Studierende präsentierten ihre Forschungsarbeiten bei ARC-Konferenz

19.07.2012
Von: Prof. Georg Scharfenberg, Fakultät Elektro- und Informationstechnik

Neben der Hochschule Regensburg (HS.R) sind vier weitere bayerische Hochschulen für angewandte Wissenschaften an der „Applied Research Konferenz" (ARC) beteiligt.

HS.R-Student Johannes Urban trägt seine Forschungsarbeit zum Thema „Evaluation of Solar DC/DC Charging Concepts in Off-Grid Operation“ vor. Foto: Prof. Georg Scharfenberg

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der ARC 2012 im Konferenzraum. Foto: Prof. Georg Scharfenberg

Konferenz- und Session-Leiter des ersten Tages der ARC 2012: (von rechts) Prof. Dr. Michael Niemetz, Prof. Dr. Jürgen Mottok, Prof. Dr. O. Ziemann, Prof. Georg Scharfenberg. Foto: Dipl.-Ing. (FH) Christoph Schmittner

Die zweite „Applied Research Konferenz" (ARC) fand am 25. und 26. Juni 2012 in Nürnberg statt. In der Konferenz berichten Masterstudierende des Studiengangs „Applied Research in Engineering Sciences“ über ihre Forschungsergebnisse. Der Masterstudiengang ist ein Erfolgsmodell. Es kooperieren die federführende Georg-Simon-Ohm-Hochschule in Nürnberg, die initiative Hochschule Regensburg, die Hochschule Deggendorf - die von der ersten Stunde an beteiligt war - und die in den vergangenen zwölf Monaten in die Kooperation eingetretenen Hochschulen Augsburg und Ingolstadt.

Die Studierenden erstellen zur Konferenz einen Beitrag in Form eines wissenschaftlichen Artikels, der entweder als Präsentation gehalten oder als Poster vorgestellt wird. In diesem Jahr ergab sich mit 51 Beiträgen eine Verdopplung der Teilnehmerzahl. Das Ziel ist es, einen hochwertigen Beitrag hochschul-öffentlich zu diskutieren und auf dieser Basis ein präsentables Paper für ein Journal vorzubereiten. Am Studiengang Applied Research sind alle ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten beteiligt, so dass eine große Breite von Themen präsentiert wurde.

Herausragend ist hier zum Beispiel der Umfang der Forschungsarbeiten auf den Gebieten der Materialwissenschaften, der Messtechnik und Embedded Software. Eine Besonderheit gegenüber der ersten ARC im Jahr 2011 zeigte sich darin, dass erstmals aktuelle Aufgabenstellungen aus der Klimathematik an den Hochschulen als Forschungsthema vorgetragen wurden. Es ging um die effiziente Nutzung Erneuerbarer Energien in den unterschiedlichen Facetten mit insgesamt sieben Beiträgen von Elektromobilität, über Forschung an Netzen bis hin zur Anlagentechnik.

Die wissenschaftliche Konferenz erfüllt darüber hinaus wichtige Kommunikations-Funktionen. Einerseits entsteht mit ihr ein hochschulinterner Informationsaustausch und andererseits wird eine hochschulübergreifende Kommunikation angeregt. Gerade der erfolgreiche Masterstudiengang selbst ist das beste Beispiel für das Ergebnis einer hochschulübergreifenden Kommunikation.

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