Forschungskonferenz in Brüssel

27.03.2017
Von: Christine Wirth

Am 15. März 2017 fand die Konferenz „Fachhochschulen: Maximierung des Erfolgs im Horizont 2020 und darüber hinaus - Lernen! Netzwerk! Lobby!“ in Brüssel statt. Die EU-Forschungsreferentin an der OTH Regensburg nutzte die Möglichkeit mehr über europäische Fördermöglichkeiten zu erfahren.

Organisiert wurde die Veranstaltung von UAS4EUROPE, einem Netzwerk der Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Europa, und der Bayerischen Forschungsallianz in den Räumen der hessischen Landesvertretung. Insgesamt 200 Forschende, EU-Forschungsreferenten, Politiker, Rektoren sowie Vertreter europäischer Hochschulen für angewandte Wissenschaften aus 29 Ländern nahmen daran teil. 

„Wer als Hochschulen für angewandte Wissenschaften auf europäischer Ebene bei Fördermöglichkeiten und -programmen dabei sein will, muss die Spielregeln und Herausforderungen kennen“, so Susanne Henke vom Institut für Angewandte Forschung und Wirtschaftskooperationen (IAFW). Als EU-Forschungsreferentin an der OTH Regensburg nutzte sie die Möglichkeit mehr über europäische Fördermöglichkeiten zu erfahren, um Projekte auf europäischer Ebene zu initiieren. Neben praktischen Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung war die Möglichkeit gegeben, sich auch international zu vernetzen. Zentrales Thema war HORIZON 2020 mit interessanten Einblicke in die Agenda der Europäischen Kommission für die kommenden Jahre. 

Die parallel angebotenen Workshops mit Best Practices zu den Themen Gesundheit und Wohlbefinden, Umwelt, Ernährung und Landwirtschaft, Leben und Arbeiten im 21. Jahrhundert, Energie und Klimawandel, Enabling und Industrial Technologies, Digitalisierung, Kunst und Design boten ein breites Forum, um Diskussionen zu vertiefen und die Vernetzungen untereinander zu erleichtern. 

Auf dem Abendempfang in den Räumlichkeiten der Vertretung des Freistaates Bayern begrüßte der Staatssekretär Bernd Sibler vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst die Teilnehmenden und lud zum gemeinsamen Netzwerken ein, auch um die Chance zu nutzen neue Kooperationen europaweit zu schließen.

Die Panel-Session mit dem Thema “Wie Hochschulen für angewandte Wissenschaften in HORIZON 2020 und darüber hinaus zusammenarbeiten können" stellte nochmals ganz deutlich die Möglichkeiten und Chancen in der Zusammenarbeit für EU-Projekte und mit europäischen Partnern heraus. „Es ist toll zu sehen, dass die Hochschulen für angewandte Wissenschaften wie die OTH Regensburg zunehmend die Möglichkeit erlangen, wenn es um Forschung und Innovation geht, in einer höheren Liga mitzuspielen“, so Susanne Henke als Fazit der Konferenz.

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