Gewinnt BaSeTaLK den Digitalen Gesundheitspreis 2022?

25.01.2022
Von: Stabsstelle Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Novartis Deutschland

App für Biographiearbeit: Logopädisches Forschungsprojekt der OTH Regensburg und der Katholischen Hochschule Mainz auf der Shortlist unter den Top 7.

BaSeTaLK: Die App zur Förderung der Kommunikation unter Senior*innen in Pflege- und Senioreneinrichtungen hat Chancen auf den Gewinn des Digitalen Gesundheitspreises 2022. Foto: OTH Regensburg/Vera Leusch

BaSeTaLK: Die App zur Förderung der Kommunikation unter Senior*innen in Pflege- und Senioreneinrichtungen hat Chancen auf den Gewinn des Digitalen Gesundheitspreises 2022. Foto: OTH Regensburg/Vera Leusch

Logopädie: Mit BaSeTaLK, dem Forschungsprojekt zur Tablet-gestützten Biographiearbeit in Senioreneinrichtungen, haben es die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) und die Katholische Hochschule Mainz auf die Shortlist des Digitalen Gesundheitspreises 2022 geschafft. Von ursprünglich mehr als 80 Bewerberteams haben nur noch sieben die Chance, am 24. März 2022 den mit insgesamt 60.000 Euro dotierten Preis zu gewinnen.

"Gut durchdachte digitale Lösungen"

Den Digitalen Gesundheitspreis (DGP) verleiht Novartis Deutschland seit dem Jahr 2018. Man stelle damit „zukunftsweisende Ideen ins Rampenlicht, die zu einer Verbesserung der Lebensqualität von Patient*innen beitragen“, sagte Dr. med. Thomas Lang, Geschäftsführer Novartis Pharma Deutschland und Gastgeber des DGP. „Die Shortlist zeigt die Diversität der Anwendungsbereiche, in denen Innovator*innen mit gut durchdachten digitalen Lösungen Patient*innen unterstützen. Ich freue mich sehr darauf, all diese Projekte bei der Preisverleihung näher kennenzulernen und mich mit den Gründer*innen auszutauschen“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

"Eine wunderbare Anerkennung"

Freude auch bei Dr. Norina Lauer, Professorin für Logopädie an der OTH Regensburg, die gemeinsam mit Prof. Dr. Sabine Corsten von der Katholischen Hochschule Mainz das Projekt BaSeTaLK leitet. „Für unser ganzes Team ist die Nominierung eine wunderbare Anerkennung. Sie zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und hilft uns dabei, die App-gestützte Maßnahme bekannt zu machen und ihre Anwendung weiter voranzutreiben.“ Im Projekt BaSeTaLK erproben Wissenschaftler*innen aus Regensburg und Mainz eine App zur Förderung der Lebensqualität von Senior*innen in Pflegeeinrichtungen durch biographisch-orientierte Gespräche.

Mehr als 80 Bewerberteams reichten ihre Ideen für den Digitalen Gesundheitspreis 2022 ein. Darunter waren neben Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) und Digitalen Pflegeanwendungen (DiPA) auch innovative Vernetzungslösungen sowie medizintechnische und auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Lösungen. Grundlage für die Auswahl der Shortlistkandidaten durch eine unabhängige, ehrenamtliche Jury waren laut Novartis die Trending Topics Digitale Medizintechnik und Vernetzung – Themen, die Krankenkassen, Patient*innen, Politik und Pharmaunternehmen aktuell besonders beschäftigen.

Relevanz für den Gesundheitsmarkt ist Voraussetzung

Bei der Auswahl der Shortlistkandidaten orientiert sich die renommierte Jury mit zehn hochkarätigen Expert*innen aus Patientenorganisationen, Krankenkassen, Universitäten und der Gründerszene an den drei etablierten Grundprinzipien Wirtschaftlichkeit, Attraktivität und Skalierbarkeit. Diese Bewertungskriterien wurden im Rahmen eines wissenschaftlichen Projekts definiert und helfen dabei, die Relevanz eines Produkts für den Gesundheitsmarkt zu beurteilen.

„Wir fiebern jetzt natürlich der Preisverleihung im März entgegen“, sagt Prof. Dr. Lauer. Das Forschungsprojekt BaSeTaLK soll noch in diesem Jahr mit Auswertung und Evaluation abgeschlossen werden. „Der Digitale Gesundheitspreis wäre zum Abschluss natürlich das Tüpfelchen auf dem i“, so Lauer.

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