Bei der MR Industrie 4.0 hautnah erleben

03.05.2017
Von: Claudia Werner, Alumni & Career Service

Elf Stipendiaten und Stipendiatinnen der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) erhielten am 25. April 2017 einen Rund-um-Einblick in die Abläufe der Maschinenfabrik Reinhausen am Standort Haslbach in Regensburg.

Die Maschinenfabrik Reinhausen zeigte elf Studierenden mit Deutschlandstipendium ihren Standort Haslbach. Foto: Maschinenfabrik Reinhausen

Die Maschinenfabrik Reinhausen zeigte elf Studierenden mit Deutschlandstipendium ihren Standort Haslbach. Foto: Maschinenfabrik Reinhausen

Förderer und Stifter geben Einblicke in ihr Unternehmen: Die MR nutzte die über das Deutschlandstipendium vorhandenen Kontakte zu Studierenden, um ihren Standort Haslbach zu präsentieren. Der Rundgang begann mit einem Einblick in die Unternehmensgeschichte der Maschinenfabrik Reinhausen GmbH sowie ihrer weltweit 36 Tochter- und sechs Beteiligungsgesellschaften. Gegründet wurde die Firma im Jahre 1868, das Zweigwerk in Haslbach wurde 1993 eröffnet. Die Geschäftsdivisionen umfassen nicht nur Produkte und Leistungen rund um den Transformator und die Netzsystemstabilität, sondern auch die Vermarktung von Value Facturing. Dabei handelt es sich um ein digitales Assistenzsystem, mit dem Daten in der Fertigung vernetzt werden und so Abläufe effizienter gestaltet werden können. Industrie 4.0 pur, welche die Maschinenfabrik Reinhausen selbst entwickelte, selbst nutzt und anderen Firmen zur Verfügung stellt.

Bei Kaffee und Snacks hatten die Stipendiatinnen und Stipendiaten dann die Gelegenheit, sich mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der HR-Abteilung über Job- und Einstiegsmöglichkeiten auszutauschen und eigene Fragen zu stellen.

Führung durch die Fertigungsabteilung

Im Anschluss führte ein langjähriger ehemaliger Mitarbeiter durch die Fertigungsabteilung. Auch das erst 2015 fertiggestellte Materialwirtschaftszentrum wurde besichtigt - eine 100 Meter lange Halle. Anschließend bekamen die Stipendiaten und Stipendiatinnen im Trainingscenter noch einen Überblick darüber, wie ein Stufenschalter funktioniert. Die Geschichte dazu: Im Jahr 1926 reichte der Ingenieur Dr. Bernhard Jansen das Patent für den ersten Widerstandsschnellschalter der Welt ein. In Zusammenarbeit mit den Brüdern Oskar und Richard Scheubeck wurde das Produkt als „Reinhausen-Stufenschalter“ bekannt. 

Durch die Förderung des Deutschlandstipendiums übernimmt die Maschinenfabrik Reinhausen gesellschaftliche Verantwortung für die Region und den Nachwuchs.


Deutschlandstipendium:
Das Deutschlandstipendium ist ein nationales Stipendienprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Es fördert begabte und leistungsstarke Studierende der Hochschule Regensburg mit monatlich 300 Euro, die einkommensunabhängig vergeben werden. Die eine Hälfte der Unterstützung zahlen private Förderer, Unternehmen und Stiftungen, die anderer Hälfte trägt der Bund.

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