Gesunder Menschenverstand hilft beim Reichwerden

08.05.2015
Von: Prof. Dr. Claus Koss

Bei der Veranstaltung Nacht.Schafft.Wissen 2015 an der OTH Regensburg hielt Prof. Dr. Claus Koss einen Vortrag zu dem Thema "Wie wir uns beim Reichwerden selbst im Weg stehen - Kapitalmarkttheorie und Verhaltensökonomie".

Prof. Dr. Claus Koss bei seinem Vortag bei Nacht.Schafft.Wissen zum Thema "Gesunder Menschenverstand hilft beim Reichwerden". Foto: Matthias Koss

Prof. Dr. Claus Koss bei seinem Vortag bei Nacht.Schafft.Wissen zum Thema "Gesunder Menschenverstand hilft beim Reichwerden". Foto: Matthias Koss

Kritisch, zum am Tag zuvor beschlossenen Kleinanlegerschutzgesetz, äußerte sich Prof. Dr. Claus Koss von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg). Der gesunde Menschenverstand helfe beim Reichwerden, sagte der Professor für Betriebswirtschaftslehre bei seinem Vortrag bei der Veranstaltung Nacht.Schafft.Wissen am 24. April 2015 in Regensburg.

Die meisten Investments würden mit ausreichend Informationen angeboten, es komme darauf an, diese selber kritisch zu würdigen. Selbst die Investition in einen Lottoschein sei bei einem Preis von 65 Cent rational, rechnete er am Beispiel des aktuellen Jackpot vor. Wenn der Spieler mehr dafür bezahle, sei das kein vernünftiges Investment mehr.

Professor Koss plädierte für einen rationalen Umgang mit dem Thema Geld und Investitionen. Gleichzeitig wies er aber darauf hin, dass sich Menschen dabei oft selber im Wege stünden. Unter dem Stichwort 'Behavourial Finance' beschäftige sich die Wissenschaft mit dem Phänomen, dass selbst trainierte, meist rational handelnde Menschen beim Thema Geld irrational handelten. Andererseits sei der Mensch – anders als der Computer – in der Lage, Entscheidungen unter Unsicherheit zu treffen.

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