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Reduzierung des Versinterungsportentials von Spritzbeton durch innovative Bindemittel und Zusatzstoffe (REDUV)

In nicht druckwasserhaltenden Tunneln wird das Bergwasser über Entwässerungssysteme gesammelt und abgeführt. Häufig treten Kalkablagerungen (Versinterungen) in den Drainagerohren des sekundären Entwässerungssystems auf, die zu Querschnittsverminderungen oder –verschlüssen der Rohre führen und den ungestörten Abfluss des Wassers behindern. Um schwerwiegende Schäden am Tunnelbauwerk zu vermeiden, sind regelmäßige, kostenintensive Reinigungsarbeiten notwendig, die meist mit Verkehrsbehinderungen in den hoch ausgelasteten Tunnelbauwerken einhergehen.
Die Gründe für die Entstehung von Versinterungen sind vielfältig. Es spielen sowohl die chemisch-physikalische Zusammensetzung des Bergwassers im Bereich des Tunnels als auch der Kontakt des Bergwassers mit zementgebundenen Materialien eine Rolle. Im Rahmen des Forschungsprojektes werden Spritzbetonrezepturen mit einem reduzierten Versinterungspotential entwickelt und das bestehende Schnellprüfverfahren verbessert.

Projektpartner (extern): Rohrdorfer Zement
Auftraggeber: Bayerische Forschungsstiftung

Beteiligte Personen

Person Anmerkung
Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Kusterle