Projektidee "Sicheres Radeln bei Dunkelheit" gewinnt Förderung

08.07.2020
Von: Armin Gardeia

Die Junge Hochschule der OTH Regensburg gewinnt mit der Projektidee "Sicheres Radeln bei Dunkelheit - Entwicklung einer Warn- und Blinkerjacke für den Straßenverkehr" die "LABS for CHIPS"-Förderung. Das Projekt startet im Herbst 2020.

Weil die Projektidee für die Entwicklung einer Warn- und Blinkerjacke für den Straßenverkehr sowohl technische als auch kreative und handwerkliche Prozesse vereint, hat sich die Junge Hochschule der OTH Regensburg um eine Förderung beim Wettbewerb "LABS for CHIPS" beworben – und gewonnen.

Weil die Projektidee für die Entwicklung einer Warn- und Blinkerjacke für den Straßenverkehr sowohl technische als auch kreative und handwerkliche Prozesse vereint, hat sich die Junge Hochschule der OTH Regensburg um eine Förderung beim Wettbewerb "LABS for CHIPS" beworben – und gewonnen. Foto: Armin Gardeia

Alleine im Jahr 2018 ereigneten sich knapp 90.000 Fahrradunfälle in Deutschland. Das Ziel des Projekts "Sicheres Radeln bei Dunkelheit - Entwicklung einer Warn- und Blinkerjacke für den Straßenverkehr" ist es, Radfahrerinnen und Radfahrer erkennbarer im Straßenverkehr zu machen und damit die Anzahl der Fahrradunfälle zu reduzieren. Initiiert hat das Projekt die Junge Hochschule der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg), die es auch durchführen und betreuen wird.

Der Wettbewerb "LABS for CHIPS"

Die Schülerinnen und Schüler sollen mit Unterstützung von Studierenden Warn- und Blinkerjacken entwickeln, die sie dann im Straßenverkehr schützen können und dabei so cool sind, dass sie auch gerne getragen werden. LABS for CHIPS ist ein gemeinsamer Wettbewerb des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Die Zielgruppe des Projekts sind Schülerinnen und Schüler zwischen zwölf und 16 Jahren. Ganz nach dem Motto "die Vielfalt macht’s" wird das Projekt im Herbst 2020 mit einem Innovationsworkshop gestartet. Grundsätzlich soll den Kindern keine feste Anleitung vorgegeben, sondern ein Raum zum kreativen Gestalten angeboten werden.

Innerhalb von sechs bis acht weiteren Workshops wird dann an einer gemeinsamen Umsetzung dieser Ideen gearbeitet. Technisch sollen die Ideen mithilfe von LilyPads (sehr flache Arduinos, die in die Kleidung eingenäht werden können) und Warnpullovern realisiert werden.

Projekt vereint technische, kreative und handwerkliche Prozesse

Mit der Projektidee"Warn- und Blinkerjacken" der studentischen Mitarbeiterin Robin Lauerer hat sich die Junge Hochschule beworben, weil dieses Projekt sowohl technische als auch kreative und handwerkliche Prozesse vereint. Es soll gezeigt werden, dass sowohl das Programmieren als auch das Nähen und Gestalten Mädchen und Jungs Spaß machen kann. Zudem will man damit auch bewusst gegen die typischen Rollenbilder antreten. 

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