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Aufenthalt an der OTH Regensburg prägt Austauschstudentin persönlich und fachlich

12.05.2021
Von: Prof. Dr. Ruth Seifert, Prof. Dr. Irmgard Schroll-Decker, Claudia Trotzke

Die ehemalige Austauschstudentin Fjolla Muçaj aus dem Kosovo konnte dank ihres Aufenthalts an der OTH Regensburg tiefere Einblicke in den Bereich der Sozialen Arbeit erhalten.

Fjolla Muçaj aus dem Kosovo hat 2018/19 als Erasmus-Studentin an der OTH Regensburg studiert.

Fjolla Muçaj aus dem Kosovo hat 2018/19 als Erasmus-Studentin an der OTH Regensburg studiert. Foto: Farie Ukaj

Mit Freude blickt Fjolla Muçaj auf ihr Austauschjahr an der OTH Regensburg zurück – eine Zeit, die sie fachlich und persönlich maßgeblich geprägt hat.

Mit Freude blickt Fjolla Muçaj auf ihr Austauschjahr an der OTH Regensburg zurück – eine Zeit, die sie fachlich und persönlich maßgeblich geprägt hat. Foto: Markus Bauer

Während ihres Austauschjahres an der OTH Regensburg hat sich Fjolla Muçaj auch außerhalb der Seminare engagiert und an verschiedenen Aktivitäten auf dem Campus teilgenommen. Mit diesem Bild der Pappelallee Oberer Wöhrd in Regensburg hat sie z. B. 2019 den Fotowettbewerb des Akademischen Auslandsamts gewonnen.

Während ihres Austauschjahres an der OTH Regensburg hat sich Fjolla Muçaj auch außerhalb der Seminare engagiert und an verschiedenen Aktivitäten auf dem Campus teilgenommen. Mit diesem Bild der Pappelallee Oberer Wöhrd in Regensburg hat sie z. B. 2019 den Fotowettbewerb des Akademischen Auslandsamts gewonnen. Foto: Fjolla Muçaj

Ein längerer Studienaufenthalt in einem Land außerhalb der Heimat und die damit einhergehenden neuen Erfahrungen und Erlebnisse können maßgeblich die eigene Perspektive und die fachlichen Kenntnisse beeinflussen. So war es auch für Fjolla Muçaj, die 2018/19 als Erasmus-Studentin im Kooperationsprojekt zwischen der Universität Prishtina, Kosovo und der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) studierte. Durch ihre eigene Initiative und das Erasmus-Projekt KA107, das Förderungen von der Europäischen Union für Studierende ausgewählter und strategischer Partnerländer vorsieht, hatte Fjolla Muçaj die Möglichkeit, sich fachlich im Bereich der Sozialen Arbeit an der OTH Regensburg weiterzuentwickeln. Bereits seit 2015 führt die OTH Regensburg das Erasmus-Programm KA107 mit dem Kosovo durch und mittlerweile sind auch andere Länder wie Vietnam, Russland und Bosnien hinzugekommen. „Die Chance zu haben, an der OTH zu studieren, war eine einmalige Erfahrung. Nach der Rückkehr in mein Heimatland habe ich die theoretischen und praktischen Kenntnisse, die ich an der OTH erworben habe, sowie die analytischen Fähigkeiten sofort in die Praxis umgesetzt“, berichtet die ehemalige Austauschstudentin, die ihren Aufenthalt in Regensburg nach dem erfolgreichen Wintersemester 2018/19 um ein weiteres Semester verlängerte. Im Sommersemester 2019 konnte sie mit tatkräftiger Unterstützung der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften und durch ihr eigenes Engagement anhand von Praktika noch weitere Einblicke in Handlungsfelder Sozialer Arbeit gewinnen.

Im Herbst 2019 hat sie ihren Bachelor of Arts in Sozialer Arbeit an der Universität Prishtina abgeschlossen und im Februar 2021 legte sie nun Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie im Kosovo vor. Die Forschung wurde am GAP-Institut (Gruppe für Politische Analyse) mit Unterstützung des Medienverbundes Kosovo 2.0 als Mentoring-Projekt durchgeführt und aus Mitteln des EU-Projekts "Innovation for Resilient Media and Citizen Engagement" finanziert. Fjolla Muçaj hat mit ihrer Untersuchung Daten erhoben, die für die an der Universität Prishtina neue Disziplin "Soziale Arbeit" Erkenntnisse liefert und für Ausbildung und Praxis von Sozialarbeiter*innen von Nutzen sein dürfte. Die Zeit an der OTH Regensburg, insbesondere die fachliche Expertise und persönliche Betreuung durch die Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften, sieht Fjolla Muçaj als äußerst gewinnbringend für ihre Forschungstätigkeit an.

Nicht nur fachlich war das Austauschjahr an der OTH Regensburg für Fjolla Muçaj ein voller Erfolg. Die ehemalige Studentin war neben Praktika, Seminaren und Deutschkursen auch in Studierendenorganisationen und weiteren Aktivitäten auf dem Campus sehr aktiv. Sie hat sich zum Beispiel im Studierendennetzwerk #Bridge!t engagiert und erhielt im Fotowettbewerb des Akademischen Auslandsamts 2019 den ersten Preis. Auch neue Austauschstudierende aus dem Kosovo hat sie in der Eingewöhnungsphase in Regensburg unterstützt. Fjolla Muçaj betont: „Ich halte die Zeit an der OTH für sehr wichtig, da sie viel für meine Entwicklung bedeutet hat, sowohl auf persönlicher, beruflicher als auch akademischer Ebene.“ Inspiriert und motiviert durch ihren Aufenthalt an der OTH Regensburg strebt sie ein Masterstudium in Deutschland an.

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