„Technik - Zukunft in Bayern": HS.R ist dabei!

27.07.2010
Von: Armin Gardeia

Hochschule Regensburg feiert als Kooperationspartner mit dem Bildungswerk der bayerischen Wirtschaft dessen zehnjähriges Jubiläum. HS.R beteiligt sich mit Projekt "Forscherinnencamp 2010" bereits zum dritten Mal in Folge.

Bereits auf ein zehnjähriges Jubiläum kann das Projekt „Technik – Zukunft in Bayern?!“ - eine Initiative des Bildungswerks der bayerischen Wirtschaft, an dem sich auch die Hochschule Regensburg mit dem Projekt „Forscherinnencamp“ beteiligt - zurückblicken. Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil lobte bei einem Festakt im AUDI Forum Ingolstadt am 23.07.2010 die Vielfalt der Angebote für Mädchen und junge Frauen für den MINT-Bereich. MINT steht hier für die Studien- und Arbeitsfelder Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

Politik und Wirtschaft zeigten sich beim Festakt einig: Qualifizierte Nachwuchskräfte sind von höchster Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Bayern und braucht daher  Angebote wie „Technik – Zukunft in Bayern?!“ Die Technikförderung müsse möglichst früh beginnen und den natürlichen Forschergeist der Kinder zu wecken. Außerdem müssen die Angebote zielgruppenspezifisch sein: Mädchen wollen anders angesprochen werden als Jungs, Hauptschüler anders als Gymnasiasten.

Hierbei ist die Hochschule Regensburg seit Jahren auf dem richtigen Weg. Mit dem Projekt „LITTLEtech – Technik im Kindergarten“, fördert sie zusammen mit der Infineon AG Regensburg die Technikbegeisterung bereits in der Frühpädagogik. Mit „girls4tech“ hat sie ein attraktives Angebot für Schülerinnen der weiterführenden Schulen, und das Interne und Externe Mentoring hilft den Studentinnen schneller in das Studium zu kommen und auch besser den Berufseinstieg zu gestalten.

Das Forscherinnencamp an der HS.R kooperiert dieses Jahr zum dritten Mal mit der KRONES AG in Neutraubling. Beim Forscherinnencamp gehen 15 Schülerinnen eine Woche lang an der Hochschule Regensburg und bei der KRONES AG einer Forschungsfrage nach, die sich die beiden Kooperationspartner extra für diese Woche ausdenken und die den jungen Forscherinnen zu Beginn der Woche ausgehändigt wird. Das Thema für 2010 kann deshalb noch nicht verraten werden, betrifft aber dieses Jahr das Fachgebiet Wirtschaftsinformatik an der HS.R. Die Planungen hierfür sind in vollem Gange und wie Projektreferent und Koordinator des Forscherinnencamps Armin Gardeia bereits erfahren hat, erhält das Camp dieses Jahr beim Abschlusstag hohen Besuch. Der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil wird sich persönlich über die Forscherinnenaktivitäten informieren.

Und dass die Aktivitäten für Mädchen und junge Frauen Wirkung zeigen, erfuhren die Gäste beim zehnjährigen Jubiläum auch gleich. Einer noch nicht veröffentlichten Studie der Universität Stuttgart nach, die die Forscherinnencamps der vergangenen Jahre wissenschaftlich evaluierte, wollen 79 Prozent der Teilnehmerinnen an den Forschungscamps ein MINT-Studium aufnehmen. Gerade dies bestätigt diese Veranstaltungen für eine Studien- und Berufsorientierung. Die Forscherinnencamps werden jährlich in ganz Bayern durchgeführt, immer in der Kooperation einer Hochschule mit einem Unternehmen.

BIld: Forscherinnencamp 2009: Andrea Burkhardt, Gymnasiastin aus Kleinsendelbach (Oberfranken), zeigt, wie verschieden gefüllte Flaschen klingen. Im Hintergrund ist die grafische Programmierung mit „Labview“ zu sehen, die die zwölf Schülerinnen im Forscherinnencamp an der HS.R und bei Krones erstellt haben. Foto: Feuerer

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