OTH Regensburg zeigt Forschungskompetenz an der ARC 2013

30.10.2013
Von: Prof. Dr. Anton Horn, Prof. Dr. Jürgen Mottok, Prof. Georg Scharfenberg

Zum dritten Mal haben bayerische Hochschulen ihre Forschungskompetenz in der Applied Research Conference 2013 (ARC 2013) gezeigt. Insgesamt haben die Studierenden des Studienganges Master of Applied Research der OTH Regensburg stattliche 158 Beiträge für die ARC 2013 eingereicht.

Auditorium der ARC 2013 mit zahlreichen Konferenzgästen

Keynote-Ansprache von dem Vorstand der Continental AG, Helmut Matschi (rechts) und General Chair der ARC 2013 Prof. Dr. Jürgen Mottok.

Vorstand der Continental AG, Helmut Matschi (rechts) und General Chair der ARC 2013 Prof. Dr. Jürgen Mottok

Prof. Scharfenberg begrüßt als Vorsitzender der hochschulübergreifenden Prüfungskommission die Konferenzgäste der ARC 2013.

Prof. Scharfenberg

Volles Haus: Auditorium der ARC 2013 mit zahlreichen Konferenzgästen. Fotos: OTH Regensburg

Die Konferenz fand in diesem Jahr am 17. und 18. Oktober 2013 an der Technischen Hochschule Deggendorf statt. Die Konferenz mit bayerischen Technischen Hochschulen und Hochschulen beinhaltete sowohl Zeitfenster mit Vorträgen (Vortragsslots), als auch wissenschaftliche Beiträge, die mit Hilfe großer Poster präsentiert wurden, sogenannte Poster Sessions.

Die ARC 2013 beweist sich damit als die Konferenzmarke des Masterstudiengangs Applied Research in Engineering Science (MAPR). Sie wird alternierend an einer der im Studiengang beteiligten Hochschulen veranstaltet.

Die Professoren der Fakultät Elektro- und Informationstechnik der OTH Regensburg, Prof. Georg Scharfenberg und Prof. Dr. Jürgen Mottok sagten: "Mit der Applied Research Conference finden sieben Hochschulen den Raum und die Zeit die Forschungskompetenz der über 300 beteiligten Studierenden, die von mehr als 100 Professoren und Professorinnen angeleitet werden, die angewandten Forschungsleistungen zu demonstrieren. Die ARC Konferenz ist damit nicht nur ein Marktplatz der Leistungen und Kooperationen in der akademischen und industriellen Welt, sondern stützt die Entwicklung der Bildungsbiographie der Young Academics."

Helmut Matschi, Vorstand der Continental AG und Keynote Speaker am 18. Oktober auf der ARC 2013, betonte die Wichtigkeit der forschungsorientierten Ausbildungsangebote aus der Sicht der Continental AG. In seiner Keynote-Ansprache stellte Helmut Matschi die Herausforderungen des Zukunftsthemas, des automatisierten Fahrens dar. Die Entwicklung von Produkten und Systemen für automatisiertes Fahren ist eines der zentralen Themen der langfristigen Technologie-Strategie des internationalen Automobilzulieferers Continental.

Die ARC 2013 hatte an zwei Konferenztagen parallele Sessions zu den folgendenden Themen: 

  • Car Technology 
  • Data Networks 
  • Energy
  • Logistics
  • Material Sciences 
  • Meaurement
  • Optical Technologies
  • Power Technology, Electronics
  • Robotics 
  • Software Engineering and Embedded Software

Vorteile des Masterstudienganges Applied Research in Engineering Sciences:

Der Masterstudiengang Applied Research in Engineering Sciences bietet guten Bachelorabsolventen und -absolventinnen die Möglichkeit einer Höherqualifizierung in der angewandten Forschung und Entwicklung (F&E). Er ist an ein Forschungsprojekt an der Hochschule gebunden (Förder- oder Industrieprojekt), das über drei Semester bearbeitet wird. 

Der Studiengang qualifiziert zur eigenständigen ingenieurwissenschaftlichen Bearbeitung von anwendungsnahen Forschungsvorhaben. So werden Studierende sowohl mit fachlichen Inhalten als auch mit organisatorischen Abläufen vertraut gemacht, wie sie in komplexen firmenübergreifenden Projekten auftreten (beispielsweise in nationalen und Europäischen Förderprojekten). 

Die fachspezifische Ausrichtung hängt vom gewählten Projektthema oder den gewählten Lehrveranstaltungen ab. Das Projektthema bietet der betreuende Hochschullehrer aus dessen F&E-Aktivitäten heraus an. Die Lehrveranstaltungen werden in fachlicher Verbindung zur Aufgabenstellung mit dem Betreuer individuell zusammengestellt.  

Im Studium wirr eine weitergehende wissenschaftliche Qualifizierung des Studierenden angestrebt, in deren Rahmen auch eine veröffentlichungsfähige Publikation erstellt wird. Jeder Studierende wird während des gesamten Studiums von einer Professorin oder einem Professor in einem Forschungsprojekt betreut. 

Der Masterstudiengang ist ein gemeinsames Angebot der Ostbayerischen Technischen Hochschulen Amberg-Weiden und Regensburg, der Technischen Hochschulen Deggendorf, Ingolstadt und Nürnberg, sowie der Hochschulen Augsburg und Ansbach.

Damit steht ein vielfältiges Angebot an Forschungsthemen und Lehrveranstaltungen zur Verfügung und jeder Studierende kann während des Studiums über Hochschulgrenzen hinweg wertvolle Kontakte mit Forschungsinstituten und Firmen für die spätere berufliche Tätigkeit knüpfen.

Auch wird eine spätere kooperative Promotion für besonders gute Absolventen eine Option sein können.

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