Hochschule Regensburg (HS.R) für Chancengleichheit ausgezeichnet

26.09.2012
Von: Total E-Quality e.V. / Diana Feuerer

Die Auszeichnung des Vereins Total E-Quality e.V. haben die HS.R-Frauenbeauftragte, Prof. Dr. Christine Süß-Gebhard, und Andrea März-Bäuml vom HS.R-Familienbüro in Berlin entgegengenommen.

Bei der Preisverleihung: Prof. Dr. Christine Süß-Gebhard (2. von links), Frauenbeauftragte der Hochschule Regensburg, und Andrea März-Bäuml (links) vom HS.R-Familienbüro erhielten die offizielle Urkunde von Eva Maria Roer (rechts), Vorsitzende des Total E-Quality Deutschland e.V., und Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Foto: TOTAL E-Quality e.V.

„Die Führungspersönlichkeiten unserer Prädikatsträger haben erkannt, dass gelebte und in der Organisation fest verankerte Chancengleichheit zu mehr Erfolg führt. Ganz ohne gesetzliche Vorgaben präsentieren sie sich als zukunftsweisende Vorbilder“, sagte Eva Maria Roer, Vorsitzende des Total E-Quality Deutschland e.V. bei der Prädikatsübergabe an Prof. Dr. Christine Süß-Gebhard, Frauenbeauftragte der Hochschule Regensburg (HS.R) und Andrea März-Bäuml (links) vom HS.R-Familienbüro. Die HS.R wurde als eine von 51 Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden am 24. September 2012 in Berlin für Chancengleichheit in ihrer Personalpolitik ausgezeichnet.

„Die Hochschule Regensburg schafft Frauen und Männern nicht nur die gleichen Rahmenbedingungen für beruflichen Erfolg und ist selbst damit erfolgreicher als andere. Sondern: Sie fördert die Karriere von Frauen in der Organisation und steigert damit ihre Attraktivität als Arbeitgeber“, so Roer. „Diese Auszeichnung bedeutet uns sehr viel. Uns ist es enorm wichtig, die Vereinbarkeit von Beruf oder Studium und Familie zu ermöglichen. Das Prädikat bestätigt den Erfolg unserer Arbeit“, sagt Prof. Dr. Süß-Gebhard.

Das Prädikat TOTAL E-QUALITY wird jährlich vergeben. Die Auszeichnung gilt für jeweils drei Jahre und ist das Ergebnis eines umfangreichen Bewerbungsprozesses. In der Begründung der Jury heißt es zur HS.R: „Im Bereich der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familienverantwortung lassen sich herausragende Aktivitäten erkennen. Sie zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität im Wechsel von Vollzeit auf Teilzeit sowie die Möglichkeit der Telearbeit aus. Für Studierende mit Kind besteht die Möglichkeit des Teilzeitstudiums und die Verlängerung von Prüfungsfristen.“

 

TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V.
TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, Chancengleichheit von Frauen und Männern im Beruf zu etablieren und nachhaltig zu verankern. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Frauen in Führungspositionen. Neben der Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht es um eine chancengerechte Personalbeschaffung und -entwicklung, um die Förderung partnerschaftlichen Verhaltens am Arbeitsplatz und um die Berücksich¬tigung von Chancengleichheit in den Unternehmensgrundsätzen. TOTAL E-QUALITY steht für Total Quality Management (TQM), ergänzt um die Gender-Komponente (Equality).

Der Verein wurde 1996 von Vertreter/innen großer deutscher Unternehmen mit Unterstützung der Bundesministerien für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie sowie für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gegründet. Der Verein hat heute fast 100 Mitglieder.

Die Initiative vergibt jährlich das TOTAL E-QUALITY Prädikat für beispiel¬haftes Handeln im Sinne einer an Chancengleichheit ausgerichteten Personal¬führung. 360 Prädikate konnten bisher verliehen werden. Die Bundesregierung empfiehlt TOTAL E-QUALITY seit 2001. Weitere Informationen unter www.total-e-quality.de

TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V.
Geschäftsstelle
Mangelsfeld 11-15, 97708 Bad Bocklet
Tel. +49 9708 909-110
E-Mail: info@total-e-quality.de


Information zu Chancengleichheit an der Hochschule Regensburg

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