Studiengebühren gut angelegt - Studenten sprechen bei Verteilung mit

27.07.2006
Von: Stehr, Gregor

Regensburg. Jetzt ist es amtlich: Der Senat der Hochschule Regensburg hat sich auf 500 EUR Studiengebühren pro Student und Semester ab dem Sommersemester 2007 festgelegt. Bei der Verwendung des Geldes bestimmen die Studenten durch ihre Vertreter gleichberechtigt mit. "Die Studenten haben konstruktive Vorschläge, wie die Studienbeiträge am besten eingesetzt werden, deshalb haben wir sie von Anfang an in den Entscheidungsprozess eingebunden", so FH-Präsident Josef Eckstein. Intensivere Betreuung, mehr Tutorien, neueste Literatur und Computerausstattung, besser ausgestattete Labore und vieles mehr: die Studienbeiträge dienen der Verbesserung der Studienbedingungen. "Wir haben uns für 500 EUR entschieden, weil wir sichtbare und spürbare Verbesserungen schaffen wollen. Wir stellen sicher, dass das Geld der Studenten gut angelegt ist", erläutert Eckstein. Auch Aktivitäten der Studentenvertretung sollen gefördert werden.

Bei Befreiungen setzt die Hochschule neben Sozialverträglichkeit z.B. bei Studenten mit Kindern, bestimmten ausländischen Studenten und Härtefällen einen besonderen Akzent: Leistung und Engagement sollen belohnt werden. Studenten, die an der Hochschule besonderes soziales, ehrenamtliches Engagement zeigen oder in Senat und Studierendenvertretungen mitarbeiten, werden bei Befreiungen ebenso berücksichtigt wie Studenten, die ein Auslandssemester ablegen und damit zur Internationalisierung der Hochschule beitragen. Nach einer Übergangsfrist kommen die "Top 10 %" der Absolventen ebenfalls in den Genuss einer Rückerstattung

Präsident Eckstein: "Das ist eine ausgewogene Lösung, mit der wir auf Akzeptanz bei unseren Studenten hoffen."
 

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