Gute Zusammenarbeit im Bewässerungsprojekt des TWO

31.10.2013
Von: Prof. Dr. Martin Schubert, Prof. Dr. Andreas Weiß

In dem TWO-Projekt (Technologie- und Wissenschaftsnetzwerk Oberpfalz) kooperieren die Ostbayerischen Technsichen Hochschulen Regensburg, Amberg-Weiden und die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Es gab ein weiteres Treffen zur Zusammenarbeit im Projekt "Wasserrohr".

Die aus Amberg-Weiden, Regensburg, Freising und Fürth zusammengekommenen Teilnehmer beim Projektmeeting.

Die aus Amberg-Weiden, Regensburg, Freising und Fürth zusammengekommenen Teilnehmer beim Projektmeeting am 30. September 2013 am Standort Amberg der OTH Amberg-Weiden, darunter unter anderem: Albert Martinez (OTH Regensburg), Dr. Harald Hackl (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf), Stefan Schiller, Prof. Dr. Martin Schubert (OTH Regensburg), Christoph Mühlmann (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf), Marco Romminger, Michael Oberacher, Johannes Fröhler (OTH Regensburg) und Prof. Andreas Weiß von der OTH Amberg-Weiden.

Prof. Dr. Andreas Weiß erläutert den Prüfstand für die Miniturbine in seinem Labor in Amberg.

Prof. Dr. Andreas Weiß erläutert den Prüfstand für die Miniturbine in seinem Labor in Amberg. Fotos: Prof. Dr. Andreas Weiß

Gefördert durch Projektmittel des TWO ist zwischen dem Elektroniklabor der Fakultät Elektro- und Informationstechnik der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) und dem Labor für Strömungsmaschinen der OTH Amberg-Weiden (Standort Amberg) eine intensive Zusammenarbeit entstanden.

Diese Kooperation verbindet die Standorte Amberg und Regensburg ebenso wie deren Fakultäten Maschinenbau und Elektro- und Informationstechnik. Zur Erläuterung der landwirtschaftlichen Ziele und Beratung in Fragen zur Anwendung konnte die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) und die Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Veitshöchheim (LWG) als Partner gewonnen werden.

Das Projekt mit dem Kürzel "Wasserrohr" läuft seit dem 1. Oktober 2012. Es soll ein System zur Messung des Durchflusses wie auch zur Detektion von Lecks und Rohrbrüchen in Leitungssystemen auf dem Land liefern. Das System für die Zusatzberegnung führt Wasser mit einem Druck von bis zu zehn bar.

Diese Rohrleitungssysteme werden im Frühjahr aus Rohrelementen von wenigen Metern Länge und fünf bis neun Zentimeter Innendurchmesser aufgebaut und im Herbst wieder abgebaut. Hierbei treten vor allem an den Kupplungen bisweilen Probleme auf.

Da es äußerst unerwünscht ist parallel zu diesen Rohren elektrische Leitungen verlegen zu müssen, wird vom Elektroniklabor an der OTH Regensburg unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Schubert ein Funknetzwerk entwickelt. An wichtigen Punkten positionierte Messsonden müssen einerseits Messwerte drahtlos übermitteln und benötigen andererseits eine lokale Energieversorgung.

Da in der Regel eine Wasserleitung in der Nähe eines Funkknotens ist, soll die Energie aus der Wasserströmung gewonnen werden. Dafür bauen Mitarbeiter des Labors für Strömungsmaschinen an der OTH Amberg-Weiden unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Weiß eine Miniturbine mit Doppelfunktion: Sie soll sowohl Durchfluss messen und als auch aus dem fließenden Wasser im Rohr Energie gewinnen. Diese beiden Funktionen schließen sich normalerweise gegenseitig aus, daher mussten spezielle Verfahren entwickelt werden, mit denen beide Forderungen erfüllt werden können.

An dieser Aufgabe arbeiten an der OTH Regensburg mittlerweile acht und an der OTH Amberg-Weiden fünf Personen. Dazu kommen zwei bis drei weitere Experten aus dem Bereich Landwirtschaft und Gartenbau der HSWT in Freising und Fürth.

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