Preise für Leistung und soziales Engagement von Studierenden

06.06.2014
Von: Diana Feuerer

Josef-Stanglmeier-Stiftung fördert Auslandsaufenthalte und Innovationen von Studierenden der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) mit insgesamt 21.500 Euro. OTH Regensburg ehrt ihre besten Absolventen und Absolventinnen.

Preisträger der Josef-Stanglmeier-Stiftung: Präsident Prof. Dr.Wolfgang Baier (rechts) und Johannes Paintl (links)

Preisträger und Preisträgerinnen der Josef-Stanglmeier-Stiftung: Präsident Prof. Dr.Wolfgang Baier (rechts) und Johannes Paintl (links), Vorstandsvorsitzender der Josef-Stanglmeier-Stiftung, überreichten den Studierenden der OTH Regensburg die Urkunden.

Die besten Absolventen der OTH Regensburg mit Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier (2. Reihe links) und Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Bock (1.Reihe links).

Ehrung der Besten: Die besten Absolventen und Absolventinnen der OTH Regensburg mit Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier (2. Reihe links) und Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Bock (1.Reihe links).

Der Festredner: Dr. Ulrich Eberl hielt einen interessanten Vortrag zum Thema "Zukunft 2050 – Die wichtigsten Technologien der kommenden Jahrzehnte". Fotos: OTH Regensburg

Der Festredner: Dr. Ulrich Eberl hielt einen interessanten Vortrag zum Thema "Zukunft 2050 – Die wichtigsten Technologien der kommenden Jahrzehnte". Fotos: OTH Regensburg

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"Die Preisverleihung der Josef-Stanglmeier-Stiftung hat eine lange Tradition an der OTH Regensburg", sagte Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg anlässlich der 19. Verleihung der Josef-Stanglmeier- und des Innovationspreises am Donnerstag, 5. Juni 2014.

Passend zum Thema Innovationen sprach als Festredner Dr. Ulrich Eberl, Leiter Innovationspublikationen der Siemens AG, Wissenschaftsjournalist und Autor des Buchs "Zukunft 2050". Der Titel seines Vortrags lautete "Zukunft 2050 – Die wichtigsten Technologien der kommenden Jahrzehnte".

Neben der Preisverleihung der Josef-Stanglmeier-Stiftung ehrte die OTH Regensburg ihre besten Absolventen und Absolventinnen aus acht Fakultäten. Mehr als 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft nahmen an der Veranstaltung teil. Für schwungvolle Musik während der Preisverleihung sorgte ein Instrumentalensemble der OTH Regensburg unter Leitung von Maike Berndt-Zürner.

Die Studierenden Simon Schäfer (Betriebswirtschaft), Magdalena Vieracker (Maschinenbau) und Elisabeth Weiß (Bauingenieurwesen) erhielten die diesjährigen drei Josef-Stanglmeier-Preise zu je 2.500 Euro, um damit ihr praktisches Studiensemester im Ausland zu realisieren.

Den mit 2.000 Euro dotierten Innovationspreis gewann der Absolvent Josef Lermer (Maschinenbau) für die Entwicklung eines schnellverstellbaren Differentials mit Laststufen für das Fahrzeug des Formula Student Teams der OTH Regensburg.

Anerkennungsprämien zu je 250 Euro für ihre Innovationen erhielten Johannes Fischer (Electrical and Microsystems Engineering), Tim Hautkappe (Maschinenbau), Christina Körber (Medizinische Informatik) und Simone Six (Leitung und Kommunikationsmanagement). Des Weiteren unterstützt die Stiftung die Auslandsaufenthalte von 134 Studierenden mit insgesamt 11.000 Euro.

Präsident Prof. Dr. Baier bedankte sich für die Förderung der Stiftung von insgesamt 21.500 Euro. Die OTH Regensburg hat anlässlich der Veranstaltung auch insgesamt 36 beste Absolventen und Absolventinnen aus allen acht Fakultäten der Hochschule geehrt, von denen nicht alle anwesend sein konnten.

"Wenn wir etwas nicht ausprobieren, werden wir es nicht lernen", sagte Johannes Paintl, Vorstandsvorsitzender der Josef-Stanglmeier-Stiftung, in seinem Grußwort. Deshalb fördere die Josef-Stanglmeier-Stiftung zum einen Studierende, die Erfahrungen im Ausland machen wollen, und zum anderen Innovationen von Studierenden.

Stellvertretend für alle Preisträger bedankte sich Elisabeth Weiß für die finanzielle Unterstützung der Josef-Stanglmeier-Stiftung. Die Bauingenieurin wird ihr Praxissemester in Stockholm verbringen. Von Stefan Amann, Josef-Stanglmeier-Preisträger 2012, erfuhren die Anwesenden, wie bereichernd ein solcher Auslandsaufenthalt sein kann. Er konnte mit Unterstützung der Josef-Stanglmeier-Stiftung ein Praktikum in Australien absolviert.

Anschließend präsentierte Josef Lermer, Fakultät Maschinenbau, sein schnellverstellbares Differential. Das Differential verbessert die Agilität sowie das Fahrverhalten des Rennautos des Formula Student Teams speziell in Kurven deutlich.

Der Zukunftsforscher Dr. Eberl arbeitete in seinem Festvortrag zwei bedeutende Trends der Zukunft heraus: der Umweltschutz und die Bio- und Medizintechnik. Weitere Prognosen sind: 2050 werden ein Drittel mehr Menschen als heute auf dem Planet Erde leben und, dreimal so viel Menschen über 65 Jahre wie heute. 2050 werden außerdem fast so viele Menschen in Städten leben wie heute auf der ganzen Erde. Und: Elektroautos werden 2050 den Stadtverkehr dominieren, so Dr. Eberl. Außerdem wird sich die Rechenleistung, Speicherfähigkeit und Datenübertragung von Mikrochips vertausendfacht haben. Für die Preisträger des Stanglmeier-Preises 2014 hatte er eine passende Prognose im Gepäck: Im Jahr 2050 ist Internationalität eine der wichtigsten Eigenschaften.

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