Virtueller Vorkurs Mathematik und Programmieren

16.10.2020
Von: Dr. Doris Augustin

So ist der Übergang von der Schule zur Hochschule leichter: Erstsemester der Fakultät Informatik und Mathematik beginnen ihr Studium obligatorisch mit dem "Vorkurs Mathematik und Programmieren", der in diesem Jahr virtuell stattfand.

Für 170 neue Studierende der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) begann das Wintersemester 2020/2021 nicht erst am 12. Oktober 2020. Sie starteten bereits am 5. Oktober 2020, um am "Vorkurs Mathematik und Programmieren" der Fakultät Informatik und Mathematik teilzunehmen.

Dieser fünftägige Vorkurs wurde zum wiederholten Mal von der Fakultät organisiert und hat das Ziel, den Teilnehmer*innen den Übergang von der Schule in die Hochschule zu erleichtern. Aufgrund von COVID-19 wurde die Veranstaltung in diesem Semester nicht vor Ort an der OTH Regensburg, sondern virtuell über Zoom angeboten.

Der Kurs fand, wie gewohnt, in Kleingruppen statt, welche Studierende aus höheren Semestern leiteten. Um die Gruppen möglichst homogen zu halten, wurden die Vorkenntnisse der Teilnehmer*innen bei der Gruppeneinteilung berücksichtigt. Dies ermöglichte den Tutor*innen, die Gestaltung des Kurses an den Kenntnisstand der Teilnehmer*innen anzupassen.

Auffrischen und Training relevanter Kenntnisse

Beim Mathematikkurs wurden für das Studium wichtige Schulkenntnisse aufgefrischt und beim Lösen zahlreicher Aufgaben eingeübt. Auch beim Programmierkurs legte man Wert darauf, die Theorie beim Erstellen kleiner Programme gleich praktisch anzuwenden. Sowohl beim Lösen der Mathematikaufgaben als auch beim Erstellen der Computerprogramme standen den angehenden Erstsemestern die Tutor*innen mit Rat und Tat via Zoom zur Seite.

Auch wenn die Betreuung der Teilnehmer*innen vor Ort einfacher ist, gelang es den Tutor*innen des diesjährigen Vorkurses, vieles aus dem etablierten Konzept der Vorjahre in die virtuelle Welt zu übertragen. Mithilfe von Grafik-Tablets erklärten sie die theoretischen Grundlagen und exemplarische Aufgaben. 

Breakout-Sessings erhöhen die Motivation

Die Motivation der Teilnehmer*innen zum eigenständigen Bearbeiten weiterer Aufgaben wurde durch das Einteilen über Breakout-Sessions in Kleingruppen von drei bis fünf Teilnehmer*innen erhöht. In diesen Kleingruppen erarbeiteten die Studierenden gemeinsam Lösungswege, wobei sie – falls nötig – die Tutorin oder den Tutor zur Unterstützung hinzuziehen konnten. Und ganz nebenbei lernten sich die Erstsemester hier auch gleich untereinander kennen und können so noch besser und durch den Vorkurs bereichert in ihr erstes Semester starten.

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