Haus der Technik geht offiziell in Betrieb

14.10.2016
Von: Diana Feuerer

Der Bayerische Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle nennt neues, 33,7 Millionen Euro teures Gebäude eine „richtige“ Investition für den „wissenschaftspolitischen Hotspot“ Regensburg.

Vor dem neuen Haus der Technik der OTH Regensburg am Campus am Galgenberg: (von links) Claudia Zirra, Baudirektorin, Bereichsleiterin Hochschulbau vom Staatlichen Bauamt Regensburg, Dr. Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg, und Dr. Hans-Martin Weiss

Vor dem neuen Haus der Technik der OTH Regensburg am Campus am Galgenberg: (von links) Claudia Zirra, Baudirektorin, Bereichsleiterin Hochschulbau vom Staatlichen Bauamt Regensburg, Dr. Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg, und Dr. Hans-Martin Weiss, Regionalbischof, Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Regensburg, Joachim Wolbergs, Oberbürgermeister Regensburgs, Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg, Dr. Ludwig Spaenle, MdL, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst und die Mitglieder des Bayerischen Landtags Dr. Franz Rieger und Jürgen Mistol.

Der Schlüssel für das neue Haus der Technik an der OTH Regensburg ist übergeben: (von links) Dr. Ludwig Spaenle, MdL, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Joachim Wolbergs, Oberbürgermeister Regensburgs, Claudia

Der Schlüssel für das neue Haus der Technik an der OTH Regensburg ist übergeben: (von links) Dr. Ludwig Spaenle, MdL, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Joachim Wolbergs, Oberbürgermeister Regensburgs, Claudia Zirra, Baudirektorin, Bereichsleiterin Hochschulbau vom Staatlichen Bauamt Regensburg, Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg, Dr. Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg, und Dr. Hans-Martin Weiss, Regionalbischof.

Die Investition in das Gebäude Haus der Technik ist eine „richtige“ Investition, so Dr. Ludwig Spaenle, MdL, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst anlässlich der Einweihung des neuen Gebäudes der OTH Regensburg.

Die Investition in das Gebäude Haus der Technik ist eine „richtige“ Investition, so Dr. Ludwig Spaenle, MdL, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst anlässlich der Einweihung des neuen Gebäudes der OTH Regensburg.

Gottes Segen erhielt das Haus der Technik der OTH Regensburg von Dr. Rudolf Voderholzer (links), Bischof von Regensburg, und Dr. Hans-Martin Weiss, Regionalbischof.

Gottes Segen erhielt das Haus der Technik der OTH Regensburg von Dr. Rudolf Voderholzer (links), Bischof von Regensburg, und Dr. Hans-Martin Weiss, Regionalbischof.

Seit zwei Wochen ist das 33,7 Millionen teure, neue Haus der Technik am Campus in Betrieb. Eingezogen und damit von Prüfening an den Campus umgezogen sind die Fakultät Bauingenieurwesen und die Fakultät Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik. F

Seit zwei Wochen ist das 33,7 Millionen teure, neue Haus der Technik am Campus in Betrieb. Eingezogen und damit von Prüfening an den Campus umgezogen sind die Fakultät Bauingenieurwesen und die Fakultät Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik. Fotos: OTH Regensburg / Peter Ferstl

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„Ich hoffe, wir werden in diesem neuen Gebäude viele Schätze bergen“, sagte  Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg am 14. Oktober anlässlich der Einweihung des neuen Gebäudes Haus der Technik am Campus am Galgenberg 28. Von Baudirektorin Claudia Zirra, Bereichsleiterin Hochschulbau vom Staatlichen Bauamt Regensburg, hatte er dazu ein „Schatzkästchen“ mit einem goldenen Schlüssel, dem symbolischen Schlüssel für das Gebäude, erhalten. Jetzt liege es an der OTH Regensburg, so Zirra in Anlehnung an das Märchen „Der goldene Schlüssel“ der Brüder Grimm, die „Schätze“ des neuen Gebäudes zu bergen. Knapp 200 Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik waren zu der Veranstaltung mit Segnung an die OTH Regensburg gekommen. Allen voran Dr. Ludwig Spaenle, MdL, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Er erinnerte an die damals, Anfang der Siebziger, „mutige“ Entscheidung, die Fachhochschulen, darunter die Fachhochschule Regensburg, zu gründen. Jetzt sei hier in Regensburg „mit Händen zu greifen“, was es für eine Region bedeute, eine Hochschule zu gründen, so Spaenle. Das Haus der Technik sei eine „richtige“ Investition. Das Gebäude sei ein weiterer Schritt einer vorausschauenden, strategischen Flächenpolitik, die hier in Regensburg erfolgreich im Gange sei. „Regensburg ist ein wissenschaftspolitischer Hotspot“, so Dr. Spaenle. Weitere 30 Standorte mit akademischen Angeboten seien in der bayerischen Region umgesetzt oder in Planung, so Dr. Spaenle, für ihn ist das die Fortführung dieser Strategie, ähnlich der damaligen Gründung der Fachhochschulen 1971.

Freistaat investiert aktuell 110 Millionen in Ausbau der OTH Regensburg

Aktuell investiere der Freistaat allein in den Ausbau der OTH Regensburg 110 Millionen Euro, sagte Prof. Dr. Baier, Präsident der OTH Regensburg, und bedankte sich dafür ausdrücklich beim Wissenschaftsminister. Er dankte auch dem Staatlichen Bauamt Regensburg für den Bau des Gebäudes und allen, die dazu beigetragen haben, intern ausdrücklich der stellvertretenden Leiter der Abteilung Gebäude und Technik, Elke Würth. Zwar sei es immer noch recht eng an der OTH Regensburg, sagte Prof. Dr. Baier, doch mit der Einweihung des Hauses der Technik gebe es erst einmal Grund zum Feiern, da dieses Gebäude die räumliche Situation an der OTH Regensburg etwas entspanne. Das Gebäude hat 33,7 Millionen Euro gekostet. Gebaut hat das Staatliche Bauamt Regensburg, Bereich Hochschulbau, von 2013 bis 2016. Der Architekt des Gebäudes ist das Architekturbüro Blasch, Regensburg. Das Gebäude sei der Einstieg in die Restverlagerung der OTH Regensburg von Prüfening an den Campus am Galgenberg, merkte Prof. Dr. Baier in seiner Begrüßung an, deshalb sei dies Gebäude besonders wichtig. Geplant ist, dass die in der Prüfeninger Straße noch verbliebene Fakultät Architektur und die Verwaltung bis 2020 ebenfalls auf den Campus am Galgenberg ziehen. Mit dem Haus der Technik konnten jetzt immerhin schon die Fakultäten Bauingenieurwesen und Allgemeinwissenschaften und Mikrosystemtechnik auf den Campus ziehen, so der Präsident.

Mehr Platz für Lehre und moderne Labore

Der Betrieb im Haus der Technik ist vor zwei Wochen, pünktlich zum Start des Wintersemesters 2016/2017 gestartet, so Prof. Dr. Baier. Neben Hörsälen und Cip-Pools für die Lehre befinden sich vor allem viele moderne Labore für die neuen Studiengänge der OTH Regensburg, wie Biomedical Engineering oder Regenerative Energietechnik und Energieeffizienz, in dem Gebäude, so Prof. Dr. Baier. Der Präsident machte aber deutlich, dass das Haus der Technik zwar etwas Entlastung bringe, jedoch die OTH Regensburg immer noch unter deutlicher räumlicher Enge leide. Denn: Seit 2007 habe die OTH Regensburg ihre Studierendenzahlen von knapp 6000 auf 11000 erhöht. „Wir haben unsere Zielzahlen mit dem Wissenschaftsministerium übererfüllt“, dazu der Präsident. „Das hat uns viel abverlangt“, so Prof. Dr. Baier.  Für die Forschung nutze die OTH Regensburg inzwischen auch Räume in der TechBase, dem Gebäude der Stadt am Galgenberg, östlich vom Campus. Diesbezüglich lobte Prof. Dr. Baier auch die sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt.

Studierende der Hochschulen machen Regensburg „dynamisch“

Joachim Wolbergs, Oberbürgermeister Regensburg, gratulierte ebenfalls persönlich zur Einweihung des neuen Gebäudes. Auch er bedankte sich beim Wissenschaftsminister für die Investition in Regensburg, die das Gebäude für ihn bedeute, weil es Bestandteil der „großen Entwicklungslinie“ der Stadt sei. Die Stadt habe sich Hand in Hand mit der Entwicklung der Hochschulen fortentwickelt, so Wolbergs. Von den 160000 Einwohnern sind aktuell rund 33000 Studierende. „Das macht eine Stadt dynamisch“, sagte Wolbergs. Die Stadt werde auch weiterhin auf Innovationen setzen, so Wolbergs, und das Haus der Technik stehe für Innovationen. 

„Glaube und Wissen gehören zusammen“

Dr. Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg, und Dr. Hans-Martin Weiss, Regionalbischof, Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Regensburg, segneten das Gebäude. Warum eine Segnung im Haus der Technik Sinn macht, erklärte Bischof Voderholzer: „Die Verantwortlichen bringen zum Ausdruck, dass es mehr gibt, als das, was erforscht werden kann“. Und auch für Regionalbischof Weiss gehören Glaube und Wissen zusammen, „damit aus dem einen kein Aberglaube und aus dem anderen keine Ideologie wird“. Dass das Haus der Technik bestimmt gute Dienste bei der Erkenntnisgewinnung leisten werde, war sich Regionalbischof Weiss sicher. Baudirektorin Zirra überreichte schlussendlich den Schüssel an Prof. Dr. Baier, verpackt in einem „Schatzkästchen“, auf dessen Deckel das neue Gebäude mit seinen vier Baukörpern nachempfunden ist. „Schlag auf Schlag“ gehe es derzeit an der OTH Regensburg voran, so Zirra. Im März 2016 war Richtfest des neuen Gebäudes der Fakultät Informatik und Mathematik, nun ist Einweihung Haus der Technik und Ende 2017 soll das Gebäude der Fakultät Informatik und Mathematik fertig werden.

Ein Bauprojekt nach dem anderem bei der OTH Regensburg

2018 soll, so Zirra, der Bau des neuen Gebäudes der Fakultät Architektur und der Verwaltung am Campus starten. „Wir, das Bauamt, freuen uns mit Ihnen, der OTH Regensburg, diese großartigen Projekte durchführen zu können“, so Zirra und dankte allen Beteiligten, vor allem auch dem Team im Bauamt für den „ambitionierten Endspurt der letzten Wochen“. Beim „Hervorbringen vieler Innovationen im Haus der Technik“ wünschte Sie abschließend viel Glück. Für Musik bei der Veranstaltung sorgte das Klarinettenquartett der Laabertaler Musikanten mit Kathrin Böhm, Thomas Höfele, Vera Littkopf und Anita Seitz. Nach der Veranstaltung führten Bauoberrat Stefan Krabatsch, Abteilungsleiter Liegenschaften OTH Regensburg vom Staatlichen Bauamt Regensburg, Hochschulbau, und Manfred und Bernhard Blasch vom Architekturbüro Blasch die Gäste durch das Gebäude. 

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