Deutschlandstipendiaten besuchen Maschinenfabrik Sennebogen

21.07.2014
Von: Johanna Janker

Seilbagger, Raupen und Hafenkräne: Sechs Stipendiaten der Fachrichtung Maschinenbau der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) informierten sich bei einem Förderer des Deutschlandstipendiums - der Firma Sennebogen in Straubing.

Ein Mitarbeiter der Sennebogen GmbH führt die Stipendiaten der OTH Regensburg über das Werksgelände. Foto: Sennebogen

Ein Mitarbeiter der Sennebogen GmbH führt die Stipendiaten der OTH Regensburg über das Werksgelände. Foto: Sennebogen GmbH

Zu Beginn der Führung erhielten die Studierenden in einer Unternehmenspräsentation einen Überblick über die Produkte, über die Standorte sowie die vielfältigen Branchen, in denen die Maschinen zum Einsatz kommen.

Als weltweit tätiges Unternehmen entwickelt und produziert die Firma Sennebogen komplette Modellreihen für Seilbagger, Raupen-, Teleskop- und Hafenkräne, Materialumschlagmaschinen und Multiloader sowie Trägergeräte. Neben flexiblen Seriengeräten konzipiert Sennebogen in enger Kooperation mit den Kunden individuelle Sonder- und Spezialmaschinen.

Gegründet wurde das Unternehmen Sennebogen im Jahr 1952 zur Entwicklung und Produktion von Maschinen für die Landwirtschaft. Heute hat sich die Firma in den Branchen Krantechnik und Materialumschlag als Komplettanbieter und Qualitätsführer mit seinen umfassenden Produktlinien etabliert.

Produziert wird in den drei Werken in Bayern sowie in Ungarn. Die Endmontage der Maschinen erfolgt auf höchstem Qualitätsniveau ausschließlich in Deutschland an den Standorten Straubing und Wackersdorf. Zusätzlich ist das Unternehmen in wichtigen Schlüsselregionen mit eigenen Gesellschaften in den USA und Singapur vor Ort präsent. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen weltweit ca. 1.200 Mitarbeiter und beliefert Kunden auf allen Kontinenten.

Förderer des Deutschlandstipendiums

Bei einem kurzen Rundgang durch die neu eröffnete "Sennebogen-Akademie" sowie das "Erich Sennebogen Museum", erhielten die Stipendiaten Einblicke in die über 60-jährige Firmengeschichte. Die anschließende Führung durch das Produktionswerk ließ die Herzen der Maschinenbaustudierenden höher schlagen- hier erfuhren Sie nicht nur live, wie die "grünen Giganten" produziert werden, sondern konnten sich auch ein Bild von dem umfangreichen Produktportfolio machen.

Ein Vortrag über die Herausforderungen der "Entwicklungsprozesse im Sondermaschinenbau – im Spannungsfeld zwischen Innovationen und Time-to-market" rundete das Programm ab. Am Ende stand Geschäftsführer Erich Sennebogen den Fragen der interessierten Besucher Rede und Antwort.

Als traditionelles Familienunternehmen setzt die Maschinenbaufirma gezielt auf die Nachwuchsförderung in der Region und  fördert im Rahmen des Deutschlandstipendiums auch künftig den Einsatz junger Leute in wissenschaftlichen Bereichen.

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