Live-3D-Scan im Vermessungskundelabor!

28.06.2010
Von: Feuerer, Diana

Die Fakultät Bauingenieurwesen der Hochschule Regensburg hat kürzlich ihren neuen Terrestrischen Laserscanner offiziell vorgestellt.

Der erste große Auftritt des neuen Terrestrischen 3D-Laserscanners LEICA HDS 6100 der Hochschule Regensburg war ein voller Erfolg. Bei der offiziellen Inbetriebnahme am 22. Juni 2010, erstellte das Gerät vor den Augen aller einen 3D-Scan von den zirka 30 geladenen Gästen im Vermessungskundelabor der Fakultät Bauingenieurwesen. Die Anwesenden, Vertreter unter anderem vom Amt für ländliche Entwicklung, der Autobahndirektion Südbayern, dem Vermessungsamt Regensburg sowie aus Ingenieurbüros  und Bauunternehmungen der Region, und auch die Hochschulleitung waren beeindruckt. Mit dem 3D-Laserscanner werden bis zu 500.000 Punkte pro Sekunde angemessen und mit Koordinaten versehen. Mit digitalen Bildern unterlegt entsteht ein täuschend echtes Modell einer Topologie. Die Fakultät Bauingenieurwesen ist mit der Anschaffung des zirka 120.000 Euro teuren Geräts auf dem neusten Stand der Technik. 

Prof. Dipl.-Ing. Wolfgang Stockbauer stellte eingangs der Veranstaltung den derzeitigen Stand der Messtechnik vor. Er berichtete von den Projekten der Fakultät Bauingenieurwesen, in denen bereits mit Terrestrischen Laserscannern externer Partner gearbeitet wurde. Los ging es mit einem Projekt am U-Bahnhof Hardhöhe Fürth (2005-2006) in Kooperation mit dem Unternehmen Klebl, Neumarkt. Derzeit laufen Messkampagnen auf der Baustelle der B15neu in Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt ForBAU. „Kooperationen sind entscheidend. Sie sind die Grundlage unserer praxisnahen Ausbildung“, sagte Präsident Prof. Dr. Eckstein und bedankte sich bei den anwesenden Partnern aus der Wirtschaft. Auch Prof. Dr. Andreas Maurial, Dekan der Fakultät Bauingenieurwesen lobte die Zusammenarbeit mit externen Partnern. Claus Plank, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fakultät Bauingenieurwesen, demonstrierte schließlich den Laserscanner und erstellte von dem Labor samt seiner Insassen ein entsprechend beeindruckendes 3D-Abbild. Anwendung in der Lehre findet der Terrestrische Laserscanner derzeit in einer Abschlussarbeit zum Thema „Bestandsaufnahme des Gesandtenfriedhofs mittels Terrestrischem Laserscanning“.

Bild 1: Bei der offiziellen Inbetriebnahme: (von links) Dipl.-Ing. (FH) Claus Plank , Prof. Dipl.-Ing. Wolfgang Stockbauer, Präsident Prof. Dr. Josef Eckstein,  Prof. Dr.-Ing. Andreas Maurial begutachten den neuen Terrestrischen Laserscanner. Foto: Feuerer

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