Architekturstudenten präsentieren Modelle für das Mehrgenerationenwohnen

21.07.2006
Von: Traidl, Margit

Der Förderverein für generationenübergreifendes Wohnen hat sich ein großes Ziel gesteckt: Ostbayerns erste neue Mehrgenerationen-Wohnanlage. 30 Wohnungen sind geplant, davon ein Drittel behindertenfreundlich. Laut der Vorsitzenden des Vereins, Barbara Krause, soll die Wohnanlage durch gemeinsame Unternehmungen das Miteinander von Kindern und Erwachsenen jeden Alters lebendig werden lassen.

Drei Studententeams des Fachbereichs Architektur haben mit Unterstützung der Professoren Christian Hütz und Joachim Wienbreyer dieses Thema in Seminaren vertieft und Konzepte entworfen. Die Aufgaben für die Studenten waren klar vorgegeben: Räume zur Begegnung, Kommunikation und für gemeinsame Aktivitäten sollten geschaffen werden. Als Standort favorisierte man den Stadtteil Schwabelweis.

Die Vorschläge der Studenten sind unterschiedlich: Die einen wollen  die Anlage zur Natur hin offen lassen, die anderen wollen das Wohnprojekt festungsartig mit einer großen Freifläche in der Mitte anordnen.

Alle Arbeitsgruppen berücksichtigten dabei aber das Phänomen der „schrumpfenden und wachsenden Haushalte“. Familien mit Kindern können dank Modulbauweise zusätzliche Zimmer bekommen und, wenn diese außer Haus sind, wieder abgeben. Außerdem entschieden sich die Studenten für ein Gemeinschaftshaus und gemeinsame Blumenbeete.

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