Präsentation hervorragender Diplomarbeiten an der Hochschule Regensburg

05.07.2007
Von: Prof. Dr. Christine Süß-Gebhard

Verein der Freunde der Fachhochschule Regensburg verleiht Preise

Der Präsentationspreis gehört zu den schönsten Veranstaltungen an der Hochschule Regensburg. Dies war die einhellige Meinung der Besucher der Veranstaltung. Die Preisträgerinnen und Preisträger kommen aus den acht Fakultäten, die auch die Auswahl treffen. Die hervorragend dokumentierten und präsentierten Diplomarbeiten geben einen eindrucksvollen Überblick  über die anspruchsvollen Themen, die an der  Hochschule Regensburg zu bearbeiten sind. Jeweils 10 Minuten lang hatten die Referentinnen und Referenten Gelegenheit, die Ergebnisse ihrer Arbeiten vorzustellen. Anschließend mussten sie sich den Fragen des Publikums stellen.

Der Mathematiker Sebastian Baumgartner stellte sein Ortungssystem vor, dass z. B. Speditionen eine permanente Abstimmung  der Routen der einzelnen LKWs an aktuelle Verkehrsbedingungen ermöglicht. Er plant mit seiner Idee ein Unternehmen zu gründen.  Interessenten für sein System gibt es bereits.
Der Elektrotechnik-Ingenieur Blabsreiter ging der Frage nach, ob aus dem Werkstoff Glas eine funktionsfähige Tastatur entstehen kann.  Den im Laufe seiner Diplomarbeit entwickelten Prototyp einer Glastastatur  will er nun im Zuge seiner Tätigkeit als Ingenieur an der Hochschule Regensburg laufend verbessern.

Lärmschutzwände sind an Hochgeschwindigkeitstrassen unabdingbar. Florian Dier von der Fakultät Bauingenieurwesen setzte sich mit dem Schwingungsverhalten dieser Wände und der damit verbundenen Lärmentwicklung auseinander. Sein Berechnungsverfahren ermöglicht  auf vereinfachte Weise Modellrechnungen.

Betriebswirt Heissenberger untersucht vor Ort in Odessa, ob  durch ein Private Public Partnership - Modell eine zeitgemäße Wasserversorgung bzw. Abwasserentsorgung finanziert werden kann.

Gina Lankes von der Fakultät Architektur stellte ihren Entwurf für das Gelände „Schelsbräu“ in der Ortsmitte von Tirschenreuth vor.  Eine besondere Herausforderung bestand bei dieser Arbeit darin, eine Verbindung zwischen dem Stadtplatz und dem für die Landesgartenschau geplanten Gelände zu schaffen.

Die Sozialpädagogin Christine Lederer stellte bei der Auswertung von Daten des Robert-Koch Instituts fest, dass Status und Geschlecht sowohl beim Einstieg in als auch Ausstieg aus dem Rauchen eine Rolle spielen.
Diplom-Ingenieurin Katharina Rieger von der Mikrosystemtechnik untersuchte, wie die Oberfläche eines Silizium-Wafers behandelt werden muss, damit Wasser gut abperlen kann.

Abgasreduktion durch Nachbehandlung war das Thema des Maschinenbauers Markus Wagner. Seine experimentellen Untersuchungen zeigten, dass Wärme den Wirkungsgrad eines Katalysators beeinflusst.

Alle Referentinnen und Referenten wurden vom Publikum für ihre innovativen Konzepte mit viel Applaus bedacht. Die mit 300 € dotierten Preise übergab ihnen der Vorsitzende des Vereins der Freunde der Hochschule Regensburg, Dr. Harro Lührmann.

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