse zeigte deutlich, an welchen Stellen Konflikte zwischen Bussen, Autos, Radfahrenden sowie Fußgängerinnen und Fußgängern auftreten und wo Fahrzeuge zu schnell unterwegs sind.&nbsp; Auf Grundlage dieser Ergebnisse erarbeitete das Team konkrete Handlungsempfehlungen und stellte diese der Stadt Regensburg zur Verfügung.</p><p class="Betreff"><strong>Veranstaltung „Women in Data Science”</strong></p><p class="Betreff">Im Rahmen der Veranstaltung „Women in Data Science Regensburg“ am 18. Juni gibt Prof. Dr. Simone Bracher im Jahnstadion Regensburg Einblicke in ihre aktuellen Forschungsarbeiten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie neue Mobilitätsdaten und KI helfen können, Verkehrssysteme besser zu verstehen und Städte sicherer und lebenswerter zu gestalten.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-22665</guid><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 14:43:53 +0200</pubDate><title>25 Jahre TechBase: Ein starker Partner für die OTH Regensburg </title><link>https://www.oth-regensburg.de/news/detailansicht/25-jahre-techbase-ein-starker-partner-fuer-die-oth-regensburg</link><description>Seit 25 Jahren arbeiten in der TechBase Regensburg Start-ups, Unternehmen und Forschende aus verschiedenen Einrichtungen unter einem Dach zusammen. Die OTH Regensburg ist mit eigenen Einrichtungen vor Ort vertreten und trägt dazu bei, dass aus Forschung neue Anwendungen und Gründungsideen entstehen.</description><content:encoded><![CDATA[<p class="Betreff">Zwischen Hörsaal, Labor und Start-up-Büro liegen in Regensburg oft nur wenige Meter. Die räumliche Nähe zwischen OTH Regensburg und TechBase sorgt dafür, dass Forschung, Gründung und Wirtschaft eng zusammenarbeiten. Die Jubiläumsfeier am Mittwoch, 10. Juni 2026, zeigte einmal mehr, welchen Stellenwert dieses Miteinander für den Innovationsstandort Regensburg hat. Neben Prof. Dr. Ralph Schneider, Präsident der OTH Regensburg, gratulierten auch Regensburgs Oberbürgermeister Thomas Burger und Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger zu einem Vierteljahrhundert TechBase.</p><p class="Betreff"><strong>SappZ und&nbsp;LaS³:&nbsp;Labore der OTH Regensburg in der TechBase</strong></p><p class="Betreff">Die TechBase bietet Start-ups, Unternehmen und Forschungseinrichtungen Raum für Austausch und Zusammenarbeit. Für die OTH Regensburg ist sie längst mehr als ein Kooperationspartner: Mit dem Sensorik-Applikationszentrum (SappZ), <a href="/forschen/forschungsstruktur/oth-forschungscluster/las3" class="textlink">dem Laboratory for Safe and Secure Systems (LaS³)</a> und Angeboten für Gründungsinteressierte ist die Hochschule selbst vor Ort vertreten.</p><p class="Betreff">Wie wichtig diese Nähe ist, schilderte Prof. Dr. Rudolf Bierl, Leiter des Sensorik-Applikationszentrums, beim Innovationstalk der Jubiläumsfeier. Der Einzug in die TechBase sei für sein Team „einer der besten Schritte“ gewesen. Das Institut habe hier wachsen können und profitiere bis heute vom engen Austausch mit Start-ups. „Für uns ist es ein Leichtes zu sagen: Kommt einfach mal vorbei“, erklärte Prof. Dr. Bierl. Ob Labore, Spezialgeräte oder fachliche Unterstützung: vieles, was junge Unternehmen selbst nicht vorhalten können, steht ihnen hier unkompliziert zur Verfügung.</p><p><strong>Start-ups der OTH Regensburg: Vom Campus ins eigene Büro</strong></p><p class="Betreff">Vom Austausch profitieren beide Seiten: Während die Hochschule wissenschaftliche Expertise einbringt, entstehen durch Unternehmen immer wieder neue Forschungsfragen aus der Praxis. Im Sensorikbereich reicht das Spektrum von Medizintechnik bis zur Landwirtschaft der Zukunft, etwa wenn Sensoren den Zustand von Pflanzen erfassen und den Einsatz von Wasser oder Dünger unterstützen.</p><p class="Betreff">Zu den Erfolgsgeschichten zählen Start-ups wie <a href="/studieren/nach-dem-studium/existenzgruendung-start-up-center/uebersicht/start-ups" class="textlink">Calypso Commodities, 2Lock, Nuviox oder brainjo,</a> die aus der OTH Regensburg hervorgegangen sind, vom <a href="/studieren/nach-dem-studium/existenzgruendung-start-up-center/uebersicht" class="textlink">Start-up Center</a> der Hochschule unterstützt wurden und als Mieter in der TechBase ein Zuhause fanden.&nbsp;</p><p class="Betreff">TechBase-Geschäftsführer Alexander Rupprecht sprach auf der Feier vom Geist der „Why Notter“, also Menschen, die Ideen ausprobieren, statt lange zu überlegen, warum etwas nicht funktionieren könnte. Dieser Pragmatismus prägt auch die Zusammenarbeit mit der OTH Regensburg. Seit vielen Jahren begleitet die Hochschule den Transfer von Forschung in die Praxis und unterstützt Gründungsvorhaben, aus denen erfolgreiche Unternehmen entstehen können.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-22664</guid><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 14:02:19 +0200</pubDate><title>Wohin mit dem Handy im Unterricht? Wenn Schule und Hochschule gemeinsam tüfteln</title><link>https://www.oth-regensburg.de/news/detailansicht/wohin-mit-dem-handy-im-unterricht-wenn-schule-und-hochschule-gemeinsam-tuefteln</link><description>Mitarbeitende des Technologie Campus Neustadt an der Donau und Lehrende der Anton-Balster-Mittelschule entwickelten gemeinsam ein Smartphone-Aufbewahrungssystem.</description><content:encoded><![CDATA[<p class="Betreff">Wie lassen sich Smartphones im Unterricht sinnvoll und wertschätzend aufbewahren? Dieser Frage gingen Lehrkräfte der Anton-Balster-Mittelschule und Mitarbeitende des Technologie Campus (TC) Neustadt an der Donau gemeinsam nach. Entstanden ist ein individuell entwickeltes Aufbewahrungssystem, das pädagogische Anforderungen mit technischer Entwicklung verbindet.</p><p class="Betreff">Ausgangspunkt war eine Idee von Lehrerin Vera Brebeck, die bereits mit der MINT-Initiative der OTH Regensburg vertraut war. Sie wandte sich mit einer konkreten Fragestellung an den Technologie Campus: „Wie können wir die Handys unserer Schülerinnen und Schüler während des Unterrichts so verwahren, dass sie sowohl sicher als auch wertschätzend behandelt werden?“</p><p class="Betreff">Gemeinsam mit Dr. Andreas Kastenmeier und dem Team des TC Neustadt an der Donau wurde die Fragestellung strukturiert angegangen – ganz nach dem Vorbild industrieller Entwicklungsprozesse. Nach einer Analyse der Anforderungen und einer ersten Kostenkalkulation entstand schnell die Idee eines Safes mit individuell angepassten Fächern.</p><p class="Betreff">Die technische Umsetzung übernahm Jan Loos, M.Sc., der einen ersten Prototypen mithilfe von 3D-Druck entwickelte. Dieser ermöglichte es, unterschiedliche Smartphone-Modelle praktisch zu testen und das Design zu optimieren. Auch Konrektor Jan Brucker war in die Testphase eingebunden. Im nächsten Schritt wurde das System am Computer mit CAD-Software weiterentwickelt und für die Produktion verfeinert. Neben der Funktionalität spielte dabei auch die Oberflächenqualität eine wichtige Rolle.</p><p class="Betreff">Das fertige Aufbewahrungssystem wurde schließlich in der Anton-Balster-Mittelschule präsentiert. Rektor Harald Wintersberger und Neustadts Bürgermeister Thomas Memmel zeigten sich beeindruckt von der gelungenen Verbindung aus pädagogischem Bedarf und technischer Umsetzung.</p><p class="Betreff">Prof. Ingo Ehrlich, wissenschaftlicher Leiter des TCND, betonte die Bedeutung solcher Projekte: „Dieses Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie Wissenstransfer zwischen Hochschule und regionalen Partnerinnen und Partnern konkret funktionieren kann.“</p><p class="Betreff">Die Kooperation wird bereits fortgesetzt: Im Juli sind zwei 5. Klassen der Schule zu einem Science Lab am Technologie Campus eingeladen, um Forschung hautnah zu erleben und Einblicke in technische Arbeitsweisen zu erhalten.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-22648</guid><pubDate>Tue, 09 Jun 2026 10:33:50 +0200</pubDate><title>Indischer Generalkonsul besucht OTH Regensburg </title><link>https://www.oth-regensburg.de/news/detailansicht/indischer-generalkonsul-besucht-oth-regensburg</link><description>Zusammenarbeit mit indischen Hochschulen gewinnt weiter an Dynamik.</description><content:encoded><![CDATA[<p class="Betreff">Am 8. Juni 2026 empfing die OTH Regensburg den indischen Generalkonsul Shatrughna Sinha zu einem offiziellen Besuch auf dem Campus. Im Mittelpunkt standen der Ausbau der akademischen Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und indischen Partneruniversitäten sowie der persönliche Austausch mit Studierenden und Hochschulvertreterinnen und -vertretern.</p><p class="Betreff">Begrüßt wurde der Generalkonsul von OTH-Präsident Prof. Dr. Ralph Schneider, Prof. Dr. Birgit Rösel, Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Oliver Steffens, Vizepräsident für Forschung und Internationales, sowie Prof. Dr. Markus Westner, Beauftragter für internationale Studiengangsentwicklung.</p><p class="Betreff">Die OTH Regensburg baut ihre Kooperationen mit indischen Hochschulen seit 2025 kontinuierlich aus. Zahlreiche Partnerschaften bestehen inzwischen unter anderem in den Regionen Delhi und Bengaluru. Weitere Kooperationen, etwa mit dem IIT Mandi, befinden sich in Vorbereitung. Grundlage für die Auswahl der Partner waren unter anderem Empfehlungen des DAAD sowie eine strategische thematische Abstimmung.</p><p class="Betreff"><strong>Zahl der indischen Studierenden hat sich verfünffacht</strong></p><p class="Betreff">Die Entwicklung zeigt sich auch in den Studierendenzahlen: Seit dem Wintersemester 2021/22 hat sich die Zahl indischer Studierender an der OTH Regensburg mehr als verfünffacht – von 68 im Wintersemester 2021/22 auf 327 im Wintersemester 2025/26. Viele Studierende sind in Masterstudiengängen eingeschrieben, aber nachgefragt sind auch die <a href="/studieren/international/regensburger-modell" class="textlink">Bachelorstudiengänge des Regensburger Modells</a> (International Computer Science, International Electrical Engineering und International Mechanical Engineering) mit ihrer curricular integrierten Deutschausbildung.</p><p class="Betreff">Während seines Besuchs kam Generalkonsul Sinha auch mit indischen Studierenden ins Gespräch, unter anderem bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa. Dabei zeigte er sich beeindruckt von der Integration der Studierenden an der OTH Regensburg. Einen wichtigen Beitrag hierzu leisten Initiativen wie die studentische Gruppe <a href="/studieren/international/international-campus-friends" class="textlink">„International Campus Friends</a>“, das Buddy-Programm sowie umfassende Welcome- und Mentoring-Angebote des International Office.</p><p class="Betreff"><strong>Nächste Delegationsreise der OTH Regensburg nach Indien ist bereits geplant</strong></p><p class="Betreff">Neben dem Studierendenaustausch steht vor allem die inhaltliche Zusammenarbeit im Fokus. Geplant und bereits in Umsetzung sind unter anderem gemeinsame Forschungsprojekte, Gastdozenturen, Summer Schools sowie Doppelabschlussprogramme. Eine weitere Delegationsreise nach Indien ist für Oktober 2026 vorgesehen.</p><p class="Betreff">„Die enge Zusammenarbeit mit indischen Hochschulen eröffnet vielfältige Chancen für unsere Studierenden, Lehrenden und die angewandte Forschung. Der Besuch des Generalkonsuls unterstreicht die wachsende Bedeutung dieser Partnerschaften“, betont Prof. Dr. Markus Westner.</p><p class="Betreff">Den Besuch rundete ein symbolischer Austausch von Gastgeschenken zwischen Präsident Prof. Dr. Ralph Schneider und Generalkonsul Shatrughna Sinha ab. Als Andenken erhielt der Generalkonsul unter anderem OTH-Honig sowie einen Kunstdruck der Steinernen Brücke.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-22645</guid><pubDate>Mon, 08 Jun 2026 15:13:04 +0200</pubDate><title>Bis kurz vor dem Rollout wurde noch geschraubt: Dynamics e.V. präsentiert den autonomen RP 26 e/d</title><link>https://www.oth-regensburg.de/news/detailansicht/bis-kurz-vor-dem-rollout-wurde-noch-geschraubt-dynamics-ev-praesentiert-den-autonomen-rp-26-e-d</link><description>Vollautonom und elektrisch: Vor rund 200 Gästen hat das Formula-Student-Team Dynamics e.V. an der OTH Regensburg seinen neuen Rennwagen „RP26 e/d“ präsentiert.</description><content:encoded><![CDATA[<p class="Betreff">Bis kurz vor dem Start lief die Arbeit in der Werkstatt des Rennteams auf Hochtouren: Noch am Tag des Events wurden hochfokussiert letzte Folien angeklebt, Bauteile zusammengesetzt und Kabel verlegt. Eine Stunde vor Beginn wurde das Fahrzeug schließlich in den Hörsaal S 054 an der OTH Regensburg gerollt. Als sich am Mittwochabend, 03. Juni 2026, die Türen für die rund 200 Gäste öffneten, stand er zunächst noch verhüllt da: der „RP26 e/d“, der neue, rein elektrische und autonom fahrende Rennwagen des Formula-Student-Teams Dynamics e.V.</p><p class="Betreff">Durch den Abend führten das Moderatorenduo Christian Mann und Laura Glossner, die dem Publikum per interaktivem Live-Quiz die harten Fakten näherbrachten: Der Verein startet in der Formula Student, dem weltweit größten studentischen Konstruktionswettbewerb, bei dem Teams mit selbst gebauten Rennwagen gegeneinander antreten. Dass die Regensburger hier ganz vorne mitmischen, zeigen die Zahlen: 12 verschiedene Studiengänge, 51 Eventteilnahmen seit 2008 und aktuell Platz 51 in der Weltrangliste.</p><p class="Betreff"><strong>Formula-Student-Team tief in Regensburg verwurzelt</strong></p><p class="Betreff">Wie tief der Verein in der Hochschule und der Stadt Regensburg verwurzelt ist, zeigte auch der prominente Besuch. OTH-Präsident Prof. Dr. Ralph Schneider betonte seine innige Beziehung zum Team: „Es ist mir ein großes Anliegen heute hier dabei zu sein. Hier arbeiten um die 100 Studierende über Fakultätsgrenzen, über Disziplinen und über die Hochschule hinweg zusammen. Das macht mich besonders stolz.“</p><p class="Betreff">Auch Regensburgs Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger zeigte sich begeistert von der Innovationskraft des Teams. Er betonte, dass die Stadt Regensburg stolz darauf sei, mit dem Dynamics-Team ein echtes Aushängeschild zu haben. Dieses mache die Stadt nicht nur weit über die Grenzen hinaus international bekannt, sondern passe auch hervorragend zu Regensburgs Profil als Hightech- und Innovationsstandort.</p><p class="Betreff"><strong>Technische Detailarbeit</strong></p><p class="Betreff">Wie viel Detailarbeit im RP 26 e/d steckt, machten die technischen Leiter Yannick Pleitner und Daniel Lambrecht im Interview deutlich. Für den autonomen Betrieb erfassen Sensoren des Rennwagens eine digitale Karte seiner Umgebung, die das System für die Navigation nutzt. Neu ist außerdem eine Bremssteuerung, mit der sich die Energierückgewinnung während der Fahrt präziser regeln lässt. Neue Vorgaben der Formula Student machten sogar Änderungen an der Aerodynamik notwendig. Das Team musste Teile des Fahrzeugs neu konstruieren und zahlreiche Simulationen durchführen, um das Fahrverhalten wieder optimal abzustimmen. Wie komplex das Gesamtsystem ist, zeigt der Blick ins Innere des Fahrzeugs: Hunderte Kabel verbinden die Steuergeräte des Rennwagens. Jeder einzelne Anschluss muss exakt sitzen, denn schon kleine Fehler können das gesamte System lahmlegen.</p><p class="Betreff"><strong>Ein Projekt, das Talente schmiedet</strong></p><p class="Betreff">Gesamtteamleiter Thomas Simbeck erinnerte in seiner Rede an die vielen anstrengenden Projektphasen: „Wir wissen selbst, wir sind nicht das einfachste Projekt am Campus. Manchmal riecht es nach Harz, manchmal hört man Fräsgeräusche, und manchmal stehen Teile herum, bei denen man sich fragt: Ist das Kunst oder kann das weg? Aber genau in diesem Umfeld entsteht praktische Ingenieurskunst und die Nachwuchstalente von morgen.“</p><p class="Betreff">Für den RP 26 e/d beginnt die Arbeit jetzt erst richtig. In den kommenden Wochen stehen ausgiebige Testfahrten und Optimierungen auf dem Programm, um den neuen Rennwagen perfekt auf die anstehenden internationalen Driverless-Events vorzubereiten.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-22643</guid><pubDate>Mon, 08 Jun 2026 11:16:24 +0200</pubDate><title>Campus wird wieder zum Festivalgelände</title><link>https://www.oth-regensburg.de/news/detailansicht/campus-wird-wieder-zum-festivalgelaende</link><description>Am Mittwoch, 10. Juni 2026, steigt auf dem gemeinsamen Campus von OTH Regensburg und Universität Regensburg erneut das Campusfest.</description><content:encoded><![CDATA[<p class="Betreff">Nach dem wetterbedingten Abbruch im vergangenen Jahr kehrt das Campusfest 2026 mit einem vielfältigen Programm und jeder Menge Festivalatmosphäre auf die Campuswiesen zurück. Organisiert wird die Veranstaltung vom studentischen und ehrenamtlich getragenen Verein Campus Regensburg e.V., der jedes Jahr tausende Besucherinnen und Besucher auf den Hochschulcampus lockt.</p><p class="Betreff">Auf vier Bühnen ist ein abwechslungsreiches Programm geboten. Die Musikbühnen widmen sich den Genres Indie, Elektro und Alternative, während die Kulturbühne die Gäste mit Poetry Slam, Tanz, Improtheater, Podcasts und Karaoke versorgt. Zahlreiche regionale Künstlerinnen, Künstler und Bands präsentieren die Vielfalt der lokalen Musikszene.</p><p class="Betreff">Neben dem Bühnenprogramm laden studentische Initiativen, Vereine und Organisationen zu Mitmachaktionen ein. Ob kreative Workshops, kleine Challenges oder gemeinsames Gestalten – auf dem Campusfest gibt es viele Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden und neue Menschen kennenzulernen.</p><p class="Betreff">Auch kulinarisch bietet das Festival eine große Auswahl. Von regionalen Spezialitäten über internationale Gerichte bis hin zu Snacks und Erfrischungen ist für unterschiedliche Geschmäcker etwas dabei. Getränke und Speisen werden zu fairen Preisen angeboten.</p><p class="Betreff"><strong>Barrierearm und sicher feiern</strong></p><p class="Betreff">Der Campus Regensburg e.V. setzt sich dafür ein, das Campusfest möglichst barrierearm und diskriminierungsfrei zu gestalten. Dazu gehören unter anderem rollstuhlgerechte Matten auf den Wiesen sowie eine Inklusionstribüne vor der Indie Stage.</p><p class="Betreff">Auch das Awareness-Konzept wird 2026 wieder umgesetzt. Während der gesamten Veranstaltung steht ein Awareness-Team als Anlaufstelle zur Verfügung und ist auf dem Festivalgelände präsent. Besucherinnen und Besucher können sich bei Bedarf persönlich oder telefonisch an das Team wenden.</p><p class="Betreff">Erstmals ist das Campusfest zudem eine SafeNow Zone. Über die kostenlose SafeNow-App kann auf dem gesamten Festivalgelände schnell und unauffällig Unterstützung angefordert werden. Im Bedarfsfall wird der Sicherheitsdienst unmittelbar informiert und kann gezielt Hilfe leisten.</p><p class="Betreff"><a href="https://campus-regensburg.de/campusfest-2026/" target="_blank" class="textlink" rel="noreferrer">Weitere Informationen zum Programm und zum Festivalgelände gibt es auf der Website des Campus Regensburg e.V.</a></p>]]></content:encoded></item></channel></rss>


