Wirtschaftsinformatik-Symposium an der OTH Regensburg

31.10.2019
Von: Prof. Dr. Frank Herrmann, Stabsstelle Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Vor Kurzem fand ein ein gemeinsames Wirtschaftsinformatik-Symposium der OTH Regensburg und der TH Deggendorf rund um das Thema "Digitalisierung von Prozessen" mit renommierten Referenten an der OTH Regensburg statt.

Referenten und Organisatoren beim Wirtschaftsinformatik-Symposium der TH Deggendorf und des Kompetenzzentrums für Software Engineering (CC-SE) der OTH Regensburg

Referenten und Organisatoren beim Wirtschaftsinformatik-Symposium der TH Deggendorf und des Kompetenzzentrums für Software Engineering (CC-SE) der OTH Regensburg: (von links) Professor Dr. Frank Herrmann, Alfred Bender, Stefan Federkiel, Gottfried Schmid, Professor Dr. Stephan Scheuerer, Fabian Ludacka. Foto: Johanna Bartko

Beim Wirtschaftsinformatik-Symposium der Technischen Hochschule Deggendorf (TH Deggendorf) und des Kompetenzzentrums für Software Engineering (CC-SE) der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) am 22. Oktober 2019 drehte sich alles um die Digitalisierung von Prozessen. Die Veranstaltung „End-to-End Prozesse: Digitale Prozesse durchgängig gestalten“ der TH Deggendorf und des Kompetenzzentrums Software Engineering (CC-SE) an der OTH Regensburg wurde von den Professoren Dr. Frank Herrmann (OTH Regensburg) und Dr. Stephan Scheuerer (TH Deggendorf) organisiert. Gemäß dem Motto „aus der Praxis und Wissenschaft für die Praxis“ hielten Referenten von renommierten Firmen einschlägige Fachvorträge. Die rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen überwiegend von namhaften Unternehmen aus der Region, arbeiten, lehren und forschen an den ausrichtenden Hochschulen oder studieren dort.

Nach der Begrüßung durch die beiden Organisatoren begründete Prof. Dr. Herrmann die Relevanz des Themas. Es handelt sich weniger um ein „Hype-Thema“, sondern es ist eine permanente Aufgabenstellung in den Unternehmen. In diesen Tagen sind Anforderungen durch Industrie 4.0 von zunehmend höherer Bedeutung. Anhand der sich daraus ergebenden Aufgaben für Informationssysteme zeigte Prof. Dr. Herrmann auf, dass die Komplexität der Realisierung von digitalen Prozessen in den letzten Jahrzehnten immer weiter stieg und sehr hoch ist.

Bei dem Wirtschaftsinformatik-Symposium waren Fachvorträge von Vertretern namhafter Firmen zu hören: Zu „Digitale Transformation der Supply Chain“ sprach Gottfried Schmid, Infineon Technologies AG, zum Thema „Digitalisierungsprojekte im Bereich CRM - Offline auch mit Cloud-Lösungen ermöglichen“ war Stefan Federkiel von maihiro GmbH zu Gast. Das Thema „Digitale Transformation von Geschäftsprozessen am Beispiel des Mitarbeiterservice Bayern“ stellte Alfred Bender vom Landesamt für Finanzen vor und über das Thema „End-to-end Prozesssteuerung durch digitale Workflows am Beispiel eines Produktentstehungsprozesses“ referierte Fabian Ludacka, TIM Solutions GmbH. Die praxisnahen Erfahrungsberichte und die anschließende Diskussionsrunde zeigten konkrete Ansätze für eigene Digitalisierungs-Initiativen auf. Die Fragen seitens der vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Industrie gingen auf Fakten und Potenziale zu komplett digitalen „End-to-End“ Prozessen ein.

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