Typisierung findet tausend Unterstützer

19.10.2011
Von: Feuerer, Diana

Die Aktion der Fakultät Sozialwissenschaften und der DKMS an der Hochschule Regensburg (HS.R) motivierte 1.004 Personen, ihr Blut testen zu lassen und damit einer an Krebs erkrankten Studentin zu helfen.

Solidarität: 1.004 Personen spendeten Blut für die Aktion für die krebskranke HS.R-Studentin Regina Wieser.

Unterstützung der Stadt: Auch Bürgermeister Joachim Wolbergs beteiligte sich an der Typisierung.

Unterstützer vor Ort: (von links) Bürgermeister Joachim Wolbergs, Daniel Wilhelm, Betreuer der DKMS, Koordinatorin Prof. Dr. Irmgard Schroll-Decker von der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften der HS.R und HS.R-Präsident Prof. Dr. Josef Eckstein.

Geldübergabe: Die Truppe "DINGSImpro" überreicht HS.R-Präsident Prof. Dr. Josef Eckstein den Erlös einer Extra-Vorstellung. Fotos: Feuerer

Ein Riesenandrang herrschte bei der Typisierungsaktion am 19. Oktober 2011 zugunsten der an Lymphdrüsenkrebs erkrankten HS.R-Studentin Regina Wieser an der Hochschule Regensburg (HS.R). Gleich zu Beginn um 14 Uhr strömten mehrere hundert Studierende an die HS.R, um ihr Blut typisieren zu lassen. Eine Initiativgruppe der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften um die Koordinatorin Prof. Dr. Irmgard Schroll-Decker hat zusammen mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH die Aktion organisiert. Auch die Bevölkerung war eingeladen sich zu typisieren. Insgesamt genau 1.004 Menschen haben sich an der Aktion beteiligt. Für Regina Wieser bleibt die Hoffnung, nun nach einer erfolglosen Chemotherapie, einen Stammzellspender mit nahezu gleichen Gewebemerkmalen im Blut zu finden.

Auch HS.R-Präsident Prof. Dr. Josef Eckstein war bei der Typisierungsaktion dabei. Er begrüßte Joachim Wolbergs, Bürgermeister der Stadt Regensburg, der auch Blut spendete. Er wolle Regina Wieser helfen, sagte Wolbergs. "Ich bin beeindruckt welche Solidarisierungswelle an der Hochschule Regensburg losgetreten worden ist", sagte er. Präsident Prof. Dr. Eckstein lobte ebenfalls die Leistung der Organisatoren und die große Spendenbereitschaft.

Teilnehmer der Aktion spendeten nicht nur reichlich Blut, in der bereitgestellten Geldspendenbox kamen im Laufe des Nachmittags nochmal 3.040,- Euro zusammen. Schon vor der Typisierung haben die Organisatoren insgesamt 13.000,- Euro an Geld eingeworben, um die Typisierung realisieren zu können. Denn pro Spender sind 50,- Euro nötig, um das Blut dann auch zu testen.

Vor Ort überreichte noch die Improgruppe "DINGSImpro" aus Regensburg eine Spende über 1.061,- Euro. Dies ist der Erlös einer eigens für die Typisierungsaktion von Regina Wieser veranstalteten Aufführung am 14. Oktober 2011 im Theater an der Uni. Das Publikum erlebte die Gruppe "DINGSImpro" und die "Impromenaden" aus Passau und zeigte sich sehr spendenfreudig. Prof. Dr. Irmgard Schroll-Decker, Koordinatorin der Aktion von der Fakultät Sozialwissenschaften, freute sich über diesen großen Spendenbeitrag.

Insgesamt sind somit rund 17.100,- Euro an Spenden zusammengekommen.

Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern der Typisierung, stellvertretend sei hier des Medical Rescue College aus Wolfratshausen genannt.

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