Doppelt spannend: „Music moves" im Jahr der Fußball-EM 2012

20.07.2012
Von: Prof. Renate Kühnel, Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften

Die Studierenden des Bachelors Musik- und bewegungsorientierte Soziale Arbeit der Hochschule Regensburg (HS.R) zeigten wieder ihr Können an Expressivität, Präzision, körperlicher Koordination und Kreativität.

„Bunte" Bewegung: Studierende der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften beeindruckten die Gäste mit ihren tollen Performances. Foto: Christian Schmalzl

Spannung gab es am 22. Juni 2012 beim Kulturabend der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften der HS.R „Music moves 2012“ gleich im "Doppelpack" – neben den Auftritten der Studierenden wurden die Zuschauer mittels eines szenischen Live-Tickers auch über den Spielverlauf der Fußballeuropameisterschaftsbegegnung Deutschland gegen Italien informiert.

Der Hochschulchor eröffnete mit einer gesungenen Fanfare von der Galerie der Mensa aus und sorgte für Aufmerksamkeit für Musik und Tanz in allen Schattierungen. Die Studierenden des Bachelorstudiengangs Musik- und bewegungsorientierte Soziale Arbeit mit ihren Gästen aus anderen Fakultäten der HS.R zeigten ihr Können voller Expressivität, Präzision, körperlicher Koordination und Kreativität.

Eines war allen Performances gemeinsam: große Präsenz und Spielfreude, die alles Gezeigte so leicht anmuten ließen, dass die eher kurzen Einstudierungszeiten schier unglaubwürdig erschienen. Bodypercussion in einer synchronen Darstellung mit 18 Teilnehmerinnen braucht enorme Konzentration, ein selbst arrangierter Song, dargeboten in Bandformation, unbedingte Fachkompetenz. Auch Trommel- und Sprechstücke wurden szenisch dargeboten und in einer Bewegungsstudie griffen „bewegte Ordner“ das Thema Prüfungszeit mehrdimensional auf.

Tanzchoreografien und die Tangoklänge des hochschulweiten Tangoensembles verzauberten das außerordentlich zahlreich erschienene Publikum und die künstlerischen Projekte des Abschlusssemesters zeigten eindrucksvoll das erreichte Niveau der Studierenden. Die Absolventinnen verabschiedeten und bedankten sich am Ende bei allen Dozenten und Dozentinnen mit einem dynamisch-witzigen Rückblick auf sieben Semester intensives Studium.

Erstmals trat die Gruppe „Klangkörper“ – eine  „inklusive" Projektgruppe - auf, die auf Basis der Kooperation zwischen HS.R und Lebenshilfe initiiert wurde. Sie gab einen Ausblick in ein mögliches Arbeitsfeld der 13 Absolventinnen, in dem eben explizit auch künstlerische Arbeit als Medium zur Erreichung sozialpädagogischer Ziele genutzt wird.

In der Pause boten Studierende des Praxissemesters allen Zuschauern ein leckeres Catering. Um auch die Eigenaktivitäten der Studierenden außerhalb des in den Seminaren Geforderten zu zeigen, hätte das Programm noch um einiges länger sein müssen. Daher wurde noch manche Kostbarkeit in der „Open Stage“ bis nach Mitternacht aufgeführt. Schlussendlich „jammten" (fast) alle, die noch da waren und ließen den Abend mit Musik- und Tanzimprovisation ausklingen.

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