Netzwerk INDIGO unterstützt KI-Förderung in Ostbayern

22.05.2020
Von: INDIGO, Stabsstelle Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Im Zuge des KI-Wettbewerbs der Hightech Agenda Bayern wurden insgesamt 13 KI-Professuren an die ostbayerischen Hochschulen verteilt. Drei der Professuren gehen dabei an die OTH Regensburg.

Die OTH Regensburg wurde beim KI-Wettbewerb der Hightech Agenda Bayern mit insgesamt drei Professuren bedacht.

Die OTH Regensburg wurde beim KI-Wettbewerb der Hightech Agenda Bayern mit insgesamt drei Professuren bedacht. Grafik: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Die Förderung der KI-Forschung ist ein zentraler Bestandteil der Hightech Agenda Bayern. Zu diesem Zweck hat die Bayerische Staatsregierung im Dezember 2019 einen Wettbewerb ausgerufen, um zusätzlich 50 Professuren im Themenfeld Künstliche Intelligenz an den bayerischen Hochschulen zu schaffen. In diesem Rahmen haben sich die ostbayerischen Hochschulen stark aufgestellt und konnten auf bereits bestehende Kooperationen zurückgreifen, um das Zukunftsfeld KI gemeinsam voranzutreiben. Insgesamt konnten so 13 Professuren für die ostbayerischen Hochschulen gewonnen werden.

An der Universität Passau werden drei neue KI-Professuren eingerichtet, die maßgeblich den Forschungsschwerpunkt „KI und Nachhaltigkeit“ gestalten werden. Auch die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) erhält drei neue Professuren und kann somit den Fokus auf das Themenfeld der Künstlichen Intelligenz weiter stärken. Nach der erst kürzlich gegründeten Fakultät für Informatik und Data Science konnten auch für die Universität Regensburg drei weitere Professuren gewonnen werden. Die Technische Hochschule Deggendorf freut sich über die Verstärkung von insgesamt drei Professuren aus verschiedenen Verbünden. Mit einer weiteren bewilligten Professur an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut wird die ostbayerische Forschungslandschaft auch an diesem Standort zusätzlich gefördert.

Erfolgreiche Verbundanträge dank hochschulübergreifender Kooperationen

Hochschulübergreifende Zusammenarbeit ist ein Kernelement des Wettbewerbs der Bayerischen Staatsregierung: Von den 175 eingereichten Anträgen handelt es sich in 150 Fällen um Verbundanträge, die die Vernetzung zwischen den Hochschulen für angewandte Wissenschaften, den Technischen Hochschulen und Universitäten fördern. Ganz im Zeichen der Kooperation steht auch der Verbundantrag „KI Campus Ostbayern“, in dem sich die ostbayerischen Hochschulen (Universität Passau, OTH Regensburg, OTH Amberg-Weiden, TH Deg-gendorf sowie HAW Landshut) gemeinsam am KI-Wettbewerb beteiligten. Die Initiative wurde in der Phase der Antragsstellung von der INDIGO-Geschäftsstelle unterstützt und konnte die Professuren „Künstliche Intelligenz im Strafrecht“ (Universität Passau), „Edge AI und Koopera-tive Systeme“ (OTH Regensburg) sowie „Künstliche Intelligenz für Cybersicherheit“ (TH Deggendorf) einwerben.

Bewährte Zusammenarbeit der ostbayerischen Hochschulen

Durch die gemeinsame Initiative wird eine langjährige, bewährte und erfolgreiche Zusammenarbeit der Hochschulen fortgesetzt: Das Netzwerk INDIGO (Netzwerk Internet und Digitalisierung Ostbayern) hat seit seiner Gründung im Jahr 2014 durch vielfältige Aktivitäten eine verstärkte Kooperation der ostbayerischen Hochschulen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Themenfeld Digitalisierung ermöglicht. Basierend auf der durch INDIGO entstandenen, hochschulübergreifenden Bündelung wissenschaftlicher Kompetenzen in ausgewählten, zukunftsorientierten Themenfeldern und regionalen Fragestellungen sind neue Kooperationen innerhalb des Netzwerks sowie mit externen Akteuren angestoßen worden. Diese Zusammenarbeit war zudem die Basis für sehr erfolgreiche Förderanträge im Verbund. Nach dem Projekt TRIO „Hochschulverbund Transfer und Innovation Ostbayern“, das im Rahmen des BMBF-Förderprogramms „Innovative Hochschule“ die Intensivierung und Koordinierung des Wissens- und Technologietransfers anstrebt, ist das Ergebnis des KI-Wettbewerbs das jüngste Beispiel für den Erfolg der Hochschulkooperation.

Weitere Informationen sowie eine vollständige Liste aller bewilligten Professuren in ganz Bayern können der Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst entnommen werden: https://www.stmwk.bayern.de/pressemitteilung/11941/nr-119-vom-15-05-2020.html

Über INDIGO

Im Netzwerk Internet und Digitalisierung Ostbayern (INDIGO) bündeln sechs ostbayerische Hochschulen ihre Kompetenzen im Bereich Internet und Digitalisierung, um die Region Ostbayern als exzellenten Wissenschaftsstandort, aber auch als Ort von leistungsstarken und erfolgreichen Wirtschaftsunternehmen dauerhaft zu stärken und weiter auszubauen. Hierbei fördert INDIGO insbesondere die fachübergreifende Kooperation auf dem Gebiet der ange-wandten Forschung und Grundlagenforschung zu Digitalisierungsthemen zwischen den beteiligten Hochschulen.

Weitere Informationen sind auf der Homepage des Netzwerks verfügbar: https://www.indigo-netzwerk.de/

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