Exkursion zum Loxxess-Lager in Bor

26.11.2019
Von: Prof. Dr. Christian Dach

Die Logistik des Online-Handels und ihre Möglichkeiten waren Thema einer Exkursion, die eine Gruppe von Masterstudierenden des Studiengangs Logistik mit Prof. Dr. Christian Dach ins tschechische Bor zum Lager von Loxxess führte.

Masterstudierende des Studiengangs Logistik der OTH Regensburg bei ihrer Exkursion nach Tschechien zum Logistiklager der Firma Loxxess im November 2019.

Masterstudierende des Studiengangs Logistik der OTH Regensburg bei ihrer Exkursion nach Tschechien zum Logistiklager der Firma Loxxess im November 2019. Foto: Prof. Dr. Christian Dach

Am 14. November 2019 hat eine Studierendengruppe aus dem Fach „Vertriebslogistik“ im Masterstudiengang Logistik gemeinsam mit Prof. Dr. Christian Dach von der Fakultät Betriebswirtschaft an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) den größten Lagerstandort von Loxxess im tschechischen Bor besucht.

Lars Gutermuth, Mitglied der Geschäftsleitung der Loxxess AG, und sein Mitarbeiterteam gaben den Studierenden einen Einblick in die Kontraktlogistik: Loxxess übernimmt an diesem Standort für bekannte Online-Shops wie etwa von der Drogeriemarktkette dm, von Vodafone oder ZooRoyal die Lagerhaltung und Kommissionierung, also das Zusammenstellen und Verpacken der Kundenaufträge. 

Gute Verkehrsanbindung und Lohnkostenvorteile

Die fertig gepackten Pakete werden von großen Paketdienstleistern wie DHL oder Hermes abgeholt und im Großraum Nürnberg in das Netzwerk für die deutsche Verteilung eingespeist. Neben der guten Verkehrsanbindung kurz hinter der deutsch-tschechischen Grenze liegt eine weitere Stärke des Standorts in den Lohnkostenvorteilen. 

Besonders beeindruckend ist, wie Loxxess auf die individuellen Kundenwünsche eingeht: Für ZooRoyal werden beispielsweise sogenannte Displays für Rewe-Filialen (Aufsteller mit ausgewählten Produkten für Zweitplatzierungen) gebaut und versendet. Im Auftrag von Vodafone übernimmt Loxxess sogar die Überprüfung technischer Geräte wie beispielsweise Kabelrouter, die von Kundinnen und Kunden retourniert wurden. Sind die Geräte einwandfrei, werden sie direkt wieder eingelagert. So werden nicht nur Kosten gespart, sondern auch die Umwelt geschont.

Zurück