„Die Studierenden haben unsere Erwartungen übertroffen“

23.12.2021
Von: Wolfgang Voigt; Stabsstelle Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Bavaria Israel Partnership Accelerator (BIPA): Studierende der OTH Regensburg lösen Aufgabenstellungen von Unternehmen und knüpfen internationale Kontakte.

Die Online-Abschlussveranstaltung moderierte Morten Edzard, Projektleiter BIPA vom Strascheg Center for Entrepreneurship in München. Screenshot: OTH Regensburg/Wolfgang Voigt

Die Online-Abschlussveranstaltung moderierte Morten Edzard, Projektleiter BIPA vom Strascheg Center for Entrepreneurship in München. Screenshot: OTH Regensburg/Wolfgang Voigt

Etablierte Unternehmen aus Bayern mit Studierenden und Young Professionals aus Bayern, Israel und heuer erstmals auch aus Abu Dhabi zusammenbringen: Das ist das Ziel des Bavaria Israel Partnership Accelerators (BIPA). Studierende der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) stellten sich dabei von Unternehmen gestellten Aufgaben. Die Ergebnisse sollen nicht in der Schublade verschwinden.

In interdisziplinären Teams, die sich aus Studierenden der OTH Regensburg, aus Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten zusammensetzten, bearbeiteten die Teilnehmer des Bavaria Israel Partnership Accelerators (BIPA) von Unternehmen gestellte Aufgaben. Themengeber waren die Kreisklinik Wörth an der Donau, die Regensburg Business Development GmbH (RBD) und die rbitech GmbH. Neben der Projektarbeit nahmen die Studierenden während des achtwöchigen, virtuellen Programms auch an auf das Projekt abgestimmten Vorlesungen teil und wurden von den Mentoren Katrin Hößl und Wolfgang Voigt betreut.

Unternehmerische Erfahrung in internationalen Kleingruppen sammeln

„BIPA bietet den Studierenden eine spannende, internationale Komponente in ihrem Studium“, erklärte Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen. Als Professor für Entrepreneurship und Leiter des start-up centers der OTH Regensburg hatte er das Programm in Regensburg initiiert. Im Rahmen von BIPA sammeln Studierende unternehmerische Erfahrungen und erlernen Innovationsmethoden sowie Problemlösungskompetenzen in internationalen Kleingruppen. Gleichzeitig profitierten auch die teilnehmenden Unternehmen: „Die Studierenden haben unsere Erwartungen übertroffen“, lobte Toni Lautenschläger, Geschäftsführer der RBD GmbH, die Leistungen der Studierenden. Auch Martin Rederer, Leiter der Kreisklinik Wörth an der Donau, versicherte: „Die Ergebnisse landen nicht in irgendeiner Schublade. Wir wollen sie umsetzen.“

Nachhaltige Wirtschaftsbeziehungen aufbauen

BIPA wird vom Strascheg Center for Entrepreneurship in München zusammen mit der OTH Regensburg und der TH Deggendorf im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie durchgeführt. Ein weiteres Ziel des Programms ist es auch, nachhaltige Wirtschaftsbeziehungen zwischen Bayern, Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten aufzubauen.

Prof. Dr. Baier: "Interkulturelle Vielfalt fördern"

Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier sagte, die OTH Regensburg, sei mit mehr als 200 Partnerhochschulen weltweit international bestens vernetzt. „Daher begrüßen wir interkulturelle Vielfalt und fördern interkulturelle Arbeitsgruppen. Wir sind davon überzeugt, dass die multinationale Zusammenarbeit in ganz konkreten praktischen Fragen dazu beiträgt, ein offenes Weltbild zu entwickeln“, sagte Baier. Besonders erfreulich sei es, dass die am Bavaria Israel Partnership Accelerator teilnehmenden Unternehmen mit den erarbeiteten Lösungen sehr zufrieden sind.

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