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Doktoranden auf Luftfahrtkonferenz in Dallas

05.08.2019
Von: Dominik Berndt, Mathias Lindner

Matthias Lindner und Dominik Berndt vom Cluster für Elektronenoptische und Optoelektronische Systeme (LEOS) der OTH Regensburg präsentierten ihre Forschungsergebnisse auf der AIAA Aviation in Dallas.

Von links: Die beiden Doktoranden Matthias Lindner und Dominik Berndt von der OTH Regensburg vor dem Eingang des Aviation Forums des American Institute for Aeronautics and Astronautics (AIAA) in Dallas.

Von links: Die beiden Doktoranden Matthias Lindner und Dominik Berndt von der OTH Regensburg vor dem Eingang des Aviation Forums des American Institute for Aeronautics and Astronautics (AIAA) in Dallas. Foto: Matthias Kränzler

Das Forschungscluster Elektronenoptische und Optoelektronische Systeme (LEOS) der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) unter der Leitung von Prof. Dr. Rupert Schreiner wurde durch die Doktoranden Matthias Lindner und Dominik Berndt bei der Konferenz „AIAA Aviation“ in Dallas vertreten.

Diese Konferenz mit zirka 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird jährlich vom American Institute for Aeronautics and Astronautics (AIAA) veranstaltet, welche die weltweit größte Fachgesellschaft im Bereich Luft- und Raumfahrt darstellt. In etwa 1.000 Vorträgen wurden die neuesten Erkenntnisse aus Themengebieten wie Hyperschallfliegen, moderne Antriebskonzepte und zukünftige Luftmobilität präsentiert und diskutiert. Darüber hinaus bestand für die Konferenzteilnehmenden die Möglichkeit, die großen Arbeitgeber der Luftfahrtbranche wie Airbus, Boeing oder die NASA kennenzulernen.

Plasmaschicht mit Haifischstrukturen als Flügel der Zukunft

Die beiden Doktoranden stellten dabei die Ergebnisse ihrer Arbeit zur Kombination von aktiven und passiven Strukturen zur Strömungskontrolle an Flugzeugen in zwei Vorträgen vor. Die Strukturen werden mikromechanisch gefertigt und können mithilfe von Leichtbautechnologie in einen Flügel eingebettet werden. Anschließend wird durch Hochspannung ein sogenanntes kaltes Plasma generiert. Zusammen mit integrierten bionischen Strukturen kann somit der Luftwiderstand eines Flugzeugs minimiert und somit dessen Treibstoffkosten und Emissionen reduziert werden.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Hochschule

Die vorgestellten Ergebnisse sind dabei nicht nur Resultat des von Airbus geförderten Drittmittelprojekts ELWIT, sondern auch Teil einer fruchtbaren Zusammenarbeit innerhalb der OTH Regensburg, genauer gesagt, zwischen der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Schreiner und dem Labor Faserverbundtechnik unter der Leitung von Prof. Dr. Ingo Ehrlich, das die Integration der mikrotechnologisch gefertigten Strukturen in einen Tragflügel realisierte.

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